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Lesen für die Seele – Fehlerexemplare sind mitunter gute Ware

Was habe ich schon für tolle Bücher zum Schnäppchenpreis erstanden. Wir haben in unserer kleinen Stadt einen Buchladen, der „Rückläufer“, also nicht verkaufte Exemplare aus den Buchhandlungen anbietet, und es gibt Aktionen diverser Discounter,wo als Fehlerexemplare titulierte und, wie mir scheint, mutwillig zerkratzte und eingeknickte Exemplare günstigst angeboten werden. Wie sonst ist es zu erklären, dass auf rund 40% der Fehlerexemplare ein und derselbe Kratzer auf der Rückseite auftaucht?

Man mag etwas gegen diese Verkaufstaktik haben, aber ich als davon profitierender Kunde schüttle meine Bedenken nach kurzem Überlegen ab und entscheide mich, das gutzufinden. Immerhin kaufe ich trotzdem Bücher zum regulären Preis, soweit sie mich interessieren und so weit es mein Budget hergibt. Die Tipps dazu hole ich mir oft von entsprechenden Sendungen aus dem Rundfunk und von Autoren, denen ich im sozialen Netzwerk folge. Ich weiß, ich könnte mehr dieser Lesetipps posten an dieser Stelle … Aber ich glaube, es interessiert niemanden wirklich, ob und was ich so lese. Es interessiert ja kaum jemanden, was ich so schreibe, wenn ich schreibe. Deswegen habe ich auch angefangen, „für die Schublade“ zu schreiben, wie man so sagt. Lesen hingegen tue ich nicht „für die Schublade“, sondern für meine Seele.

Austesten und Neukonfigurieren geht weiter

Was die DSGVO alles so auslöst:  Nachdem ich nun das „Kleingedruckte“, sprich: Impressum und Datenschutzerklärung  angepasst habe, geht die Phase des Experimentierens mit den Blogeinstellungen  munter weiter. Nunmehr habe ich die Kommentarfunktion wieder besucherfreundlicher konfiguriert, so dass es nun wieder leichter fällt, mal eben einen kurzen Kommi zu hinterlassen. Gleichzeitig sollte Akismet trotzdem weniger Arbeit bekommen, weil ich andere Spam-Hürden eingebaut habe. Probiert es mal – wenn ihr schon mal hier kommentiert habt, dann sollte es klappen.  Allerdings muss ich ihn nach wie vor freischalten.

Manuskripte nur noch für die Schublade – vielleicht.

Über eine Vernetzung mit Facebook und/oder Twitter nach dem 25.5. denke ich allerdings noch nach. Das wird nicht wirklich nötig sein,  da ich ja keine großen Auflagen  mit meinen Geschichten erziele.  Und das Bewerben meiner  Bücher, sei es mit Buchverlosungen oder Rezensierungsexemplaren, Preisaktionen oder anderen Marketingaktionen  hat nachweislich fast keinen Erfolg gehabt.

Deswegen werde ich künftig nur noch für das eigene Regal und die Schublade schreiben.  Von Like-Daumen und Herzen auf BookRix habe ich erstmal genug, denn deren Zahl steigt erst, wenn es um Gratis-Downloads geht.

Leseproben zur DDR-Erzählung im August

Auch wenn ein endgültiger Titel für den mittlerweile 100Seiten umfassenden Leuchtturmkrimi noch nicht feststeht, bin ich doch froh, verkünden zu können, dass es nun im August mit ersten Leseproben losgeht. Geplant ist meinerseits, die Erzählung möglichst ordnungsgemäß und gut lektoriert selbst herauszugeben. Auch wenn self publishing von einigen Verlagen belächelt wird, für Hobbyautoren wie mich ist es nach wie vor nicht unattraktiv. Meine Geschichten taugen zum Glück nicht unbedingt zur Weltliteratur; was mir eine gewisse Entspanntheit beim Arbeiten garantiert.  Der Weg ist das Ziel, Schreiben um des Schreibens Willen, darum geht es in erster Linie.

Und vielleicht erreichen mich ja Vorschläge, nachdem alle Leseproben aus der Geschichte online sind, wie das Werk heißen könnte … Die Handlung steht (fest), und aufgeschrieben ist die Geschichte, die ich nun nicht unbedingt als Krimi einordnen würde, eher als Erzählung und Studie jener Zeit und jener Gesellschaft, in der sie angesiedelt ist, nun etwa zu 75%.  Möglich sogar, dass es dazu auch ein ebook geben wird. Sagen wir mal, dafür stehen die Chancen 50:60  🙂

 

 

So viel Regen auf der Welt

So sollte eigentlich ein Essay, also eine aufsatzartige, philosophisch angehauchte Betrachtung an dieser Stelle heißen, deren metaphorische Überschrift dann mindestens im Text als zwei- oder dreideutig entlarvt wird. So wollte ich zunächst einen meteorologischen Bezug herstellen, dann auf das Schlechte im Menschen zu sprechen kommen ( was nicht bedeutet, dass er etwas Verdorbenes gegessen hat) und am Ende in eine melancholisch-trübsinnige Zukunftshellseherei verfallen. Aber das schien mir am Ende doch zu düster. Deswegen mache ich mich nun lediglich über mich und meinen regenschirmlosen Ausflug in diesen Herbst der kleine Leute lustig- tiefsinnigen Pessimismus überlasse ich dann doch lieber anderen. Besonders lustig finden übrigens die wenigen in freier Wildbahn lebenden Wetterfrösche das nasse Wetter. Das stachelt auch die Wanderlust bei den Unken und Kröten an. Auch mein Portemonnaie fühlt sich wegen der ständigen Krötenwanderung irgendwie so ausgelaugt und leer. Ich muss aufpassen, dass es am Ende nicht depressiv wird.

Foto oben: Nicht nur in London ist dieser Tage schlechtes Wetter. Obwohl – was schert uns London, das ist ja nicht mehr Europa. 😉

Wie man seine Werke nicht selbst verlegen sollte

Da habe ich doch glatt in meiner Unordnung meine werdenden Bücher selbst verlegt. Im Ernst: Mir ist der USB-Stick mit meinen Werken entweder verlorengegangen oder stibitzt worden, samt Etui, in welchem er sich befand.  Deswegen folgt erstmal eine Schreibpause. Bloggen geht allerdings noch. Und unterdessen suche ich mal hoffnungsvoll weiter ….  Die Sachen sind zwar auf Bookrix weitestgehend auf dem Laufenden, aber ich nutze z.B. keine Clouds. Muss nun erstmal Inventur machen.

Kreative Buchstabensortierung in Offline-Schreibnächten geplant

Mein „Jahr der Spannung“ ist nun schon ein Quartal alt. Gerade habe ich mir mal einen Zeitplan erstellt, der mir eine bessere Organisation meiner Schreiberei gewährleisten soll. Danach wird meine nächste Offline-Schreibnacht am 24.3. stattfinden, die nächste dann gleich am 25.3. Geschlafen wird am Tage, weil es sich bei diesem Wochenende um eines zwischen 2 NAchtschichtwochen handelt, und so erspare ich mir eine Umstellung meines biologischen Timings. Ende April/Anfang Mai rechne ich mit ersten, zu veröffentlichenden „Ergebnissen“ meiner diesjährigen Schreibtischarbeit. (Es tut mir leid, wenn der Eine oder die Andere schon das Warten auf etwas Neues von mir leid ist …. )  Aber trotzdem gebe ich keine konkreteren Ankündigungen mehr heraus, die ich nachher vielleicht doch nicht einhalten kann… Für alle, die mit den Titeln etwas anfangen könnenur, nur soviel vielleicht: ANRUFER und LEUCHTTURMKRIMI kommen noch vor der ZWIEBEL HINTERM MOND.  Und die Textproben dazu hier im Blog werden kontinuierlich erweitert ….

Erklärungsversuch

advert-84460_640Längst überfällig aber nicht vergessen ist die Geschichte, die ich hier veröffentlichen will zum Thema „Verschiedenheit“. Zerdenker hatte mir das Motto vorgegeben. Tatsache ist, dass ich an der ursprünglich hierfür gedachten Story schreibe und schreibe und schreibe, bis mir einer mal die Batterie aus dem Rücken nimmt … und deswegen eine separate Veröffentlichung anstrebe. Es sind immerhin inzwischen ca 7000 Wörter geworden und geht gerade erst richtig los. Also zaubere ich demnächst eine neue KG oder mache aus der langen Story z. B. ein E-Book. Ich fühlte mich von meinem Gewissen genötigt, diese Erklärung abzusondern. Hab´s also nicht vergessen. kaffeeekanne

So und nun widme ich mich wieder meiner Erkältung. Was für ne verkehrte Welt: Ich war´s, der sie verschleppt hat, aber anscheinend nur, um dann selbst „Lösegeld“ zu investieren – irgendwas lief da falsch.  Zugegeben, ich habe es nicht anderen, sondern mir in den Rachen geworfen. Trotzdem: Husten – wir haben ein Problem … 

Kleine Vorschau auf meinen FotoBlog

SD530375Lange war er im privaten Modus. Endlich taucht er nun wieder in der Öffentlichkeit auf. Ich rede nicht vom Papst oder einem anderen fremdländischen Monarchen, sondern von meinem FotoBlog, meiner Co-Seite hier auf WP. Die Fotos sind nicht professionell, sondern vielmehr die Ausgeburt meiner latenten Fotografitis. Für Profi-Portale sind sie qualitativ sicher nicht ausreichend, aber dennoch halte ich einige von ihnen für gelungen. Schaut selbst, wenn ihr wollt. 

Kleiner Bildbearbeitungseffekt… sieht doch aus wie eine Riesenpfütze, oder?

Zweiter Sonntag im September – Möglichkeit zur Denkmalsbesichtigung

ruin-619944_1920Der 11.September 2016 ist nicht nur ein denkwürdiges Jubiläum aus USA-Sicht, sondern auch der „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr steht er ganz im Zeichen deren gemeinsamen Erhalts. Das Allgemeinwissen lässt sich prima erweitern, indem man zum Beispiel die Gelgeneheit nutzt und Fragen auf den Grund geht, die mit der Vergangenheit zu tun haben und die man sich im Laufe seines Lebens vielleicht schon mal gestellt hat: Wie funktionierte früher eine Sägemühle, warum brauten Mönche Bier im Kloster oder wie sieht eine Grabungsstätte aus? Es gibt Führungen, Vorführungen und gastronomische Versorgungen nahezu allerorts. Hier findet sich das volle Programm, auch geordnet nach Bundesländern und Landkreisen.

dh-Hefte sind nun Geschichte

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Greifen Sie noch einmal zu. Letzte Chance. Ich komme einfach zu nix. Nicht zu Geld, nicht dazu, etwas zu tun, was mir Spaß macht, nicht zum Schreiben und vor allem – nicht dazu, mir mal in Ruhe einen eigenen Online-BuchShop einzurichten. Daran scheitert auch mein Experiment mit den dh-Heften, die mal so 30- bis 60seitige Kurzgeschichten enthalten sollten  – eine pro Heft – und höchstens 1, 99€ kosten sollten. Mit ISBN wäre dieser Preis nicht zu halten, und ohne müsste ich sie selbst vertreiben – aber einen Online-Shop kann ich nicht allein verwalten. Ich müsste rund um die Uhr darauf lauern, dass eine Bestellung eingeht, um schnell reagieren zu können, denn das Verpacken und Versenden würde manuell erfolgen. Ja, ich würde in den Keller stiefeln und das gewünschte Buch- oder Heftexemplar eigenhändig einpacken – würde gegen 0,99€ Aufpreis auch auf das Signieren verzichten 🙂  – und das dann zur Post oder einem Paketdienst meines Vertrauens schaffen. Nä, iss nich, Leute. Fällt aus. War ne Idee, und war einen Versuch wert.

Das erste ( und nun auch einzige) Heft ( „Die Obstfälscherin“) war auch etwas sehr kurz. Eine Leserin bezeichnete die Geschichte sogar als „Kurznovelle“ und ich habe festgestellt, dem Feedback nach kommt die Story bei unseren Senioren besonders gut an. Das hat mich erstaunt und gleichermaßen gefreut. Davon könnte ich noch drei, vier Exemplare versenden, damit ich sie loswerde. Also nicht von den Senioren, von den Heften, versteht sich. (Senioren will niemand loswerden. Die Welt wäre ärmer ohne so viel Lebenserfahrung.)  Aber was die Hefte betrifft: Wer hat noch nicht, wer will nochmal? 😉

Was ein Autokauf mit einem Haarschnitt zu tun hat

like_new_autoverkaufMein neues Auto ist so klein, dass ich eigentlich ein Loch in den Unterboden schneiden müsste, um es mir wie einen Pullover über zu streifen. Okay, eine Isetta ist es dann doch nicht. Aber nah dran. Immerhin ist es ein Vierzylinder. Vier Zylinder! Das muss man sich mal vorstellen: So viele identische Kopfbedeckungen gibt es in keinem Gene-Kelly-Film. Da ich meinen Fahrersitz in der Höhe sogar verstellen kann und ich gern möglichst hoch sitze, hätte ich den Autohändler fast nach einem Schiebedach gefragt in dem Zusammenhang. Von wegen Kopffreiheit und so.

A propos Kopffreiheit: Als ich jüngst mal wieder beim Skalpdesigner meines Vertrauens war und mir das Toupé  tunen liess, also auf deutsch, ich war beim Friseur, stellte ich fest, dass der Haarschnitt nun teurer ist. Und angesichts der meistens damit zusammenhängenden Lohnentwicklung fand ich das auch in Ordnung. Denn Friseure verdienen nicht viel. Und doch verdienen sie mehr, als sie bekommen… (Der dauert etwas.)

Womit wir auch wieder den Bogen zu meinem neuen Asphaltfloh geschlagen haben. Denn der schnöde Mammon macht einen hier wie da nur begrenzt handlungsfähig, egal ob Autokauf oder Urlaubsreise. Aber deswegen drauf verzichten? Nö. Schließlich gibt es ein Leben vor der (Grundsicherungs-) Rente, und das ist jetzt… Und das letzte Gefährt im Leben hat keine Türen und kein Lenkrad. Jedenfalls kenne ich kein solches Rollator-Modell 🙂