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Was das Schreiben betrifft …

,,, arbeitet es sich zunächst nicht schlecht mit der Autoren-Software, die ich mir da zum Testen heranorganisiert habe, weswegen ich auch nachts mitunter am Schreibtisch sitze. Noch ist Luft nach oben, was die Auslastung des Programms betrifft. Das wird sich einem Autodidakten wie mir erst nach und nach alles erschließen.  Ich mache mir selbst immer wieder zu viel zitlichen Druck und ärgere mich, wenn andere Pflichten mich von meinem Hobby abhalten.  Aber eines steht fest:  Dieser Tage werde ich die alte Fassung der ersten 12 Kapitel des DDR-Krimis offline nehmen,

Das war mal meine Facebookseite zu dem Buch

Die neue  Fassung soll wie gesagt nach Möglichkeit auch für Buchhandlungen jenseits des Internets bestellbar sein und muss daher sehr gut lektoriert werden.  Gut, dass die sinnvolle und hilfreiche Duden-Prüfungsfunktion dabei gute Dienste leistet. Allerdings ist das lediglich die Vorarbeit und ersetzt kein Lektorat. Aber ich bin und bleibe am Ball.  Den lasse ich mir auch von Jogis Jungs nicht wegnehmen.  Sollen die mal schön ihr eigenes Spiel verlieren.  Für mich gilt frei nach Sepp Herberger: Der Kulli schreibt blau, und eine Geschichte dauert 200 Seiten.  (Im Ernst, so viele werden es wohl.)

Aufrüsten in Richtung Professionalität

Nach einem Fehlgriff, den ich meiner unwissenden Unvorsichtigkeit zuordne, musste mein Rechner komplett neu konfiguriert werden. Man sollte eben nie verdächtige Dateien und plötzlich erscheinende Systempartitionen voreilig löschen. Gefühlt ca. 50 Prozent meiner Daten (hauptsächlich Musik, Coverbilder und Texte) hatte ich noch (nicht) als Backup gespeichert. Wenn schon von vorn, dann richtig: Auf Anraten einiger Autorenkollegen teste ich u.a.  nun Papyrus Autor, plane ernsthaft die Anschaffung des Programms und jage meiner persönlichen „To-Write“-Liste weiter unbeirrt hinterher.

Genug Zeit werde ich ab jetzt haben, weil und auch wenn ich eine zweite solche Liste abzuarbeiten habe, auf der ausschließlich Stellenausschreibungen stehen. Solche Nebensächlichkeiten wie Arbeiten und Geldverdienen halten mich jetzt also nicht mehr auf.  Diese Veränderungen hätten mich ruhig einen Tag früher ereilen können,  dann nämlich wäre ich wie geplant zu  einer Lesung von zwei tollen Autoren und Woandersmitschreibern  nach Hamburg gefahren.

Was du als Selfpublisher wirklich über den Konjunktiv wissen musst — MARCUS JOHANUS

Er ist eines der umstrittenen Phänomene in unserer Sprache: der Konjunktiv. Sprachfetischisten halten ihn für unabdingbar, achten penibel auf das Einhalten seiner Regeln und darauf, dass er nicht ausstirbt. Manche sehen ihn locker und benutzen ihn, wo es ihn noch gibt, lassen ihn weg, wo er komisch klingt. Andere haben nie von ihm gehört. Und […]

über Was du als Selfpublisher wirklich über den Konjunktiv wissen musst — MARCUS JOHANUS

K(l)eine Vorausplanung für 2018

Its almost christmas, just remember, because today we have september. Deswegen plane ich schon mal unverbindlich Lese-, Bildungs- und andere kleine Reisen sowie einen eventuellen eigenen Lesungstermin für das folgende Jahr. Günstigenfalls habe ich etwas mehr Urlaub als gewöhnlich, schlimmstenfalls bin ich sowieso wieder Nebenjobber und damit zeitlich flexibel.  Den Anrufer-Krimi in neuem Gewand möchte ich bereits im Januar in der Mangel haben.  Dann ist da auch noch eine Ausschreibung vom Karina-Verlag, in der es um Krimigeschichten zum Lachen geht. Ausgedacht hatte ich mir „Einen Knochenjob für Jochen-Bob“, so nämlich soll die Hauptfigur dann heißen. Desweiteren sammle ich Ideen und schaue mal, was sich davon schnell und witzig umsetzen lässt. 2018 wird dann mein „Jahr des Humors“, nachdem 2017 „Jahr der Spannung“ war.  Leseproben wird es nur noch in reduzierter Form geben, sofern sie aus unfertigen Geschichten stammen.  Aber ich habe dazu gelernt: Denn – darüberhinaus ist mein Plan, kein Plan zu haben und mich nicht voreilig zu Ankündigungen hinreißen zu lassen. Das riefe am Ende nur die gute alte Schreibblockade auf den Plan.

Junge Literatur: PROSANOVA zum fünften Mal in Hildesheim

In Hildesheim läuft noch bis zum 11.6. ein literarisches Treffen der besonderen Art. Die „PROSANOVA 17“ versteht sich als Festival für junge Literatur und beginnt am heutigen 08.Juni.  Seit 2005 findet das Festival in dreijährigem Rhythmus statt und wartet jedes Mal mit anderen Themenschwerpunkten, Workshops und Lesungen auf. Sowohl etablierte als auch junge Autoren finden hier eine mehrtägige Gelegenheit, sich auszutauschen und Anregungen zu sammeln. Mehr dazu auf der Homepage.

Rücktrittsgedanken

 

Ich zieh den Stecker.

PC aus, Stift fallen lassen, und Schluss mit Lustig: Uuund zisch! und klack! und Weg!

Niemand setzt einen ehrgeizigen Autoren so unter Druck wie auf ihn einstürmende Ideen. Okay, außer vielleicht ein Vorschuss auf das nächste Buch, aber in dieser Liga werde ich sicher nie spielen. Das ist an sich okay. So bleibt wenigstens die Liebe zu meinem Hobby bestehen. Dennoch trete ich nun mal kürzer, schreibe in aller Ruhe den ANRUFER und den DDR-Krimi fertig und widme mich dann anderen Dingen. Wieso habe ich mich selbst immer unter Druck gesetzt, als einziger? Das wird nun anders.
Der Buchhandel kommt ohne mich klar, das habe ich dieser Tage erfahren. Sei es drum! Und da sich das Interesse an meinen Aufzeichnungen auch sonst in Grenzen hält, zieh ich dann mal den Stecker für eine Weile. Möglich, dass ich hin und wieder blogge. Für den Moment bin ich zumindest mit der ganzen Verlagssucherei und dem Werben um die eigenen Bücher durch. Habe fast nur ans Schreiben gedacht, auch wenn ich nur mäßig vorankam.

Sollte ich zum Lesen kommen, setze ich die Buchempfehlungsrubrik auf wortsunkundig fort, bzw. fange sie an. Ab jetzt geht es entspannter zu. Sonst fange ich eines Tage noch an, Tinte zu pinkeln und TippEx zu saufen. Bildlich gesprochen.

Marketingüberlegungen und Spendenidee

Angesichts des schleppenden bis stagnierenden Verkaufes meines oben abgebildeten Buches hinterfrage ich für mich gerade die Ursachen. Nun existierten ja bereits mehrere kürzere Varianten der Geschichte längere Zeit im Netz. Das mag dazu geführt haben, dass die „wahren Interessenten“ sich schon beizeiten an der Story sattgelesen haben. Auf einer Live-Lesung (meiner allerersten, siehe Foto)) wurde die Geschichte noch mit „Was möchten Sie hören, wenn Sie tot sind?“ angekündigt.  Diese nicht so günstigen Voraussetzungen führten vielleicht dazu, dass das (erst nach Jahren) erschienene Taschenbuch im letzten Quartal nur sieben Mal, davon nur einmal direkt über den Verlag verkauft werden konnte. Bis jetzt.

Na gut, ich habe nie den Anspruch erhoben, mehr als ein Hobbyautor zu sein. Demzufolge wäre es vermessen, von diesem meinem Hobby, dem Schreiben, leben zu wollen. Würde ich das ernsthaft anstreben, müsste ich mehr Zeit und Ehrgeiz investieren. Dennoch ist sicher jeder Autor auf seine Werke stolz und wähnt sich auf gewisse Weise am Ziel, wenn seine Bücher  (wo auch immer) gekauft werden und er etwas Honorar verdient.

Also, NOCH ist das Buch im Karina-Verlag erhältlich … Gern versende ich auch portofrei Leseproben, das sind drei verschiedene Textstellen aus dem Buch auf ca 20 Seiten, und das ganze als gedrucktes Heft mit inneliegender Bestellkarte. Das Buch selbst ist mit 8,90 € vergleichsweise günstig und dient sicherlich der (Lachfalten-)Bildung.  😉  Hinzu kommt, dass ich in diesem Fall mein Honorar dem Karina-Verlag für wohltätige Zwecke zu spenden beabsichtige, da er sich für Gewaltopfer in Österreich und Deutschland engagiert. Gern würde ich hier bald eine Summe als Spende nennen können, die der Verkauf des Buches eingebracht hat.

Auf der Verlagsseite gibt es auch weitere liebevoll gestaltete Bücher und Anthologien, die sehr kurzweilig und spannend geschrieben sind. “ RESPEKT FÜR DICH – Autoren und Autorinnen gegen Gewalt“ lautet das Motto der Anthologiereihe „Jedes Wort ein Atemzug“ mit Geschichten aus aller Welt. Zu der Reihe gehören ebenfalls nach Genres sortierte Krimi-, Reise- und mystische Geschichten. Daneben finden sich auch ein Gemeinschaftsprojekt als Triologie, an deren 3 Bücher jeweils sechzig Autoren mit je einem Kapitel beteiligt waren und es so in beispielgebender Zusammenarbeit schafften, Hochspannung und Tiefgang in einen packenden Fortsetzungs-Thriller zu packen.  Teil1:“ Vergessene Flügel“, Teil2: „Verborgene Flügel“, Teil3 „Vollendete Flügel“

Es ist müßig zu erwähnen, dass ich hier und da in den Anthologien auch mitgewirkt habe. Nähere Infos dazu finden sich unter „Veröffentlichungen“.

Kreative Buchstabensortierung in Offline-Schreibnächten geplant

Mein „Jahr der Spannung“ ist nun schon ein Quartal alt. Gerade habe ich mir mal einen Zeitplan erstellt, der mir eine bessere Organisation meiner Schreiberei gewährleisten soll. Danach wird meine nächste Offline-Schreibnacht am 24.3. stattfinden, die nächste dann gleich am 25.3. Geschlafen wird am Tage, weil es sich bei diesem Wochenende um eines zwischen 2 NAchtschichtwochen handelt, und so erspare ich mir eine Umstellung meines biologischen Timings. Ende April/Anfang Mai rechne ich mit ersten, zu veröffentlichenden „Ergebnissen“ meiner diesjährigen Schreibtischarbeit. (Es tut mir leid, wenn der Eine oder die Andere schon das Warten auf etwas Neues von mir leid ist …. )  Aber trotzdem gebe ich keine konkreteren Ankündigungen mehr heraus, die ich nachher vielleicht doch nicht einhalten kann… Für alle, die mit den Titeln etwas anfangen könnenur, nur soviel vielleicht: ANRUFER und LEUCHTTURMKRIMI kommen noch vor der ZWIEBEL HINTERM MOND.  Und die Textproben dazu hier im Blog werden kontinuierlich erweitert ….

Wird Glibberbauch ein neues Outfit erhalten?

geisterlandGespensta Hexe2In diesem Jahr wäre mein Gespensterbuch 3 Jahre auf dem Markt – wenn ich an einen richtigen Verlag und nicht an einen gemeinnützigen Verein geraten wäre, der seine Autoren um die Verkaufserlöse bringt. Aber das Kapitel  SARTURIA® ist nun Geschichte.

Die 2. Auflage des Buches „Gespenster sind nicht feige“ verzögert sich jedoch noch bis zum frühen Sommer. Immerhin wird der Karina-Verlag auch dieses Projekt von mir realisieren, worüber ich sehr froh bin. Ich bin mir allerdings hinsichtlich der Illustrationen noch nicht sicher, welche Lösung es da geben wird.

Eine Möglichkeit wäre, die bisherigen Zeichnungen von Jutta Schröder erneut zu verwenden.  (Siehe auch Beitragsbild) Noch favorisiere ich diese Lösung, bin aber in einer Zwickmühle. Mittlerweile gibt es mindestens einen weiteren Illustrator, der sich gern an den Zeichnungen für meine Figuren versuchen möchte. Außerdem verfügt auch der Verlag über das Know-How kompetenter Grafiker und hat mir diesbezüglich Hilfe angeboten. Gut, dass noch Zeit ist, um darüber nachzudenken. Aber wie gesagt: Vor Jahresmitte etwa tut sich da noch nichts. Bis dahin könnte ich allerdings eine kurze Leseprobe auf „wortsunkundig“ posten …

Schreiben für die Schublade

tumblr_nmwrzml2xs1tkxxq7o1_400Schreiben für die Schublade ist okay. Und das meine ich nicht ironisch. Es ist legitim und hilft, sich Druck vom Leib zu halten. Wohl dem, der keinen Termindruck und keine ungeduldigen Stammleser mit bohrenden Nachfragen zum nächsten Erscheinungstermin kennt. Dennoch: Mittelfristig gesehen, sollte die Schublade nur eine Durchgangsstation sein. Es gibt keinen Grund, warum (auch nicht zu Ende gedachte) Ideen und Plots darin versauern müssen. Wichtig ist nur ein gewissenhaftes Lektorat und ein erneutes Überarbeiten nach einem gewissen zeitlichen Abstand.

Eine Alternative zur Schublade wäre eine Art öffentliche Schublade – in Form eines Accountes auf Plattformen wie bookrix.de Hier gibt es ( mit Differenziertheit zu genießendes) Feedback Däumchen drückender, meist wohlwollender Lesefans.  Daran kann man als Autor wachsen und gedeihen, wenn man damit umzugehen weiß.

Mal sehen ob 2017 neben meinen laufenden Projekten auch etwas für meine Schubladen rausspringt. Auf dass ich dann z. B. 2018 endlich ein wenig Eigenbestand für die Buchmessen zum Präsentieren aufweisen kann. Na, wenn das kein Ziel ist ….

Mein „Jahr der Spannung“ steht im Zeichen von Kurzgeschichten

blogpostnews01Aus ehemaligem Antho-Projekt wird eine Kurzgeschichte. 2017 ist ja, was meine Schreiberei betrifft, von mir selbst zu meinem „Jahr der Spannung“ auserkoren worden. Dazu gehören durchaus spannende (Abenteuer-)Geschichten für jedes Alter. Warum ich das so betone? Einen genauen Termin nenne ich noch nicht, aber die Glibberbauch-Geschichte wird im Frühjahr eine Wiederauflage erfahren. Und zwar NICHT als Selfpublishing.

Außerdem sind als (alte) Projekte auf meiner TO-DO-LIST ( und damit meiner TO-PRINT-LIST) nun noch verblieben:

Leuchtturm des Verderbens
Erpressung per Outbound (ehem. ANRUFER)
Blutbankräuber

Eine eigene Sammlung „böser“ Kurzgeschichten entsteht und beginnt mit  „Nachts, wenn die Angst kommt“, einer hoffentlich spannenden Erzählung. (So sollte ein einst geplantes Anthologieprojekt heißen, das mangels fehlender Mitstreiter nicht zustande kam.)  Außerdem bleibt abzuwarten, was das Jahr an Gelegenheiten so mit sich bringt. Eine Bewerbung um eine Teilnahme an Anthologien kommt für mich vorerst nicht mehr in Frage. (Neue) Gedichte sind auch 2017 eine Option, humoristische Kurzgeschichten allerdings stehen in der Rangliste jetzt – im „Jahr der Spannung“ weiter unten. Ist ja (noch) nicht das „Jahr des Humors“, nicht wahr?  Und ich hoffe erneut, wenigstens ab 2017 dann den Mund nicht mehr so voll zu nehmen und mich so nicht mehr durch meine Ankündigungen unter Druck zu setzen … Mehr als die o.g. 3 noch offenen Positionen stehen meiner To-Do-Liste auch  nicht gut zu Gesicht – die wollen erstmal abgearbeitet sein. Welches der Projekte dann später evtl. Buchlänge erhält – das wird sich zeigen.