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Leuchtturmkrimi hat neuen Titel

Ein doppeldeutiger Titel, der sich sowohl politisch als auch in Bezugnahme auf den Untergang des MT BÖHLEN interpretieren lässt, oder in übertragenem Sinne soviel bedeuten kann wie „Bevor das Maß voll ist“ – ein solcher Titel passt für die Erzählung besser als das plakative, zotige „LEUCHTTURM DES VERDERBENS“.
Ich habe mich für „Bevor die Welle bricht“ entschieden. Der Titel „DAMALS“ war mir auch zu trivial. In was für ein Genre die Erzählung dann gehört, ist mir letztendlich gleichgültig. Ob Roman, Erzählung, Krimi oder zu lang geratene Kurzgeschichte oder Milieustudie – das mag der Leser entscheiden. Das Cover steht bereits. Das Foto überließ mir mal ein Grafiker und Autorenkollegen zur Verwendung. Stellt sich nur die Frage, ob ich noch einen Lektor/ eine Lektorin finde und dann stehe ich vor der Wahl des Portals: CreateSpace oder epubli? Epubli ist mir vertraut und auf deutsch, aber dort sind die Verkaufspreise relativ hoch vorgegeben. CS hingegen erschließt sich mir etwas schwerer, weil auf englisch und etwas anders aufgebaut, allerdings kann man da auch Textdateien hochladen und unterliegt nicht dem pdf-Formatzwang. Wie dem auch sei – in den nächsten Tagen gibt es eine weitere Leseprobe, und ja, ich weiß, dass der August bereits begonnen hat und ich diesen Monat fertig werden will.  (Coverfoto: © Henry-Sebastian Damaschke)

Kuriergeschichte wird demnächst noch länger

Vollmundige Ankündigungen meinerseits waren noch nie so ganz verbindlich, vor allem nicht in Bezug auf Termine. Aber eine Absichtserklärung schadet nicht und ist an keinen Zeitpunkt gebunden: Mir gefällt mein Ende der Kuriergeschichte nicht. ( „Die Odyssee des Nachtkuriers“) Die bevorstehende Familienplanung des Protas lässt es zu, dass er z.B. seine Freundin nachts mit dem Kurierfahrzeug ins Krankenhaus fährt, als ihre Fruchtblase geplatzt ist. Auch zuvor finde ich die Formulierung: Um es kurz zu machen“ für eine Kurzgeschichte renundant und unglücklich gewählt.

Auch gibt die unbeleuchtete und schlecht gepflasterte Chaussee durch den Wald noch einiges an vermeintlichen Herausforderungen her. Da lasse ich mir sicher noch einige Ideen einfallen, so dass die Fahrt noch kurioser und mysteriöser wird.  (Das ebook gibt es auch jetzt schon auf bookrix)

Self Publishing heißt auch Selbstmarketing

Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis und eine Erfahrung, die viele im Eigenverlag veröffentlichende Autoren auch immer wieder machen: Wenn ihr Buch bei den Händlern gelistet ist, dann muss es irgendwie der Öffentlichkeit nahe gebracht werden.  Die sozialen Netzwerke sind nur ein Instrument, mit welchem Marketingmaßnahmen wie Lesungen und Händlerakquise publik gemacht werden sollten. Hilfreich ist es immer, wenn Buchhandlungen nicht nur virtuell, sondern auch ganz real einen Platz in ihrem Verkaufsregal zur Verfügung stellen – sei es auf Kommission, für eine zunächst vereinbarte Dauer, oder zu anderen auszuhandelnden Konditionen.

Bisher habe ich aus Zeitgründen kaum Marketingaktivitäten unternommen. Als Autodidakt schreibe ich derzeit in meiner Freizeit. Da ist die Chance, systematisch und ausdauernd auf Erfolg hinzuarbeiten, aufgrund der begrenzten Freizeit relativ gering. Dennoch ist Selfpublishing für gute Autoren die Chance, auf diese Weise und über diesen Weg an Kontakte zu Verlagen zu kommen, ohne dauernd unverlangte Manuskripte an vermeintlich erfolgreiche Verlagshäuser zu senden und dann Monate oder Jahre lang auf irgendeine Reaktion zu warten. Auch und gerade wenn es kleine Verlage sind, ist  das ein besseres Verkaufsargument und wirkt seriöser für Buchhändler und Leser gleichermaßen , die man für das Werk später zu begeistern gedenkt.

Wiedererkennungswert: Selbstveröffentlichungen werden künftig wieder meine Initialen tragen

Texte und Ideen, die man als Autor auf Gedeih und Verderb nicht verändern, den Lesegewohnheiten der Leser anpassen oder nach Vorstellungen

 

eines Verlages umsetzen möchte, weil einem viel an ihnen liegt, eignen sich gut für eine Selbstveröffentlichung.  Lyrik zum Beispiel ist leider immer noch ein Stiefkind auf dem Büchermarkt.  Bis auf wenige Ausnahmen reagieren Verlage sehr wählerisch und  veröffentlichen nur wenige Lyrikbände.

Vernetzt zu sein, das bedeutet, dass man als Autor  von wie vielen Schreiberkollegen und Lesefans auch immer – nachund nach zumindest wahrgenommen wird. Kritik bleibt nicht aus, aber man hat so den Grundstein für einen gegenseitigen Austausch gelegt – viel mehr anfangs noch nicht. Nach und nach erst ergibt sich daraus zum eigenen Erstaunen das Eine oder Andere: Kontakte, neue Ideen, gemeinsame Projekte, erste Stammleser.

Und ich bin sicher, dass (auch renomierte) Verlagshäuser hin und wieder online gehen und die Selfpublishingszene beobachten. Dass man eines Tages aufwacht und bekannt ist, wird so sicher nicht passieren. Es ist ein langsamer Prozess dahin, ein langer Weg. Für viele wird er niemals enden – aber wer sagt denn, dass ausgerechnet man selbst nicht irgendwann mal ans Ziel gelangt?

 

Reimerei und Verssucht mit Melancholie und Augenzwinkern

cover-ged2016Als e-Books gibt es sie teilweise, es gab mehr davon bis zur Löschung meines ersten BookRix-Accounts, und sporadisch tauchen sie hier im Blog auf: Gedichte, Sprüche, Limericks. Zugegeben, im nun erscheinenden ersten Gedichtband sind viele alte und bereits bekannte Gedichte enthalten, aber eben auch neuere. Damit sind diese dann aber auch archiviert und abgearbeitet. Es existieren noch einige depressiv anmutende Gedichte, die zum Beispiel die Schlaflosigkeit und den fehlenden Antrieb zum Thema haben. Soweit sie nicht schon mal woanders von mir veröffentlicht wurden, bleiben sie auch in der Schublade. Das vorliegende Buch soll humorvoll aufzeigen, dass Gedichte durchaus für die breite Öffentlichkeit attraktiv sein können und nicht nur für Akademiker und Intellektuelle Erbauung und Unterhaltung bieten. Ob das nun Lyrik ist oder nicht, mag der Leser entscheiden. Es sind gereimte und ungereimte Gedichte, also Gedankenverse mit manchmal ironischem, manchmal leicht philosophischem Unterton. Habe das Buch (Hardcover) nun zum Drucken frei gegeben und mit ISBN versehen, wie es sich gehört.  Und das pünktlich in Vorbereitung des 4jährigen BLOGgeburtstages. (25.11.) Es wird allerdings – wie Heidi Klum – relativ dünn und relativ teuer ausfallen …

Jährliches Motto – 2017 wird „Jahr der Spannung“

hiding-1209131_1280Eigene Beobachtungen und Erlebnisse sind für einen Schriftsteller bzw. Autoren die beste Basis für erfolgreiche Geschichten. Wohl dem, der auf abwechslungsreiche Lebensabschnitte zurückblicken kann oder ein guter Beobachter ist, wenn er dem Volk aufs Maul schaut, wie es umgangssprachlich heißt. Eine besondere Kunst besteht dann darin, daraus vieleicht verstörende, spannende, mysthische Episoden mit einer Mischung aus Wahrheit und Phantasie zu klöppeln.

Ich werde nun mal jedem Jahr ein eigenes Motto verpassen, welches aufzeigen soll, was zuvor aus meinem Empfinden bei meinen Werken ins Hintertreffen geraten ist. 2016 stand der Humor im Mittelpunkt, würde ich rückblickend einschätzen.

Ich ahne, dass ich das eine oder andere alte Projekt mit in das neue Jahr nehmen werde, daher passt „Spannung“ wohl ganz gut. Schaun wir mal.

dh-Hefte sind nun Geschichte

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Greifen Sie noch einmal zu. Letzte Chance. Ich komme einfach zu nix. Nicht zu Geld, nicht dazu, etwas zu tun, was mir Spaß macht, nicht zum Schreiben und vor allem – nicht dazu, mir mal in Ruhe einen eigenen Online-BuchShop einzurichten. Daran scheitert auch mein Experiment mit den dh-Heften, die mal so 30- bis 60seitige Kurzgeschichten enthalten sollten  – eine pro Heft – und höchstens 1, 99€ kosten sollten. Mit ISBN wäre dieser Preis nicht zu halten, und ohne müsste ich sie selbst vertreiben – aber einen Online-Shop kann ich nicht allein verwalten. Ich müsste rund um die Uhr darauf lauern, dass eine Bestellung eingeht, um schnell reagieren zu können, denn das Verpacken und Versenden würde manuell erfolgen. Ja, ich würde in den Keller stiefeln und das gewünschte Buch- oder Heftexemplar eigenhändig einpacken – würde gegen 0,99€ Aufpreis auch auf das Signieren verzichten 🙂  – und das dann zur Post oder einem Paketdienst meines Vertrauens schaffen. Nä, iss nich, Leute. Fällt aus. War ne Idee, und war einen Versuch wert.

Das erste ( und nun auch einzige) Heft ( „Die Obstfälscherin“) war auch etwas sehr kurz. Eine Leserin bezeichnete die Geschichte sogar als „Kurznovelle“ und ich habe festgestellt, dem Feedback nach kommt die Story bei unseren Senioren besonders gut an. Das hat mich erstaunt und gleichermaßen gefreut. Davon könnte ich noch drei, vier Exemplare versenden, damit ich sie loswerde. Also nicht von den Senioren, von den Heften, versteht sich. (Senioren will niemand loswerden. Die Welt wäre ärmer ohne so viel Lebenserfahrung.)  Aber was die Hefte betrifft: Wer hat noch nicht, wer will nochmal? 😉

Erstes eigenes Zwischenlektorat…

SD530410a… zu der entstehenden Fortsetzung von der Geschichte “ der Boshafte Verblichene“ Hab mal alles gelesen, und das hier ist mein Eindruck… In den (unveröffentlichten) Textabschnitten, die über den zweiten Teil der Geschichte hinausgehen, wird das Erzähltempo etwas gedrosselt. Es gibt weniger Dialoge und mehr berichtende Passagen, die das Geschehen relativ schnörkellos wiedergeben. Gute Ideen stecken auch weiterhin drin, diese müssten aber rasanter und noch eine Spur logischer ausformuliert werden, wenn man im Laufe der gesamten Geschichte keinen Bruch in der Erzählweise feststellen soll. (Das ist eben das Schwierige, was viel Sorgfalt erfordert, weil es weiterhin unverkrampft und locker wirken soll) Nach meiner eigenen Meinung lässt der Humor etwas nach, aber ich kann mich irren…

coffin-623540_1920(1)Das Endresultat wird nur in Kapitel ohne Überschriften unterteilt sein. Es wird von den jetzt 30 000 zusätzlichen Wörtern sicher einiges umformuliert und gekürzt werden. Danach schreibe ich natürlich noch weiter, weil ich sicher bin, mir fällt dann noch das Eine oder Andere ein.

Das sind die nächsten Arbeitsschritte, wobei sich die ersten 3 mehrmals wiederholen:

1.bisherigen Text lesen (auf bx)
2.den Text um meine handschriftlichen Kapitel erweitern (auf bx)
3.ausdrucken, manuell überarbeiten
– und das immer wieder, ca alle 10.000 Wörter neu –
4.komplette Rohfassung eingeben ( inkl. der ersten beiden Teile)
5.gebundene Arbeitsfassung erstellen (1exempl davon für lektorat bei bedarf)
6.Textdatei an Lektorat senden
7.Korrekturen und Feedback vom Lektorat einarbeiten
8.Veröffentlichung ( evtl. Verlag, vielleicht auch SP, das entscheide ich am Schluss)

Schwarze Kurzgeschichte taugt nicht zum Roman

coffin-623540_1920(1)Um es einmal klarzustellen: Momentan bin ich eigentlich dabei, aus einer Kurzgeschichte ein ganzes Buch zu machen. Ich werde das Unterfangen abbrechen. Denn dazu habe ich die falsche Erzählweise gewählt. Ich rede von “ Der Boshafte Verblichene“. Die Kurzgeschichte wird definitiv länger, aber es wird kein eigenständiges Buch werden, weil es diesem an Tiefgang und Originalität fehlen würde – vieles würde sich wiederholen, die Protas, denen allen dieselbe Art Humor eigen ist, würden in Unglaubwürdigkeit versinken… das kann ich dem Ort der Handlung ( Sterbeberg-Trauerfeld) und der Geschichte nicht antun. Also, das bedeutet: Es kommt noch ein wenig Handlung zu der bisherigen Geschichte dazu, aber eben keine 60 000 Wörter. Vielleicht 20 000. Und dann wird das ultimative Ergebnis, sollte es der „kurzen“ Länge wegen nicht im Karina-Verlag veröffentlicht werden können, Teil eines Best-of-Buches von mir werden.

Denn das ist geplant:

Sobald die Rechte an „Gespenster sind nicht feige“ wieder mir gehören (2017) , gibt es ein Buch mit Gedichten, Kurzgeschichten, dem Glibberbauch-Abenteuer und dem ganzen Plaschke. Möglicherweise kommen auch noch die neuen Versionen von „Blutbankräuber“ und „Der Anrufer“ dazu. Eben ein Kaleidoskop meines Schaffens.

Ein Prota hüpft von KG zu KG…

caaoverpic3dIn dieser Kurzgeschichte ( siehe „Veröffentlichungen“) lernen wir den etwas naiven, aber von sich überzeugten Kleinfred Wechselmann kennen. Er ist der erste Protagonist, den ich von Kurzgeschichte zu Kurzgeschichte schicken werde. Derzeit verschlägt es ihn beruflich aus Geldingen wo er zunächst in einer Bank, dann bei einer Versicherung kläglich versagte arbeitete, in eine Stadt namens Sterbeberg-Trauerfeld.  Dort muss er buchstäblich nochmal von unten anfangen. Tief gesunken ist er, und das nicht nur, weil er in seinem neuen Job mitunter knietief in feuchter Erde steht – denn jetzt ist er städtischer Grabpfleger, also Totengräber – sondern auch, weil er sich immer noch als Ex-Führungskraft im Management der Dienstleistung wähnt und seine Autorität wie einen Bauchladen vor sich her trägt. So kommt es, wie es kommen muss: Er wird missverstanden, schief angeguckt und zum Gegenstand mancher Lästerei…  Wieder mal.

cover plaschke2Deswegen und weil es noch viel mehr über diesen seltsamen Menschen und Leute die ihm begegnen zu erzählen gibt, hat dieser fiktive Charakter, der Kleinfred, der Wechselmann, eine eigene Facebook-Projektseite erhalten.

Noch existiert nur die obige KG – bald jedoch erscheint „Der Boshafte Verblichene“ als Verlags-Printausgabe im Karina-Verlag. Dort geht es dann unter anderem um Wechselmanns ereignisreiche Zeit in Sterbeberg-Trauerfeld.

Darf ein Autor seine eigenen Werke nicht gut finden?

Wenn man als Schreiberling über alte Werke von sich stolpert und/oder diese mitbook-624350_1920 zeitlichem Abstand liest, kann es passieren, dass einem selbst noch Fehler oder Schwächen auffallen. Diese These stelle ich einfach mal auf. Andererseits ist es gut, wenn man in der Lage ist, bei sich selbst noch Reserven zu entdecken. Ich gehöre nicht zu den Autoren, die jedes ihrer Werke losgelöst von der Zeit und den Umständen, unter denen sie entstanden, bis aufs Messer gegen alle Kritik verteidigen und sich einer Diskussion verschließen.

testMir geht es derzeit so mit dem ANRUFER, dessen Cover zwar erneuert wurde, aber der inhaltlich unverändert daher kommt, weswegen ich ein wenig mit ihm hadere.  Was aber hätte ich ändern können – schließlich muss ja auch in ebook und Printbuch das Selbe drinstehen. Aber würde ich mein Krimidebüt selbst rezensieren – ich würde sicher hart mit mir ins Gericht gehen. Umso gespannter bin ich auf das Feedback – die verlosten Exemplare sind endlich da gehen so schnell wie möglich raus. Angesichts des Poststreiks würde es sicher schneller gehen, wenn ich sie persönlich zustellen könnte. Und das alles hier unten ist NICHT DAS NEUE COVER *gggg*

Projekt aus Zeitgründen abgebrochen

herbstwald04Mal davon abgesehen, dass es mitunter anstrengend ist, bei Dunkelheit und Nebel lange Strecken über Land zu fahren, finde ich diese herbstlich-bunte Natur und das neblige Gespensterwetter inspirierender und kurzweiliger als die langen Sonnenscheintage im Sommer. Dennoch habe ich mich entschlossen, die eine oder andere beabsichtigte Schreibidee erstmal in der Schublade verschwinden zu lassen. Die Rede ist von meiner Idee zu einer Kurzgeschichtensammlung über Angst. Nicht Ideen-, sondern Zeitmangel ist dafür ausschlaggebend. Außerdem halte ich die beiden bisherigen Episoden „Eine seltsame Empfehlung“ und „Rache aus der Luft“ allenfalls für Rohfassungen. Deswegen also vertage ich das Projekt bis auf weiteres. Das e-book auf BookRix wird also lange unvollendet bleiben, auch wenn die Stories zum gerade gewesenen Helloween gepasst hätten.SD530039A

Warum muss es eigentlich immer nachts sein? Dass die Handlung von guten Geister- und Gruselgeschichten auch am helllichten Tag angesiedelt sein kann, scheint manchmal in Vergessenheit zu geraten. So gesehen sollte aus dem geplanten Buchtitel „Nachts, wenn die Angst kommt“ das erste Wort vielleicht weggelassen werden… Das eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten – aber wie gesagt – ich realisiere das erst in fernerer Zukunft, also nicht vor Sommer 2015 – um mal eine Hausnummer zu nennen….