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Gratis-Leseprobenheft bestellbar

Zu meinem Buch „Der Boshafte Verblichene“ gibt es für  alle Freunde derben und schwarzen Humors, die sich nicht sicher sind, ob das Buch ihren Geschmack trifft, auf Wunsch ein Leseprobenhaft mit 20 Seiten ( 3 verschiedene Auszüge insgesamt) aus dem Werk. Einfach Kommentar hinterlassen, oder PN auf Facebook senden. Ich sende das Heft gern portofrei zu und vernichte danach die Empfängeranschriften wieder gemäß Datenschutzgesetz. Werbemails und ungefragte Angebote gibt es von mir nicht.  ( Habe ich viel zu wenig Zeit für und faul bin ich diesbezüglich auch.)

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Schräges Gedicht in Plaschke-Manier

Opas Letzter Wille

Hats mich erst zum Herrn verschlagen,
ins Himmelsreich, ins Wunderschöne,
muss ich euch nicht mehr ertragen –
und eure Jamba-Klingeltöne.

Nie wieder nachts auf die Toilette
Ich mach ganz still so vor mich hin
Bewässere meine Ruhestätte
Weil ich mein eigner Gärtner bin.

Brauch nie mehr mit dem Zivi streiten
Soll der mich schlagen, teeren, federn
Ich merk nichts mehr, ich starb beizeiten –
sich was mit Essen auf Rädern!

Macht dass es um mich Tattergreis
Kein Geheul gibt und Gejaule
Kümmert euch um euren Scheiß –
Ich war schon immer gern der „Faule“.

©2009

Taschenbuch „Der Boshafte Verblichene“ ist lieferbar!

dscf6001aNun heißt es: Warten auf die ersten Rezensionen. Es ist wohl müßig, zum x-ten Mal das Cover zu posten, aber ein, zwei Links zum Bestellen sind das Mindeste. Das Taschenbuch ist endlich erhältlich. Ich sende einige signierte Exemplare dieser Tage mit der Bitte um (möglichst davon unbeeinflusste) Rezensionen. Diese dürfen gern an mich per Mail oder PN gehen,aber auch unter Onlineportalen wie amazon erscheinen. Auf der Seite des Karina-Verlages ist das Buch erhältlich, und der Preis ist diesmal sehr  moderat ausgefallen mit 08,90€ Auch das Cover rechts in der Menüleiste führt übrigens zur Bestellmöglichkeit.

Wer sich nicht traut, darf sich gern bei mir ein Leseprobenheft mit inneliegender Bestellkarte anfordern … Solange der Vorrat reicht. Darin enthalten sind ausgewählte Textpassagen in einer Gesamtlänge von etwa 20 Seiten aus verschiedenen Stellen des Buches.

Weitere Prota-Interviews geplant

Stecker und Hella Dunkelohm in flagranti??
Stecker und Hella Dunkelohm in flagranti??
Erdbestattung ohne Sarg - typisch Herr Urnentreter!
Erdbestattung ohne Sarg – typisch Herr Urnentreter!

Kaum stand das Interview mit Fritz Plaschke im Netz, meldete sich bei mir ein fast ebenso trinkfreudiger Mitbürger Sterbeberg-Trauerfelds wie Kalle Trunkig, nämlich der gute Herr Schaufelbert Urnentreter. Er habe einiges zu ergänzen und richtig zu stellen, ließ er mich wissen. Demnächst treffe ich ihn auf eine Soljanka und schenke ihm mal 5min Gehör. Ich bemühe mich noch, die Frauenquote nicht zu vergessen und Hella Dunkelohm und ihren derzeitigen Aufenthaltsort ausfindigzu machen … Es wäre spannend zu erfahren, was sie zu dem ganzen Tohuwabohu sagt und ob sie ihren einst so geliebten Fritzi nun immer noch anhimmelt oder lieber beerdigt sehen möchte. Oder ist sie noch mit seinem Lehrling Stecker zusammen?

Fazit und Schlussbetrachtung zum Taschenbuch „Der boshafte Verblichene“

coveridee1 KopieWie eine kleine Idee groß wurde. Mit einer Minikurzgeschichte ging es los. Nur das Kapitel, in welchem der Protagonist Fritz #Plaschke Vorkehrungen für seine eigene Beerdigung trifft und sich mit dem Sargverkäufer über die Art der musikalischen Untermalung streitet, bildete anfangs die eigentliche Geschichte.  Dann wurde es eine längere Kurzgeschichte, bevor es dann noch einen zweiten Teil gab. So erklärt sich auch die jahrelange Entstehungszeit dieses Buches, das nun vorliegt.  Zwischendurch gab es eine Lesung dazu und dort wurde die Ideecover geboren, die Geschichte auf Taschenbuchformat zu bringen. Nunmehr also ist das fertig korrigierte Manuskript endlich druckreif. Das Lektorat war sehr hilfreich, es offenbarte einige Schwächen bei mir wie „Verbfaulheit“ und Hang zu Wiederholungen im Ausdruck. Scheinbar gab es aber kaum Rechtschreibfehler, aber immerhin einige „lose Handlungsfäden“, die ich noch verknüpfen musste. Dann wurde hier und da noch flugs an der Logik ein wenig gefeilt und fertig.

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Ich nehme das mal zum Anlass, allen Lektorinnen und Lektoren für ihre wichtige Arbeit zu danken und meinen Respekt auszusprechen. Denn selbst wenn man sich als Autor als sein eigener Lektor betätigt und denkt, das genügt – das Ergebnis ist in der Regel nicht so ganz zufriedenstellend, in manchen Fällen sogar ernüchternd – je nach Rechtschreibsicherheit und Schreibstil. Erst taucht da doch noch ein klitzekleiner Fehler auf, dann noch einer … und so weiter.  Manchmal, und das will ich mit dieser Betrachtung sagen – brauchen Dinge etwas Zeit, um zu reifen. Sei es die Stilsicherheit eines Autoren oder die Idee für eine zunächst kleine Story.

Moorlandschaften mit Klärgrubencharakter haben mir es seit der Geschichte angetan...
Moorlandschaften mit Klärgrubencharakter haben mir es seit der Geschichte angetan…

Allen Lesern wünsche ich nun viel Vergnügen und hoffe, die Geschichte verkürzt ihnen die Zeit bis zu meiner nächsten Veröffentlichung.  Danke, dass ihr so lange ausgehalten habt! 

Schwarze Kurzgeschichte taugt nicht zum Roman

coffin-623540_1920(1)Um es einmal klarzustellen: Momentan bin ich eigentlich dabei, aus einer Kurzgeschichte ein ganzes Buch zu machen. Ich werde das Unterfangen abbrechen. Denn dazu habe ich die falsche Erzählweise gewählt. Ich rede von “ Der Boshafte Verblichene“. Die Kurzgeschichte wird definitiv länger, aber es wird kein eigenständiges Buch werden, weil es diesem an Tiefgang und Originalität fehlen würde – vieles würde sich wiederholen, die Protas, denen allen dieselbe Art Humor eigen ist, würden in Unglaubwürdigkeit versinken… das kann ich dem Ort der Handlung ( Sterbeberg-Trauerfeld) und der Geschichte nicht antun. Also, das bedeutet: Es kommt noch ein wenig Handlung zu der bisherigen Geschichte dazu, aber eben keine 60 000 Wörter. Vielleicht 20 000. Und dann wird das ultimative Ergebnis, sollte es der „kurzen“ Länge wegen nicht im Karina-Verlag veröffentlicht werden können, Teil eines Best-of-Buches von mir werden.

Denn das ist geplant:

Sobald die Rechte an „Gespenster sind nicht feige“ wieder mir gehören (2017) , gibt es ein Buch mit Gedichten, Kurzgeschichten, dem Glibberbauch-Abenteuer und dem ganzen Plaschke. Möglicherweise kommen auch noch die neuen Versionen von „Blutbankräuber“ und „Der Anrufer“ dazu. Eben ein Kaleidoskop meines Schaffens.

Wie ich einen Anschlag verhinderte

senseOFhumorEIN TATSACHENBERICHT ( …könnte man meinen…) Morgens halb zehn, am Stadtrand einer deutschen Stadt. Beängstigende Dinge spielen sich ab: Aus einer Gartenkolonie steigt plötzlich Rauch auf! (Ja, Kolonie. Deutschland ist noch immer eine Kolonialmacht. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.) Erschüttert halte ich an und steige vom Rad, frage die Umstehenden, was passiert ist. Wie gelähmt steht die Handvoll Leute am Zaun jener Parzelle, auf der sich das Unglaubliche abspielt.
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Unterseite „Leseproben“ stellt Fritz Plaschke vor

Die Ur-Geschichte zu meinem oben genannten Fritz-Plaschke-Projekt war bekanntlich nur eine Seite lang und hieß „Was möchten Sie hören, wenn Sie tot sind?“ Nunmehr ist diese in eine größere Kurzgeschichte eingeflossen. Deswegen gibt es dieses Kapitel nochmal als Leseprobe – in Verbindung mit einer Kurzbeschreibung des Inhaltes – auf einer der hiesigen Rückseiten. Es war anfangs eine eigenständige KG, ist nun aber lediglich ein Auszug aus dem kommenden Buch, welches noch im Enstehen ist.

Helmut Schmidt: Er raucht nicht mehr. Zu spät.

SATIRE. Ein schwarzer Tag für die Tabakwarenindustrie… Helmut Schmidt, ihr bester Kunde hat seinen Bedarf an Zigaretten nun für immer gestillt… Friede seiner Asche.

Hätt er mal BIO geraucht...
Hätt er mal BIO geraucht…

Der Mann hat zweifellos Geschichte geschrieben, aber tagelang katzbuckelten die Medien vor seinem Vermächtnis und trauerten, indem sie Nachrufe über Nachrufe sendeten. Wieviele Menschen, die sich ebenfalls in die Gesellschaft einbringen und aufopfern, sterben lautlos, ohne Medienpräsenz? Und eh, der Mann ist immerhin 96 Jahre alt geworden – obwohl er Kettenraucher war. Kaum vorstellbar, wie alt er als Nichtraucher geworden wäre… Vermutlich hätte er Joopi Heesters eingeholt. Ich fand Helmut Schmidt auch bemerkenswert. Aber ich kenne ebenso bemerkenswerte Menschen, die nicht so belobhudelt werden durch die Medien… obwohl sie es verdient hätten!(Ich denke,  Schmidt selber hätte diese meine Offenheit zu schätzen gewusst.) Übrigens: Im Mittelalter betrug die Lebenserwartung bei Männern ca. 37 Jahre….

Vom Entgegenkommen und überholten Ansichten im Verkehr

GLOSSE. Heute konnte ich mich wieder über die (einander) entgegenkommenden Helden des Straßenverkehrs freuen, deren Überholmanöver sie dichter und dichter zusammenführte. Dieses Aufeinanderzugehen (oder -fahren) ist doch das, was uns in unserer Gesellschaft fehlt: Entfernen wir uns nicht mehr und mehr voneinander? Sollten wir nicht dem Anderen zurufen: Ja! Ich komme auf dich zu mein Freund! Lass uns aufeinandertreffen. Egal, ob auf der linken oder rechten Spur – wir werden miteinander verschmelzen und rücken in diesen nebligen und kalten Zeiten auf diese Weise so dicht zusammen, wie es nur geht. Bis dass die Feuerwehr uns trennt…

Ik66-innenDenn das ist doch die Botschaft: Warum einen Bogen um Mitmenschen machen? Es gibt zu viele vereinsamte und verkniffene Zeitgenossen, die hinter ihrem Steuer sitzen, das Gesicht fortlaufend zur Faust geballt und die Frontscheibe anbellen, weil sie sich über andere Zeitgenossen ärgern. Wird es nicht Zeit, hier helfend einzuschreiten und diesen Hutablagenpolierern die Verbitterung aus der Visage zu bügeln?

SD530005Jene tieffliegenden Spritpisser, die ihre humpelnde Ölkonserve bis zum Anschlag treten, weswegen das Gaspedal schon auf der Straße schleift, das sind meistens die hilfsbereiten flinken Spätüberholer, deren Entgegenkommen so manchen spießigen Vielbremser schon mal aus der Bahn wirft, obwohl es doch nur gut gemeint war… Doch hütet euch vor Vorurteilen: Wer das Gasgeben übertreibt, ist aber nicht deswegen zwangsweise Nazi. Das ist eine überholte Ansicht. Und zwar eine von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen überholte, von Links- wie Rechtsabbiegern, Rückspiegelprinzen und Schalthebelstreichlern….