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Falsche Ernährung macht launisch

erwaxenMit mir war die Tage nicht viel los. Mal war ich gut gelaunt, dann wieder antriebslos und griesgrämig. Jetzt weiß ich auch, dass es nicht am Wetter lag. Nein, meine  Stimmungsschwankungen hängen wohl mit meiner Ernährung zusammen. Die Schlussfolgerung liegt nahe, denn bei mir gab es gestern und heute Lachtauben mit Weinsauerkraut. Nächstes Mal höre ich auf den Rat eines befreundeten Kochs. Er hatte mir zu den Lachtauben Kichererbsen als Beilage empfohlen. Na, das wird dann sicher ein albernes Essen.

Im Dienste der Krankheit – Pharmaindustrie sponsert WHO

Wer hat sich nicht schon mal angesichts eines bedenklichen Resultates einer Vorsorgeuntersuchung beim Arzt gefragt, ob dieser nicht an Auflagen zur Zwangsverschreibung von Medikamenten gebunden ist? Ist es wirklich erwiesen, dass zu hoher Cholesterinwerte Herzinfarkte verursachen? Nein. Es wird vermutet, weil die Ablagerungen in den Adern, die Infarkte verursachen können, häufig Cholesterin enthalten. Allein deswegen vermutet man, es sei sinnvoll, die Werte niedrig zu halten. Es ließe sich weitere solcher Beispiele aufführen.

Dazu passt folgender Gedankengang, wie ich finde: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird zu einem nicht geringen Anteil aus Spenden der Pharmaindustrie finanziert. Im Deutschlandfunk Kultur gab es dazu einen interessanten Beitrag, den man auch auf der Webseite des Senders nachlesen kann.

Reiche Unternehmer wie Bill Gates nutzen die finanzielle Knappheit der UNO-Organisation, die immer auf die Großzügigkeit der Regierungen ihrer 94 Mitgliedsstaaten angewiesen ist, um auf diese Weise ein nicht geringes Mitspracherecht wahrnehmen zu können, wenn es beispielsweise um gesundheitsmedizinische Bassleistungen wie den Zugang zu sauberem Trinkwasser geht. Tatsache ist, dass dieser längst allen Menschen weltweit hätte gewährt werden können. Folgerichtig bestimmen die spendenden Pharmalobbyisten, Unternehmer und Superreichen auch, wann welche Seuche wie zum Beispiel die Vogelgrippe ausgerufen wird. Ihr Interesse liegt naturgemäß darin, die Umsätze an Medikamenten und Antibiotika mit dem Ziel der Profitmaximierung weiter anzukurbeln. Damit dürften die reichen Spender, bei denen es sich nicht nur um Unternehmen, sondern auch um Milliardäre wie Gates handelt, durch diese „Regulierungsmöglichkeit“ erheblich mitbestimmen, mit welcher Epidemie wieviele Menschen … sagen wir mal, vom Erdball verschwinden.
Womit die Verschwörungstheorie von der allmählich angestrebten globalen Bevölkerungsdezimierung, hinter der nur wenige Multimilliardäre und Konzerne stecken, wieder neue Nahrung erhalten dürfte.

Danach soll die Menschheit niemals mehr als 10 Mrd. Menschen erreichen, vielmehr wären für eine optimale Gewinnspanne der Konzerne und Monopole, wenn diese die Globalwirtschaft unter sich aufteilen, relativ liquide 2-3 Milliarden Menschen auf dem Planeten anstrebbar.

Aber zurück zu der künstlich verschlechterten Gesundheit. „Bill Gates bestimmt, was gesund ist“ heißt eine Sendung heute um 19.30 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur. Darin geht es um die Befangenheit und Abhängigkeit der WHO.

Der erkrankte Sommer

Der Sommer lag dick zugedeckt im Bett und nieste. Er wäre eigentlich mit seinem Jahreswetterdienst dran gewesen, musste die Arbeit aber unterbrechen und sich vom Herbst vertreten laassen. Der wiederum war damit überfordert, konnte er doch nur Stürme machen und Regen, oder zumindest dafür sorgen, dass die Luft richtig abkühlte.
Wenn die Menschen vor Kälte bibberten und zitterten, dann war er es zufrieden und betrachtete seinWerk mit Genugtuung.
Aber wie nur sollte er für sommerliches Wetter sorgen? Wie ging eigentlich Hitze? Weil der Frühling gerade erst in in seinen Jahresfeierabend gegangen war und der Sommer nur kurz arbeiten konnte, bevor ihn die Erkältung heimgesucht hatte, war keine Zeit für eine Einweisung gewesen.

Natürlich hatte der Herbst sich sofort bereiterklärt, dem kranken Kollegen zu helfen. Irgendein Wetter musst es schließlich geben, da hatten die Menschen und die Natur ein Recht drauf. Nun also stattete der Herbst dem kranken Sommer einen kurzen Besuch ab, um sich Tipps zu holen.
„Du musst einfach milder sein als sonst.“, begann der Sommer mit krächzender Stimme.
„So als wenn du in deinem Dienst keine Lust hast und weder Regen noch Wind anrührst.“
„Aber darf ich dann wenigstens das Laub anmalen?“
„Nein, bring doch nicht alles durcheinander. Das Laub muss doch erst genug Sonnenlicht tanken. Heb´dir das für deinen eigenen Jahreswetterdienst auf, also wenn du laut Kalender dran bist.“
Der Herbst überlegte. Etwas Graupel und Hagel müsse doch möglich sein, entgegnete er und sah den Sommer gespannt an.
„Nieselregen, meinetwegen. Aber Graupel und Hagel, das mach mal lieber später. Und wenn du wieder mit den Wolken irgendwelche komische Figuren formst am Himmel – denk bitte daran, dass du vorsichtig bist mit dem Wind. Kein Sturm, und schon gar kein Orkan oder Hurrikan, klar?“
Au ja, Hurrikan, ich liebe diese Wirbelstürme, dachte der Herbst. Aber er versprach dem Sommer, sich große Mühe bei seinem Vertretungswetter zu geben. Und doch – diese Windgeschichte liess ihn nicht los. Daran hatte er schon immer großen Spaß gehabt.

Hui, wie alles durcheinander gewirbelt wurde: Bäume, Autos, Tiere, manchmal sogar auch Menschen – alles flog durch die Luft und drehte sich dabei wie in einem Strudel… Das sah zu komisch aus… Das passte doch zum Sommer. Der müsste sich viel mehr trauen, dachte der Herbst. Immer nur Sonne, das ist langweilig und auch gar nicht gut für die Natur. Menschen und Tiere trinken viel mehr, und dadurch wird das Wasser knapper. Das ist überhaupt wahr: Und wenn dann noch die Sonne das wenige Wasser verdunsten lässt – nicht auszudenken!

Also, beschloss der Herbst insgeheim, es wird ein feuchtes Vertretungswetter geben. Der Sommer kann es ja auf mich schieben, aber er war sich sicher, er handele verantwortungsbewusst.

Der Frühling hingegen, dem er sein Vorhaben offenbarte, war entsetzt. „Dafür habe ich nicht das Feld geräumt. Ich habe die Pflanzen sprießen und die Vögel aus dem Süden wiederkehren lassen, und jedes Jahr wird es schwerer, dafür zu sorgen, dass die Menschen wieder mit erhobenen Köpfen und freundlichen Gesichtern umherlaufen – und dann willst du das alles wieder zunichte machen?“, erregte er sich.

„Das hätte der Sommer auch getan, so krank wie er jetzt ist.“, verteidigte sich der Herbst. Dass das so nicht stimmte, wusste er nur zu gut. „Schmeiß einfach nicht so viel Wolken und Wind in die Welt, wie du es sonst immer machst, wenn du mit deinem Dienst dran bist. Zum Sommerwetter gehört Sonne.“

„Ja meinetwegen. Aber das wird doch langweilig. Ich hasse es, wenn die Luft so flirrt und die Hitze wie ein schweres Tuch auf dem Land liegt. Da muss Action her, Sturm, oder Regen, wenigstens mal ein kräftiger Nebel… da kriegt das Wetter doch Profil, da wird es erst Wetter. Verstehst du, Frühling?“

Nein, der Frühling verstand nicht. Aber er vermochte diesen Dickkopf nicht umzustimmen. Also waltete der Herbst seines – oder besser – des Sommers Amtes und setzte dessen Vertretung fort.

Und wir wissen nun also auch, warum dieser Tage das Wetter so ist, wie es ist: Den armen Sommer trifft also keine Schuld. Und den Frühling auch nicht. Der Winter übrigens hat sich aus allem herausgehalten – für ihn sind die anderen drei Kollegen Weicheier. ©2016

Nebenwirkung des Sommers

Manchmal fällt das Aufstehen trotz des tollen Wetters werktags schwer. Am Wochenende hingegen nicht. Komisch… So kommt´s dass, man in der Woche schon mal verschläft und am Wochenende ausgerechnet zu der Uhrzeit wach wird, die für das Aufstehen der Woche im Wecker als Weckzeit eingespeichert ist – und das ohne Wecker. Diese Nebenwirkung des tagelang anhaltenden und anstrengenden Sommerwetters (hier im Norden mit fast ohne Niederschlägen) verlängert einem nur scheinbar das Wochenende. Vielleicht hilft ja einmal mehr eine Zeitumstellung?
lokfuehrer