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Self Publishing heißt auch Selbstmarketing

Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis und eine Erfahrung, die viele im Eigenverlag veröffentlichende Autoren auch immer wieder machen: Wenn ihr Buch bei den Händlern gelistet ist, dann muss es irgendwie der Öffentlichkeit nahe gebracht werden.  Die sozialen Netzwerke sind nur ein Instrument, mit welchem Marketingmaßnahmen wie Lesungen und Händlerakquise publik gemacht werden sollten. Hilfreich ist es immer, wenn Buchhandlungen nicht nur virtuell, sondern auch ganz real einen Platz in ihrem Verkaufsregal zur Verfügung stellen – sei es auf Kommission, für eine zunächst vereinbarte Dauer, oder zu anderen auszuhandelnden Konditionen.

Bisher habe ich aus Zeitgründen kaum Marketingaktivitäten unternommen. Als Autodidakt schreibe ich derzeit in meiner Freizeit. Da ist die Chance, systematisch und ausdauernd auf Erfolg hinzuarbeiten, aufgrund der begrenzten Freizeit relativ gering. Dennoch ist Selfpublishing für gute Autoren die Chance, auf diese Weise und über diesen Weg an Kontakte zu Verlagen zu kommen, ohne dauernd unverlangte Manuskripte an vermeintlich erfolgreiche Verlagshäuser zu senden und dann Monate oder Jahre lang auf irgendeine Reaktion zu warten. Auch und gerade wenn es kleine Verlage sind, ist  das ein besseres Verkaufsargument und wirkt seriöser für Buchhändler und Leser gleichermaßen , die man für das Werk später zu begeistern gedenkt.

Wiedererkennungswert: Selbstveröffentlichungen werden künftig wieder meine Initialen tragen

Texte und Ideen, die man als Autor auf Gedeih und Verderb nicht verändern, den Lesegewohnheiten der Leser anpassen oder nach Vorstellungen

 

eines Verlages umsetzen möchte, weil einem viel an ihnen liegt, eignen sich gut für eine Selbstveröffentlichung.  Lyrik zum Beispiel ist leider immer noch ein Stiefkind auf dem Büchermarkt.  Bis auf wenige Ausnahmen reagieren Verlage sehr wählerisch und  veröffentlichen nur wenige Lyrikbände.

Vernetzt zu sein, das bedeutet, dass man als Autor  von wie vielen Schreiberkollegen und Lesefans auch immer – nachund nach zumindest wahrgenommen wird. Kritik bleibt nicht aus, aber man hat so den Grundstein für einen gegenseitigen Austausch gelegt – viel mehr anfangs noch nicht. Nach und nach erst ergibt sich daraus zum eigenen Erstaunen das Eine oder Andere: Kontakte, neue Ideen, gemeinsame Projekte, erste Stammleser.

Und ich bin sicher, dass (auch renomierte) Verlagshäuser hin und wieder online gehen und die Selfpublishingszene beobachten. Dass man eines Tages aufwacht und bekannt ist, wird so sicher nicht passieren. Es ist ein langsamer Prozess dahin, ein langer Weg. Für viele wird er niemals enden – aber wer sagt denn, dass ausgerechnet man selbst nicht irgendwann mal ans Ziel gelangt?

 

Das dh-Erstlingsheft: Hab mich vielleicht zum Obst gemacht… :-)

Die Geschichte erinnert an einen Menschen in der Pubertät: noch nicht ganz ausgewachsen, manchmal nicht ganz logisch, aber irgendwie unterhaltsam.

Mit dieser selbst geschriebenen Analogie -Wunschrezension  würde ich die klitzekleine Mini-Kurzgeschichte im aktuellen Heft auf den Punkt bringen, nachdem ich sie mit Abstand (ca 80 cm, wegen Kurzsichtigkeit) nochmal gelesen habe.  Damit möchte ich nur die Erwartungen ein wenig dämpfen 😉 Die Idee aber war es wert, dass man sie irgendwie festhielt.

Die nächste Geschichte wird definitiv länger, aber wann das dh-Heft Nr 2 erscheint, bleibt abzuwarten. Jedes der Hefte kann man ( derzeit noch für 2,49€ plus 1,-€ Porto) bei mir bestellen – behelfsweise erstmal über Facebook, per Mail oder SMS, soweit meine Handynummer bekannt ist. ( Ich versuche derzeit, mir auf jimdo – oder hier – einen kleinen Shop mit Bezahlfunktion einzurichten. Die Betonung liegt auf „versuche“) Hier ein Randgedanke: Vielleicht komme ich im Rahmen der Heftreihe auch auf die einen oder anderen Protas aus meinen bisherigen Geschichten zurück, wer weiß… Ein Kollege, den ich als Testleser vereidigt habe, brachte mich auf den Trichter. Sein Fazit zu dem, was er las…: „… schreit nach mehr.“ Was es war, sag ich nicht. Aber jetzt höre ich es auch. 😉

Wie spannend ist Urlaub ohne Verreisen?

DSCF7398Wer nicht wegfährt oder verreist und daheim Urlaub macht, dem kann man nur empfehlen, der Bewegung wegen abends spazieren, joggen oder zumindest raus zu gehen. Urlaub am Schreibtisch kann kreativ sein, wenn man Autor ist und sich so gedanklich und nicht finanziell verausgaben will. Aber Bewegung ist gesund, und die hätte man im Urlaub auch, soweit es sich nicht um eine Dauerbusfahrt mit Inklusivprogramm handelt. In meinem Fall halte ich es auch nie mehr als zwei, drei Stunden nonstopp am Schreibtisch aus. Bevor ich am Rechner oder Schreibblock einschlafe kommen mir meistens meine Füße zuvor. 🙂

Über so einen Urlaub zu erzählen und ihn möglichst abwechslungsreich zu schildern, auch wenn nicht allzu viel Action darin vorkommt, das versuche ich in meiner bald erscheinenden nächsten, diesmal etwas längeren dh-Heftgeschichte… Bin bereits dabei, sie festzuhalten. Bei einer Lesung lassen sich diese Hefte hoffentlich gut zum Verkauf präsentieren…

Neues Cover für erstes dh-Heft

dddddddSo- zurück mit neuem Cover, besserer Schrift und weniger – eigentlich gar keinen – Fehlern: Die erste Kurzgeschichte im Groschenromanheft. Ab einer Bestellmenge von 100 Stück rechnet es sich besser, deswegen spare ich jetzt, um dann mal 100 Stück zu bestellen, die ich dann günstiger anbieten kann. Vielleicht werde ich die Hefte dann mal auf einem Flohmarkt anbieten? Unabhängig davon habe ich erstmal genug davon bestellt, um die schon verlosten und verkauften  Exemplare – ja, ich habe auch schon welche verkauft – zuschicken zu können.  Nun wäre doch ein eigener Web-Shop recht hilfreich… Derzeit kosten sie 2,49€ pro Stück. Wenn die Nachfrage da wäre, würde sich der Preis weiter reduzieren  – auf ca. glatte 2,00 €uro. (Das sind immerhin 4 DM, oder 40 Mark der DDR 🙂 ) 

Neue Reihe startet – Kurzgeschichtenheft Nr. 1 erhältlich

ini1Ganz leicht zu erkennen sind die groschenheftähnlichen Episoden an diesem Zeichen auf dem Cover. Die Hefte sind erhältlich im Online-Buchhandel und auf epubli. Nun endlich gibt es das erste Heft für 2,49€. Dieses Format eignet sich gut für „zwischendurch“: Nicht zu lang, taschenfreundlich, sehr günstig. Sporadisch, aber in nicht zu langen Abständen sollen weitere dh-Hefte folgen, zunächst bis zum Ende des Jahres. 

UPDATE: Das erste Heft „DIE OBSTFÄLSCHERIN“ gibt es noch nicht online, da epubli mit der Preisgestaltung und der knappen Kalkulation ein Problem hat. Werke in Heftbindung sollen laut epubli entweder kostenlos veröffentlicht werden – oder zu einem Mindestverkaufspreis von 6,99€. Ein anderer Preis lässt sich nicht einstellen, ich suche noch nach Alternativen. Möglicher weise scheitert mein Projekt ja – ich halte euch auf dem Laufenden.