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Möglicherweise Buchverlosung?

Das bisherige Leseprobenheft für das Taschenbuch über den Elektriker #Plaschke enthielt einige durch das Formatieren entstandene Fehler. Deswegen habe ich auf einer Selfpublisher-Plattform gleich mal ein neues Exemplar erstellt, aber die Angaben im Impressum beibehalten.  Da mich jedes Heft aber Geld kostet, bitte ich um Verständnis, wenn ich nicht wie Werbematerial damit umgehe, sondern es nur an Interessenten versende, die gern testen möchten, ob der skurrile, schräge Schreibstil und das Thema seinem Lesegeschmack entspricht. Ich empfehle die Rezensionen auf Amazon.de zu lesen, die Leseprobe zu testen und hoffe auch auf weiteres Feedback. Wieder ausgekramt: Oben seht ihr eines der ersten Coverversuche zu dem Werk.

Was nun die Kurzgeschichten in meinem alten dh-Heft betrifft, sind diese in Kürze als kleines Taschenbuch erhältlich. Und natürlich fehlt weder die Weihnachtsgeschichte noch die Anekdote

über den Bankmanager Kleinfred Wechselmann, die erklärt, warum er seinen Job in der Barkasse von Geldingen (so hieß die Bank) schließlich aufgeben musste. Eigentlich schreit das nach einer kleinen Buchverlosung …

Hab wieder Blog drauf …

Good News! Meine rechtlichen Erklärungen sollten dem neuen Gesetz Genüge tun, und nachdem ich auch auf FB eine Datenschutzerklärung gepostet habe, wird auch wieder vernetzt. Nun also schlittere ich frisch, fromm, fröhlich, frei in das Risiko hinein und blogge mich um Kopf und Kragen. (Obwohl, ist alles halb so schlimm mit dem neuen Gesetz … )

Zum Ende der Buchstabendiät hier auf der Seite befindet sich (nach Werbefreiheit und Musikdateien) eine weitere Überraschung in Vorbereitung. Nicht umsonst gibt es hier die Rubrik „Vorgelesenes“ oben im Header. Getaggt unter „Vorgelesen“, soll demnächst die eine oder andere Kurzgeschichte von mir vor- (und wieder zurück-) getragen werden, gern auch auf Wunsch Auszüge aus veröffentlichten und entstehenden Projekten.

Damit wird ein weiterer unserer fünf Sinne angesprochen, nämlich nach dem optischen der akustische Sinn.

Anbieten würden sich jeweils ein Auszug aus Plaschke oder dem Gespensterbuch, eine kleine Auswahl von Gedichten und/oder Kurzgeschichten, die dann wirklich kurz sein müssten. „Der Fluch des Menschenvogels“ zum Beispiel wäre evtl. etwas zu lang. Die Episode darüber, was Die Obstfälscherin“ so angestellt hat, würde sich von der Länge her als Audio-Einstieg auch eignen.

Selbst editierte und aufgenommene Musikdateien wird es weiterhin sporadisch geben, wie schon bisher. Tja, allmählich holt selbst mich die moderne Technik ein, bin ja auch nicht mehr der Schnellste. Von eigenen Videos, einem eigenen Podcast oder so will ich aber nun wirklich nichts wissen. Falls sich das ändert, steht es hier an dieser Stelle. Und damit dann auch im Social Net, wie wir wissen.

WM im Blick: Menschen, die auf Pixel starren

Das Öffentlichkeitsgucken erreicht nun bald wieder eine neue Dimension. Alle Nichtfußballfans rollen nur noch mit den Augen, wenn der Ball rollt. In jeder zweiten Kneipe, an jeder vierten Straßenecke, im Strandbad und auf jedem Marktplatz, in Fastfoodrestaurants und auf Hochhausdächern, in Straßenbahnen, Kleingärten, auf Mülldeponien, in Behörden und am FKK starren Menschen mindestens 90 min lang auf Bildschirme und Leinwände.

Einige halten sogar Smartphones hoch, wahrscheinlich in Ermangelung einer Fernseh-App, die ihnen das Programm ja gleich direkt auf das Telefon zaubern könnte. Könnte, Könnte, Witwenrente. Es geht aber um das gemeinsame Abhängen, das Wir-Gefühl, den gemeinsamen Torschrei und den Belohnungsschluck Abseitsbier danach. Beispiel: Bar oder Kneipe. Dazu muss man aber schon einen halben Tag vor Übertragungsbeginn bis zur Theke vorgestürmt sein und die Bestellung zielsicher platziert haben, vorbei an all den anderen raumdeckenden Mitbestellern. Hat der Wirt das zugeworfene Geld mit einem Hechter gehalten und das dribbelstarke Eckstoßbräu eingeglast, braucht er nicht mal mehr einen Abstoß zu machen – es wird ihm bereits aus den Händen gerissen, so dass er sich schon auf die nächste Bestellung stürzen und den Zapfhahn erneut zum Röcheln bringen kann. Hinter ihm auf der Bank wartet der Auswechslungskader in Gestalt von zwei weiteren Fässern.

Schwierig wird es, wenn dem geneigten WM-Fan  in unserer Ballspielkneipe Beispielkneipe nach dem zwölfunddrölfzigsten Bier dann die Blase drückt- wer hätte auch ahnen können, dass es Verlängerung gibt? Aber in einem Stadion ist die Quote von Zuschauern pro Toilette bedeutend höher, andererseits ist hier die Zuschauerdichte auf kleinstem Raum das Problem … 

Wohl dem, der die Stadionatmosphäre inklusive russischer Bandenwerbung in kyrillischer Schrift auf einer riesigen Freilichtleinwand draußen in einem Park genießen kann.  ( Na gut, der nächste Getränkestand ist dafür gefühlt einen Kilometer entfernt, aber irgendein durstiger Strauch wird sich auf dem Weg zum Dixie-Clo schon finden, hier ist also der Weg das Ziel.) Soweit, sogut:

Ich breche mal meine Beweisführung dafür, dass man auch einfacher an die Ergebnisse der WM-Spiele kommt ab und verweise darauf, dass es neben Apps auch TV-Geräte und Rundfunkempfänger für den Hausgebrauch gibt … Ich werde nicht so viel Zeit investieren und ein Spiel lang irgendwo aushäusig auf dessen Ergebnis warten. Daheim habe ich die Getränkelage im Griff und eine Toilette ganz für mich allein. Mir genügt ein Zusammenschnitt der Spiele, zumal mich andere Verpflichtungen umtreiben, die mir das nächtliche Fernsehen erschweren würden.

Außerdem: Der Torjubel, der mitunter aus einigen Wohnungen zu hören sein wird, ist ein Säuseln im Vergleich zu dem, was mir dann meine Stehplatznachbarn im Fuselschuppen mit TV-Anschluss ins Ohr brüllen würden.

Neues Cover, neuer Klappentext

altes Cover

Es soll etwas zurückhaltender und gediegener wirken als das ursprünglich eingeplante Bild mit dem Leuchtturm in  den tosenden Wellen. Bisher hatte ich mit meinen etwas knalligen Covern  immer stur einen Stil verfolgt, warum also nicht mal für ein ruhig erzähltes Buch ein entsprechendes Titelbild auswählen?

Da ich noch eine Woche daheim bin und vor mir nun die letzte Phase  des Projektes liegt – das Formatieren und Hochladen, kann ich mich bald neuen Ideen widmen.   Sowie das Buch freigeschaltet ist, gebe ich auf allen üblichen Kanälen Bescheid ( Facebook, BookRix und hier natürlich)

Habe nur den Schluss etwas zu schnell erzählt, weil ich fertig werden wollte. Das muss ich noch etwas ausbauen, da muss etwas Tempo rausgenommen werden.

Passagen,  de für das Verstehen mancher Ereignisse bedeutungsvoll sind,  kann ich  nicht in zwei Sätzen abtun.  Das ist mir beim Lektorieren aufgefallen.

Lesetipps für gleich und später

Sicher kommt einigen von euch das Thema der Anthologie bekannt vor, denn es ist schon vor Urzeiten auf meinem Mist gewachsen. Endlich haben wir drei packende Geschichten zusammen, die verschiedene Aspekte der Angst unterhaltsam und spannend beleuchten. Drei Autoren, drei Geschichten, das ist ein Konzept, welches mehr Vielseitigkeit und Abwechslung beim Lesen verspricht, und wer weiß – vielleicht wird dies nicht die letzte Mini-Antho unseres Teams bleiben. Jedenfalls danke ich Karin und Harald für ihre Mitarbeit und wünsche unserem gemeinsamen Ergebnis, an welchem auch noch eine Lektorin und ein weiterer Autor mitgewirkt haben,der z.B. den Klappentext schrieb, viel Erfolg. Das Buch erscheint noch im Frühjahr, die letzten Arbeiten daran laufen bereits.

Eine weitere Leseempfehlung möchte ich hier abgeben, die vielleicht Erstaunen auslösen wird, weil es nicht um ein eigenes Werk geht. Es gibt ein Klischee, dass Selfpublisher als die schlechteren Autoren abstempelt und ihren Geschichten Substanz und sprachliche Handicaps unterstellt. Das mag in manchen Fällen gelten, aber nicht für Beispiele wie dieses, welches ich herausgesucht habe. Wer düstere Visionen und Endzeitstimmung in Filmen und Büchern mag, wird den „Schattenstaat“ von Frank Böhm sicher zügig lesen. Aber auch einfach nur politisch interessierte und besorgte Zeitgenossen werden unschwer einen aktuellen Bezug herstellen können. 

Verlinkt habe ich hier eine frei erhältliche  dystopische Geschichte, die heutzutage aktueller denn je zu sein scheint. Womit wir wieder bei unseren steuergeldkassierenden Arbeitsverweigerern der Regierung wären. Und vor allem: Bei der Opposition, die nunmehr von der AfD angeführt wird, was eben jene vom deutschen Wähler gewählten (VOLKS!)- Parteien wissentlich in Kauf nehmen… *tief durchatmet* Aber ich wollte mich ja nicht aufregen.

Stattdessen findet ihr links Coverbild und Link zu der von Frank entworfenen düsteren Zukunftsvision – wohlgemerkt – eines imaginären Staates…

Beitragsbild: Alte Cover-Idee zur Anthologie aus 2015, damals noch alternativ als Kurzgeschichtenband geplant

Es geht los mit weiteren Leseproben

Diesmal geht es um die Erzählung mit dem Arbeitstitel „Leuchtturm des Verderbens“, die in der DDR 1976-77 spielt. Einige fiktive Orte an der Ostseeküste, ebenso Inseln und Halbinseln, ein vom Seefahrtsamt bezahlter Leuchtturmwärter, der der Stasi trotzt, eine Schlosserei, die verstaatlicht werden soll und das Dilemma, nur mit einem Parteibuch in der Tasche Karriere machen zu können – das und mehr spielt darin eine Rolle. Und natürlich wie schon mehrfach erwähnt – der Untergang des Tankers BÖHLEN im Oktober 1976 vor der westfranzösischen Küste. Es handelt sich wohl mehr um eine Studie jener Zeit als um einen Krimi. Naja – wo einen der Schreibfluss halt so hintreibt als Autor …  Und ein endgültiger Titel fehlt mir auch immer noch.  Das Werk ist eine gute Übung für mich darin, Charaktere zu beschreiben. Leider gelingt mir das noch zu selten durch Ungesagtes, Weggelassenes, Angedeutetes. Aber urteilt bitte selbst … Hier nochmal der Link: https://wortsunkundig.wordpress.com/2017/07/26/zweiteilige-leseprobe-leuchtturm-des-verderbens/

Zwischenfazit: Von wegen „Jahr der Spannung“

Ich wollte 2017 zum „Jahr der Spannung“ deklarieren, das heißt, ich tat es bereits. Allerdings haben meine Leser bisher wenig Spannendes von mir in der ersten Hälfte des Jahres serviert bekommen. Bis auf die Plaschke-Lesproben und einige Gedichte kam da nicht viel Neues hinzu. Eine Entschuldigung und weit schweifende Ausreden verkneife ich mir und verspreche für das 2.Halbjahr Besserung. Ich beginne ab August neben den abschließenden Arbeiten an alten Projekten mit der Vorbereitung einer Neuauflage der Geschichte „Gespenster sind nicht feige“.  Dazu hatte ich mir mal eine Landkarte von (Ost-)Fiesland ausgedacht, jener Welt, in der Glibberbauch, Schlotterbein und andere Kobolde, sowie Unholde, Geister, Hexen und Mutationen leben. 

anklicken und vergrößern!

 

Leseproben von ANRUFER und LEUCHTTURMKRIMI online

Die ersten Textauszüge sind nun hier im Blog online. Sie stammen aus „OUTBOUND EXPERIMENTE“  vormals bekannt als „DER ANRUFER“ und aus dem Küstenkrimi, bei dem ich mich noch nicht endgültig für einen Titel entscheiden konnte. Was davon wo erscheint, steht auch noch nicht fest. (Rechts sieht man nochmal die ehemalige Facebookseite des Buches „Leuchtturm des Verderbens“ – oder wie immer es heißen wird. )

Schau mal an: So siehts aus, das Cover.

skull-1205431_1280Was lange währt ( mehrere Jahre) , währt endlich gut: Das Taschenbuch geht nun in Druck – mit leicht verändertem Cover. Auch, wenn die Geschichte sicher nicht zur Weltliteratur taugt –  sprachlich hat sie durch das Lektorat auf jeden Fall noch weiter gewonnen. Sie sollte ja auch gar kein Bestseller werden. Davon gibt es eh schon genug. Aber wenn ich das Feedback mal zusammenfassen darf, dass ich bisher so erhielt, taugt sie allemal für ein Schmunzeln und kurzweilige Unterhaltung. Das über seine Geschichten zu hören, freut einen Autoren natürlich immer. Die versprochenen Interviews mit weiteren Figuren aus dieser Geschichte folgen übrigens in Kürze.

Nun hoffe ich auf die eine oder andere Rezension und Weiterempfehlung, sobald das Buch erhältlich ist. Vielleicht wäre eine Homepage mit  kleinem E-Shop für die eigenen Bücher doch eine gute Idee?

Leseprobe aus dem Leuchtturmkrimi veröffentlicht

Auf der Unterseite dieses Blogs für Leseproben habe ich eine kurze solche aus dem (schon so lange) entstehenden Leuchtturmkrimi hinzugefügt. Die auch schon überfällige Kurzgeschichte auf Stichwort (VERSCHIEDENHEIT) ist in Arbeit und erscheint leider frühestens als nächste Sonntagsgeschichte. …   Einer der Gründe ist auch eine zu Grunde liegende Idee, die es verdient, nicht nur in aller Kürze erzählt zu werden.

Jährliches Motto – 2017 wird „Jahr der Spannung“

hiding-1209131_1280Eigene Beobachtungen und Erlebnisse sind für einen Schriftsteller bzw. Autoren die beste Basis für erfolgreiche Geschichten. Wohl dem, der auf abwechslungsreiche Lebensabschnitte zurückblicken kann oder ein guter Beobachter ist, wenn er dem Volk aufs Maul schaut, wie es umgangssprachlich heißt. Eine besondere Kunst besteht dann darin, daraus vieleicht verstörende, spannende, mysthische Episoden mit einer Mischung aus Wahrheit und Phantasie zu klöppeln.

Ich werde nun mal jedem Jahr ein eigenes Motto verpassen, welches aufzeigen soll, was zuvor aus meinem Empfinden bei meinen Werken ins Hintertreffen geraten ist. 2016 stand der Humor im Mittelpunkt, würde ich rückblickend einschätzen.

Ich ahne, dass ich das eine oder andere alte Projekt mit in das neue Jahr nehmen werde, daher passt „Spannung“ wohl ganz gut. Schaun wir mal.

Alte Geschichten langweilen irgendwann, wenn es die eigenen sind

SD530410aIn einer meiner nächsten Geschichten geht es um unerwiderte Liebe, unsoziale Arbeitsbedingungen, Vereinsarbeit, eine Lebenslüge, echte Freundschaft, Telefonterror und Geldgier. In einer weiteren dreht sich alles um neurotische und etwas konfuse Vampire mit und ohne Alkoholproblemen.  Mehr oder weniger aus der eigenen Vergangenheit, der DDR der mittleren siebziger Jahre,  erzählt eine weitere Geschichte, die ursprünglich ein Krimi werden sollte, letztendlich aber eher tragikomische und dramatische Elemente beinhaltet. Wer weiß schon, wohin der Weg beim Schreiben führt?

Künftig werde ich meine Ideen und Projekte nicht mehr als einmal überarbeiten. Vor allem muss die Zeit von der „Geburt“ einer Idee/eines Plots bis zum Ende des (Auf-)Schreibens bei  mir als Autor sehr viel kürzer werden. Alte Projekte langweilen (mich) sonst, wenn man sie creative-725811_640wieder und wieder bearbeitet –  mindestens 3 von ihnen stehen mir dennoch noch bevor und dabei bleibt es auch.  Noch kann ich Ende des Jahres mit ihnen fertig sein … ( „ANRUFER“, „BLUTBANKRÄUBER“, „LEUCHTTURMKRIMI“) Soweit zu meiner ehrgeizigen Timeline… und in den Schreibpausen arbeite ich in meinem Brotjob, damit der Kühlschrank weiterhin kalt und die Heizung ( im Winter) warm bleibt. 

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