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Comedian, Regisseur und Blues-Musiker …

… und jemand, der dadurch, dass er einen Mediziner nachahmt, pro  „Dr.House“-Folge mehr Geld verdient als beispielsweise sein Vater, der richtiger Arzt war, das ist der Brite Hugh Laurie. Ihm selbst war und ist dieser Umstand unangenehm. Also, dass er mit dem Geld, nicht die Tatsache, dass er Brite ist. Das und vieles mehr erfährt der Leser in der ersten deutschsprachigen Biografie des Schauspielers, in welcher sein Werdegang auf kurzweilige Weise nachgezeichnet wird. Er reiste viel, arbeitete als Comedian in Lomdoner Clubs, ist leidenschaftlicher Sportler und Musiker.

Beim Stöbern entdeckt

Anthony Bunko, Hugh Laurie – Die inoffizielle Biografie des „Dr. House“, Schwarzkopf&Schwarzkopf, Aus dem Englischen übersetzt von Thorsten Wortmann, ISBN 978-3-86265-132-0, Genehmigte Lizenzausgabe der Übersetzung. Erschienen 2012.

Solche und andere Bücher findet man, wenn man öfter mal so wie ich Bücherscheunen und kleine Buchhandlungen durchstöbert. Es lohnt sich, auch wenn man nicht auf der Suche nach einem bestimmten Werk ist.

Lesen für die Seele – Fehlerexemplare sind mitunter gute Ware

Was habe ich schon für tolle Bücher zum Schnäppchenpreis erstanden. Wir haben in unserer kleinen Stadt einen Buchladen, der „Rückläufer“, also nicht verkaufte Exemplare aus den Buchhandlungen anbietet, und es gibt Aktionen diverser Discounter,wo als Fehlerexemplare titulierte und, wie mir scheint, mutwillig zerkratzte und eingeknickte Exemplare günstigst angeboten werden. Wie sonst ist es zu erklären, dass auf rund 40% der Fehlerexemplare ein und derselbe Kratzer auf der Rückseite auftaucht?

Man mag etwas gegen diese Verkaufstaktik haben, aber ich als davon profitierender Kunde schüttle meine Bedenken nach kurzem Überlegen ab und entscheide mich, das gutzufinden. Immerhin kaufe ich trotzdem Bücher zum regulären Preis, soweit sie mich interessieren und so weit es mein Budget hergibt. Die Tipps dazu hole ich mir oft von entsprechenden Sendungen aus dem Rundfunk und von Autoren, denen ich im sozialen Netzwerk folge. Ich weiß, ich könnte mehr dieser Lesetipps posten an dieser Stelle … Aber ich glaube, es interessiert niemanden wirklich, ob und was ich so lese. Es interessiert ja kaum jemanden, was ich so schreibe, wenn ich schreibe. Deswegen habe ich auch angefangen, „für die Schublade“ zu schreiben, wie man so sagt. Lesen hingegen tue ich nicht „für die Schublade“, sondern für meine Seele.

Was taugen Buchempfehlungen von Autoren?

Diese Frage stellt sich mitunter deswegen, weil heutzutage (nicht nur)  Selfpublisher und Hobby-Autoren gut miteinander vernetzt sind und sich – z.B. auf Facebook oder Instagram – gegenseitig unterstützen, Projekte ( also gemeinsame Bücher oder Anthologien) zusammen realisieren  und mehr oder weniger aktiv auch Marketing betreiben.  Wem kam nicht schon mal beim Lesen einer

Buchempfehlung, einer begeistert klingenden Rezension, oder gar beim Lesen und Teilen der persönlichen Leseliste für den Urlaub der Gedanke, dass der Urheber dieser Lesetipps damit z.B. einem ihm nahestehenden Verlag oder einem Autorenkollegen und lieben Freund  einen Gefallen tun und ihn unterstützen möchte?  Präsentiert hier jemand seinen wahren Lesegeschmack, oder katzbuckelt er nur auf der Jagd nach dem senkrechten Daumen? Vielleicht ist es ja ehrlich gemeinte Hilfe, und unterstellen wir mal ein klitzekleines Quentchen ebenso ehrliche  Begeisterung.

Wie dem auch sei, das alles spricht nicht dagegen, trotzdem mal diese Tipps zu checken. Auf diese Weise hat schon mancher Zeitgenosse (s)ein neues Lieblingsbuch entdeckt.

Nichts fällt leichter, als einen Tipp auf Facebook oder Twitter zu teilen. Man teilt und verlinkt  und fertig.  Oft – und dabei erwische ich mich auch schon mal- geschieht das in aller Eile und kommentarlos. Notfalls noch ein freundliches Emoticon dahinter, und das war´s.  Diese kleinste gemeinsame Stufe der Empathie, ein kommentarloses Teilen, kann durchaus lieb und ehrlich gemeint sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Grenzen zwischen kalkulierendem Marketing und freundschaftlichen Lesetipps sind fließend, wie ich finde. Nicht alles muss so gemeint sein, wie es zunächst wirkt. Auf der Suche nach guten Büchern und hilfreichen Tipps ist mir die Absicht des Tippgebers ( oder des Weiterleitenden) egal.  Und wenn ich andererseits mal eben einen Buchtipp kommentarlos teile, dann in der Hoffnung darauf, dass vielleicht eine Person wenigstens mal einen Blick riskiert und sich eine eigene Meinung bildet.

Ja, gut: Meinetwegen darf sie meinem Tipp dann auch ein „Like“ verpassen.

 

Verlinkung und Reblogging zum Karina-Verlag

Habe einen interessanten Link mit einer PM ( Pressemitteilung) über den und vom Karina-Verlag gefunden. Deswegen möchte ich euch, meinen Bloglesern und -followern,  mit dieser Verlinkung den Verlag, mit dem ich auch immer wieder gern zusammenarbeite,  mal etwas näher vorstellen.  Ich habe dort bei verschiedenen Anthologien mitgearbeitet. Ein Taschenbuch mit einer schrägen Geschichte, die nichts für zartbesaitete Gemüter ist, wurde dort auch verlegt. 

Gratis-Leseprobenheft bestellbar

Zu meinem Buch „Der Boshafte Verblichene“ gibt es für  alle Freunde derben und schwarzen Humors, die sich nicht sicher sind, ob das Buch ihren Geschmack trifft, auf Wunsch ein Leseprobenhaft mit 20 Seiten ( 3 verschiedene Auszüge insgesamt) aus dem Werk. Einfach Kommentar hinterlassen, oder PN auf Facebook senden. Ich sende das Heft gern portofrei zu und vernichte danach die Empfängeranschriften wieder gemäß Datenschutzgesetz. Werbemails und ungefragte Angebote gibt es von mir nicht.  ( Habe ich viel zu wenig Zeit für und faul bin ich diesbezüglich auch.)

Bild in voller Größe geünscht? Anklicken!

Neuerscheinung im Anmarsch

Das Lektorat meines neuen Romanes läuft auf Hochtouren.  Ein unscheinbares Cover gibt es auch. Sein Erscheinungstermin wird in einem WordPress-Countdown rechtzeitig angekündigt. Der Klappentext steht auch schon, wie man unschwer erkennt. Ich freue mich auf die Veröffentlichung und versende diesmal aber wirklich maximal 2 Exemplare, wobei es  jedem Leser selbst überlassen ist, das Buch zu besprechen. Wichtiger wäre mir zunächst Feedback und Manöverkritik, die nicht zwangsläufig über amazon und co laufen muss.

Nicht erhältliche Bücher muss man nicht bewerben

Das zumindest würde vordergründig keinen Sinn ergeben. Deswegen nehme ich meine Ankündigung, ich würde „Gespenster sind nicht feige“ auszugsweise auf dem – übrigens umgestalteten – Lesprobenblog veröffentlichen, gramgebeugten Hauptes zurück. Stattdessen verweise ich einmal mehr auf ein gewisses ebook-Portal, wo ich nun erstmal die angefangenen Geschichten fertigstellen will. (Siehe auch „ebooks in Arbeit“) Sollte das Gespenstermärchen erneut verlegt werden, dann greife ich den Gedanken mit den Leseproben daraus wieder auf.

Auf Buchfühlung – Lesen ist Geschmackssache

Hin und wieder stolpert man über Bücher mit pompöser Aufmachung und pathetisch formulierten Pressekommentaren auf dem Cover. Gleich unter dem Bestseller-Aufkleber irgendeiner bekannten Zeitschrift mit mehrseitigem Kulturteil, der auf der Vorderseite des Covers den vorbeischlendernden Leser anschreit: “ Kauf mich gefälligst, du Kulturbanause! Ich bin voll angesagt!“,  lockt ein kurzer, reißerisch formulierter Titel, dessen Schrifgröße dem Dreifachen einer BILD-Schlagzeile entspricht. Er muss möglichst brutal, rätsekhaft und skurril klingen und macht nur Sinn, wenn das Buch über eine gewisse Dicke verfügt.  Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir uns immer wieder einreden lassen, man müsse abnehmen, und zwar nicht nur dem eingangs erwähnten Buch, das sich dessen Kauf lohnt, gilt bei Pseudo-Bestsellern „Masse statt Klasse“.  Ein solches Buch begann ich gerade zu … nein, nicht zu schreiben, Gott bewahre, sondern zu lesen. Nach einem dreiseitigen originellen Anfang  verlor sich die Story dann in Rückblenden und avancierte zu einem der hundertmal im TV gesehenen FBI-Fälle mit Mord, Entführung und zweifelnden, im Laufe der Zeit zunehmend ermüdenden Ermittlern.  Da wird einem doch bewusst, wie abgenutzt mittlerweile Begriffe wie „THRILLER“, „BESTSELLER“ und alle üblichen Lobhudeleien in den kurzen Cover-Rezensionen sind. All das, inklusive einer aggressiven Aufmachung, braucht ein gutes Buch nicht, welches übrigens nicht zwangsläufig farblich gut gestaltet und rein quantitativ ein echtes Schwergewicht sein muss.  Es kommt auf den Inhalt an.

Das oben beschriebene, aber nicht genannte Buch reiht sich ein in die Gruppe derer, die durch Leser wie mich spätestens nach 80 ( von übrigens 500) Seiten beiseite gelegt werden und in die Tasche für die Bücherbörse wandern. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden –  gut möglich, dass andere Leser das, was ich für lesenswert halte, ihrerseits zum Tauschen mitnehmen, bevor sie wissen, wer der Mörder war, oder ob sie sich am Ende kriegen ….

Taschenbuch „Der Boshafte Verblichene“ ist lieferbar!

dscf6001aNun heißt es: Warten auf die ersten Rezensionen. Es ist wohl müßig, zum x-ten Mal das Cover zu posten, aber ein, zwei Links zum Bestellen sind das Mindeste. Das Taschenbuch ist endlich erhältlich. Ich sende einige signierte Exemplare dieser Tage mit der Bitte um (möglichst davon unbeeinflusste) Rezensionen. Diese dürfen gern an mich per Mail oder PN gehen,aber auch unter Onlineportalen wie amazon erscheinen. Auf der Seite des Karina-Verlages ist das Buch erhältlich, und der Preis ist diesmal sehr  moderat ausgefallen mit 08,90€ Auch das Cover rechts in der Menüleiste führt übrigens zur Bestellmöglichkeit.

Wer sich nicht traut, darf sich gern bei mir ein Leseprobenheft mit inneliegender Bestellkarte anfordern … Solange der Vorrat reicht. Darin enthalten sind ausgewählte Textpassagen in einer Gesamtlänge von etwa 20 Seiten aus verschiedenen Stellen des Buches.

Reimerei und Verssucht mit Melancholie und Augenzwinkern

cover-ged2016Als e-Books gibt es sie teilweise, es gab mehr davon bis zur Löschung meines ersten BookRix-Accounts, und sporadisch tauchen sie hier im Blog auf: Gedichte, Sprüche, Limericks. Zugegeben, im nun erscheinenden ersten Gedichtband sind viele alte und bereits bekannte Gedichte enthalten, aber eben auch neuere. Damit sind diese dann aber auch archiviert und abgearbeitet. Es existieren noch einige depressiv anmutende Gedichte, die zum Beispiel die Schlaflosigkeit und den fehlenden Antrieb zum Thema haben. Soweit sie nicht schon mal woanders von mir veröffentlicht wurden, bleiben sie auch in der Schublade. Das vorliegende Buch soll humorvoll aufzeigen, dass Gedichte durchaus für die breite Öffentlichkeit attraktiv sein können und nicht nur für Akademiker und Intellektuelle Erbauung und Unterhaltung bieten. Ob das nun Lyrik ist oder nicht, mag der Leser entscheiden. Es sind gereimte und ungereimte Gedichte, also Gedankenverse mit manchmal ironischem, manchmal leicht philosophischem Unterton. Habe das Buch (Hardcover) nun zum Drucken frei gegeben und mit ISBN versehen, wie es sich gehört.  Und das pünktlich in Vorbereitung des 4jährigen BLOGgeburtstages. (25.11.) Es wird allerdings – wie Heidi Klum – relativ dünn und relativ teuer ausfallen …