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Bücher auf der Buchmesse kaufen? Warum nicht? Woanders ist auch Scheiße.

Für manchen leseinteressierten Besucher wird die Buchmesse – egal ob in Leipzig oder Frankfurt- schnell mal zur Suchmesse. Wenn es nämlich darum geht, ein für ihn oder sie interessantes Buch zu erstehen, steht der geneigte Leser – oder die geneigte Leserin – vor einer schweren Aufgabe angesichts des Angebotes. Aber zum Glück hat er/sie ja Zeit bis zum letzten Messetag: Erst dann dürfen Bücher (offiziell) verkauft werden. So kann der Messebesucher von Donnerstag bis Samstag Bücher anlesen, Autoren befragen, für 3-5min an Lesungen teilnehmen, die Suchmaschine seines Vertrauens nach seinen Favoriten befragen, so er denn ein Smartphone nebst Empfang dabeihat und fix mal eben einen Online-Kredit aufnehmen, falls sein Buch-Interesse größer als seine Lohntüte ausfällt.

Ich hingegen höre, mag und checke die Buchempfehlungen auf Deutschlandradio Kultur und kann deshalb ohne Geldbörse über die Buchmesse schlendern – auch am Sonntag, dem letzten Messetag. Nicht, dass ich den Umsatz in Leipzig schmälern will- deswegen schreibe ich diesen Blogpost ja auch erst kurz vor Anbruch von Tag1 nach der LBM.

Dennoch bin ich schon gespannt, was befreundete Autorenkollegen von der und über die, insbesondere auch nach der Messe berichten.

Oft allerdings müssen meine speziellen Buchwünsche auch in der Buchhandlung meines Vertrauens erst bestellt werden. Hm. Na, toll. Und schon ertappe ich mich dabei, wie ich im Netz auf das große A schiele, dass sich selbst immer so unnötig klein schreibt. Spätestens dann bereue ich, dass ich nicht die 120€ Benzinkosten und die 90€ Übernachtungskosten, ebenso die 40€ Eintrittskosten für Leipzig investiert habe. Geld wird nämlich überbewertet. Sagt mein Broker auch immer wieder. 🙂 Nee, im Ernst:  Bargeld soll wohl demnächst abgeschafft werden – ich kenne jemanden, der hat schon keins mehr.

Und damit mir das nicht passiert,  insbesondere beim Bücherkauf, schreibe ich mir meine Bücher lieber selbst. Vielleicht werden die dann auch mal auf Deutschlandradio Kultur empfohlen – oder wenigstens verrissen.  Vor lauter Freude würde ich dann glatt der GEZ ein Exemplar senden …  🙂

Blogger sein auf der LBM – vielleicht, wenn ich groß bin

Auch als literaturbegeisterter Blogger ist eigentlich die LBM ein interessanter Ort, um Autoren, Verlagsvertreter und ähnliche bibliophile Zeitgenossen zu treffen und zu interviewen. Die Bloggerlounge auf der Leipziger Buchmesse erfordert eine Akkreditierung und einen in der Branche etablierten Blog, auf dem regelmäßig Fachbeiträge oder dergleichen erscheinen. Also müsste ich erst einmal anfangen, an dieser Stelle öfter Interviews oder Rezensionen zu schreiben und/ oder  über Selfpublishing und DKZV´s schwadronieren. Vielleicht genügen auch Autorentipps ( achgott, wie innovativ) oder Buchempfehlungen?

Man kann wohl kaum dieses sporadische Schreibgebrabbel hier auf der Seite, unterbrochen von vereinzelten Fotogalerien und ein wenig MP3 (und damit meine ich keinen neuen betörenden Autorenduft) als fachlich schwer bedeutsames Philosophieren bezeichnen, das leuchtet selbst mir ein. Andererseits würde das bedeuten, nicht mehr so zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist, oder zumindest immer an bestimmte Themen zu denken. Ob ich das will und durchhalte auf Dauer?

Natürlich würde ich gern mir bekannte und verhörenswerte Schriftsteller und Autorenkollegen zu einem BlogTalk auf die von ihren Werken umsäumte Couch bitten, hätte auch einige originelle Fragen parat, gleichwohl bleibt mir dieses Jahr mangels gehaltvollem und tiefgründigem Blogging  zwar der Versuch einer Akkreditierung unbenommen, aber noch ist er nicht die Mühe wert.

Trotz alledem: Auf nach Leipzig!

Wenigstens sieht es bisher so aus, als führe ich wenigstens als Besucher nach Leipzig. So kann ich wenigstens mal an der Bloggerlounge vorbei huschen oder Fotos machen. Und Leute treffen ist auch eine Option. Ich würde ja hier darüber berichten, aber dann liefe das ja auf eine angestrebte Versachlichung dieses Blogs hinaus und röche doch zu sehr nach gekünstelt-seriöser Fachlichkeit mit dem Bestreben, für die nächste LBM als Blogger akkreditiert zu werden.  Nee, meine Fachkenntnisse gehen keinen was an, der  mich nicht danach fragt.  Mein Humor schon. Wieso? Ach, fragense mich lieber nicht.

Insel-Premiere besonderer Art – 1. Rügener Buchmesse steht bevor

regal001Deutsche und österreichische Autoren und Verlage treffen sich erstmals am 27. und 28. Mai in Prora auf Rügen zur „Rügener Buchmesse“. Im dortigen Naturerbe Zentrum steht die Veranstaltung unter dem Motto „Buch und Baum“, wie die lokalen Medien vor wenigen Tagen berichteten. Die Rügener Autorin und Verlegerin Janet Lindemann zeichnet für die Organisation verantwortlich und wird mit ihrem Inselkinder Verlag natürlich vertreten sein. Ein weiterer Rügener Autor – der Tourismuskaufmann Frank Meierewert unterstützt sie bei den Vorbereitungen.

books-608984_640Bereits Ende Januar gab es schon mehr als 30 Aussteller für die Messe. Die Organisatoren freuen sich über ein lebhaftes Interesse verschiedenster Verlage. Neben großen regionalen Verlagen – genannt wurden der Hinstorff-Verlag und der Demmler-Verlag, sind auch Verlage und Autoren anwesend, die Belletristik, Mystery, Krimis, aber auch gesellschaftskritische Themen präsentieren werden.

Die Messe will vor allem weniger bekannten Autoren ein Podium bieten, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und ihre Bücher zu präsentieren und direkt verkaufen zu können. Marketing und Vertrieb erfordern einen finanziellen Aufwand, den zu leisten viele von ihnen nicht imstande sind. Der Eintritt zur „Rügener Buchmesse“, die an beiden Tagen von 10-18 Uhr geöffnet sein wird, ist frei. Inzwischen dürften allerdings nur noch wenige Tische frei sein – wenn der letzte vergeben ist, endet die Anmeldefrist automatisch. Außer unter oben genanntem Link können sich interessierte Autoren und Verlage auch per Mail  (janet(minus)lindemann(at)t(minus)online(Punkt)de)  informieren oder anmelden – soweit noch Plätze vorhanden sind.

Quelle: „BLITZ AM SONNTAG“ 29.1.2017, S.4

Schreiben für die Schublade

tumblr_nmwrzml2xs1tkxxq7o1_400Schreiben für die Schublade ist okay. Und das meine ich nicht ironisch. Es ist legitim und hilft, sich Druck vom Leib zu halten. Wohl dem, der keinen Termindruck und keine ungeduldigen Stammleser mit bohrenden Nachfragen zum nächsten Erscheinungstermin kennt. Dennoch: Mittelfristig gesehen, sollte die Schublade nur eine Durchgangsstation sein. Es gibt keinen Grund, warum (auch nicht zu Ende gedachte) Ideen und Plots darin versauern müssen. Wichtig ist nur ein gewissenhaftes Lektorat und ein erneutes Überarbeiten nach einem gewissen zeitlichen Abstand.

Eine Alternative zur Schublade wäre eine Art öffentliche Schublade – in Form eines Accountes auf Plattformen wie bookrix.de Hier gibt es ( mit Differenziertheit zu genießendes) Feedback Däumchen drückender, meist wohlwollender Lesefans.  Daran kann man als Autor wachsen und gedeihen, wenn man damit umzugehen weiß.

Mal sehen ob 2017 neben meinen laufenden Projekten auch etwas für meine Schubladen rausspringt. Auf dass ich dann z. B. 2018 endlich ein wenig Eigenbestand für die Buchmessen zum Präsentieren aufweisen kann. Na, wenn das kein Ziel ist ….

Analyse hin – Rezension her: Keine Buchmesse ohne Besucher

Natürlich ist mir nicht entgangen, dass sich die Frankfurter Buchmesse dieses Jahr mehr als sonst mit Non-Book-Artikeln beschäftigt hat, also mit allem, was wir in Buchhandlungen außer Büchern noch kaufen können – seien es E-Bookreader, Lesezeichen, Schutzhüllen für Bücher und so weiter. Augenscheinlich hat das Umsatzwachstum mit Büchern allmählich eine Grenze erreicht. Erstmals ist mir auch eine Reportage zu Ohren gekommen, in der von Fans berichtet wurde, die „ihrem“ Lieblingsverlag oder ihrem Star-Autoren zur Buchmesse gefolgt sind, um Lesungen zu erleben, Autogramme zu erhaschen, oder einfach mal Kontakt aufzunehmen.

Bisher habe ich immer nur Analysen, Diskussionen, Rezensionen von der #fbm16 in Litertursendungen der Medien erlebt. Deswegen fand ich diesen Bericht originell und war etwas angenehm überrascht … Den lesenden Fans, die zu den Messen reisen, hat man bisher meiner Meinung nach zu wenig Medienpräsenz gegönnt.  Weiter so, öfter so, kann ich da nur ausrufen.

So ungefähr kommt mein nächstes Buch daher

plaschke_verblichene-harms-cover-klEin erster Covervorschlag, der noch modifiziert wird, erreichte mich vor einigen Tagen. So also kommt in ungefähr dann das Plaschke-Taschenbuch heraus, sobald ich die Überarbeitung nach dem Lektorat abgeschlossen habe. Zur Buchmesse in Wien wird es in meiner Abwesenheit durch den Karina-Verlag präsentiert werden. Auch habe ich nicht vergessen, dass ich zwei Exemplare verlosen Wollte. Nähere Infos dann hier.

Schreibgedanken (4)

Marketing-Überlegungen zur Buchmesse. Die Leipziger Buchmesse #LBM wirft ihre Schatten voraus. Und sie veranlasst mich zu der jp1Überlegung, in einem der kommenden Jahre vielleicht auch in einen kleinen Stand zu investieren. Allerdings muss bis dahin erstmal Lesestoff von mir vorliegen. Irgendwann ist es dann für mich an der Zeit, marketingmäßig mal die Initiative zu ergreifen um in Sachen Selbstvermarktung voranzukommen. Allerdings muss ich mich dann für einige wenige Genres entscheiden, um mich nicht zu verzetteln. Ich tippe mal auf Gedichte und vergnügliche Kurzgeschichten. Mein erster Krimi (DER ANRUFER) ist als Debüt ganz okay, aber noch etwas verkrampft. Also behalte ich die Messe mal für 2017 im Fokus und hoffe darauf, dass ich mir die Standgebühren mit weiteren Selfpublisher-Autoren mit ähnlichen Genres teilen kann… 

Vorerst keine Buchmesse mehr für mich

SD530342featDie Frankfurter Buchmesse wird sicher wieder interessant werden. Ursprünglich wollte ich mich auf ein Dabeisein bei der Leipziger BM 2016 beschränken, denn Frankfurt/ Main ist für mich zu groß, zu weit, zu teuer. Jetzt habe ich mir auch das Ansinnen aus dem Kopf geschlagen: Aus rein wirtschaftlichen Erwägungen werde ich auch in Leipzig 2016 nicht persönlich zugegen sein. Es gibt drei Gründe, die mich zu dieser Entscheidung veranlasst haben.

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