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Einwurf: Nix mehr mit …Schland.

Fußball-Deutschland trauert. Aber nicht im Netz, wo die Häme und der Spott wundervolle Blüten treiben. Ungeachtet dessen geht die WM mit tollen Spielen weiter. Dumm nur: Deutschland ist nun Zaungast und Yogi Löw wird nun doch nicht der nächste Kanzlerkandidat. Payback hat ihm auch die Karte entzogen, denn er sammelt ja, wie wir nun wissen, keine Punkte.
Aber ich will mich nicht den vielen schadenfrohen Spöttern anschließen, auf keinen Fall. Vielmehr lästere ich einfach so vor mich hin, denn es trifft ja keinen Armen, wenn ich die gut frisierten Angriffsallergiker mit fiesen Sprüchen etwas piesacke.

Nun wird wahrscheinlich der Fokus in den Medien mehr als beabsichtigt wieder auf anderen Dingen liegen. Eigentlich sollte der siegreiche Durchmarsch der Deutschen einen Großteil der Berichterstattung ausmachen, was angesichts der Tatsache, dass dieser in Russland stattgefunden hätte, nicht einer gewissen Brisanz entbehrt.

Aber egal. Die seltsam frisierten weinerlichen Torschusspaniker müssen nun erstmal mit sich und der bösen bösen Welt klarkommen. Kein Empfang bei Merkel, statt Champus aus dem Alukelch nun Aldi-Sekt aus Pappbechern, Wer konnte auch ahnen, dass es noch andere Nationen gibt, die auch noch das Fußballspielen beherrschen.

Irgendeine gute Seele hat ihnen dann auch noch sämtliche Verantwortung aufgeschwatzt, die sie nun dafür übernehmen sollen.

Was mir wichtiger scheint:

Ein Zeichen von Anständigkeit und ein Signal echter Reue wäre es, diejenigen DFB-Funktionäre zu feuern, die den Schweden nach dem späten Glückstor von Kros so arrogant entgegengejubelt haben.

Dieser Faux Pas wird mir jedenfalls mindestens ebenso in Erinnerung bleiben wie die arrogante Nachlässigkeit der Nationalmannschaft in der WM.Quali und der WM selber.

Vielleicht sollte man die Spieler einfach mehr motivieren, zum Beispiel durch Einführung des Mindestlohns plus Erfolgsprämie. Niemand im ganzen Internet hätte dann der Mannschaft ein Ausscheiden gewünscht, im Gegenteil: Fans würden Spendensammlungen organisieren, für jeden Punkt wäre man dankbar, und Payback würde vor lauter Euforie die Punkte des Teams mal eben verdreifachen – und zack: WELTMEISTER!

Keine zweite Auflage für „Gespenster sind nicht feige“

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Nach Rücksprache mit zwei Verlagen steht fest, dass die im Handel nicht mehr erhältliche Gespenstergeschichte nicht erneut aufgelegt wird. Mir lag zuviel an dem lustigen Abenteuer, als dass ich es nur digital und als Selfpublisher ins Netz stellen wollte, womöglich noch für 0,99€ oder so. Sie war beim Zuschussverlag SARTURIA® erschienen, der keinen Überblick über Verkaufszahlen und eingenommene Erlöse hatte und sich bei Anfragen dazu stur stellte. Nach wiederholter Nachfrage meinerseits flog das Buch unverzüglich und stillschweigend aus dem Programm wegen -Zitat – „Erfolglosigkeit“. Aber ich will die alten Kamellen nicht wieder aufwärmen.

Fakt ist: Die Geschichte hat mir auch einige Fans und viel Lob eingebracht. Es gab sogar jemanden, der sie vertont hat, Mütter lasen sie ihren Kindern vor und gaben mir das begeisterte Feedback weiter – also kann sie so übel nicht sein.

Vielleicht lese ich sie selbst mal auf MP3. Dann würde ich sie theoretisch hier einstellen können. Erstmal aber bleiben die Abenteuer von Glibberbauch und Schlotterbein in Fiesland in der von mir vielzitierten Schublade.

Nicht erhältliche Bücher muss man nicht bewerben

Das zumindest würde vordergründig keinen Sinn ergeben. Deswegen nehme ich meine Ankündigung, ich würde „Gespenster sind nicht feige“ auszugsweise auf dem – übrigens umgestalteten – Lesprobenblog veröffentlichen, gramgebeugten Hauptes zurück. Stattdessen verweise ich einmal mehr auf ein gewisses ebook-Portal, wo ich nun erstmal die angefangenen Geschichten fertigstellen will. (Siehe auch „ebooks in Arbeit“) Sollte das Gespenstermärchen erneut verlegt werden, dann greife ich den Gedanken mit den Leseproben daraus wieder auf.

Rücktrittsgedanken

 

Ich zieh den Stecker.

PC aus, Stift fallen lassen, und Schluss mit Lustig: Uuund zisch! und klack! und Weg!

Niemand setzt einen ehrgeizigen Autoren so unter Druck wie auf ihn einstürmende Ideen. Okay, außer vielleicht ein Vorschuss auf das nächste Buch, aber in dieser Liga werde ich sicher nie spielen. Das ist an sich okay. So bleibt wenigstens die Liebe zu meinem Hobby bestehen. Dennoch trete ich nun mal kürzer, schreibe in aller Ruhe den ANRUFER und den DDR-Krimi fertig und widme mich dann anderen Dingen. Wieso habe ich mich selbst immer unter Druck gesetzt, als einziger? Das wird nun anders.
Der Buchhandel kommt ohne mich klar, das habe ich dieser Tage erfahren. Sei es drum! Und da sich das Interesse an meinen Aufzeichnungen auch sonst in Grenzen hält, zieh ich dann mal den Stecker für eine Weile. Möglich, dass ich hin und wieder blogge. Für den Moment bin ich zumindest mit der ganzen Verlagssucherei und dem Werben um die eigenen Bücher durch. Habe fast nur ans Schreiben gedacht, auch wenn ich nur mäßig vorankam.

Sollte ich zum Lesen kommen, setze ich die Buchempfehlungsrubrik auf wortsunkundig fort, bzw. fange sie an. Ab jetzt geht es entspannter zu. Sonst fange ich eines Tage noch an, Tinte zu pinkeln und TippEx zu saufen. Bildlich gesprochen.

Ein wenig nachösterliche Kultur gefällig?

Die langjährige First Lady der DDR, Margot Honecker wäre am 17.April 2017 90 Jahre alt geworden.  Aber eine andere, viel großartigere Frau wäre am 25. April 2017 schon 100 Jahre geworden : nämlich die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald, die 1996 im Alter von 79 Jahren starb. 3Jahre zuvor wurden ihr übrigens aufgrund ihrer Diabetes beide Unterschenkel amputiert.

Ja und was gabs diese Ostern noch so? Die gestrigen und heutigen Ostermärsche stießen nur auf moderates Interesse – und das lag nicht nur am Wetter. Die Friedensbewegung kriegt heute niemanden mehr wirklich lange hinterm Ofen hervor oder von der kuschelgen Couch neben dem vollen Kühlschrank und dem TV mit 50 Programmen herunter…. Wir sind einfach übersatt und desinteressiert und leben in unserem eigenen Mikrokosmos, dessen Tellerrand zu hoch ist, um mal erhobenen Hauptes drüber weg zu schauen.  Ich schreibe bewusst „wir“, denn auch mir gelingt es nicht immer so, wie es angemessen wäre.

Angesichts der nun zu Ende gehenden Ostertage kann ich schon keine Eier mehr sehen – und ich bin sicher, auf Erdogan hat man heute keine geworfen.  Nicht mal assoziale … also faule, nicht wahr. Der hat sich seine Mehrheit fürs Referendum nun gerade so  zusammengekauft und darf nun endlich so tun, als sei er der Osterhase. Als erstes möchte er seinem Volk die Todesstrafe wieder ins Nest legen – soviel Nächstenliebe passt doch zu Ostern, oder? Überhaupt ist er ja ein ganz ein Lieber, und sooo umweltbewusst, auch sehr naturverbunden – sogar bei Waffen achtet er darauf, dass es BIO-Waffen sind, jahaa, siehste wohl, nur das Beste für sein Volk. Und dennoch hätte es ihn fast im Stich gelassen. Einundfünfzigkomma Hastdunichtgesehn Prozent – das ist eine hauchdünne Mehrheit … aber es hat ja funktioniert, dank des rechtzeitigen unfairen Umgangs mit den Nein-Wählern.  Das hat er vorausgeahnt, dass man da rechtzeitig gegenhalten muss.  Und? Sühst? Seine Majestät hat es geschafft.  Et hätt ja nooch maa jout jejange …

Frau Honecker hingegen hätte darüber nur müde gelächelt … Sie kannte noch richtige Mehrheiten von damals, da ging nix unter 97 %.  Überhaupt würde sie sich mit Erdogan wohl ganz gut verstehen. Bestimmt würde er sie prompt zur türkischen Bildungsministerin machen, und schon bald gäbe es die Pionierorganisation Atatürk am Bosporus … naja. Oder er hätte nüscht zu melden, würde zum Angsthasen verkommen und hoppelte nur noch mit angelegten Löffeln durch seinen 1150 Zimmer großen Riesenbunker.

In diesem Sinne: Frühliche Üstern gehabt zu haben, wünsche isch allahseits.

Mein Jahreseinstieg

Freude, auch wenn Götter unken ... oder wie geht das noch?
Freude, auch wenn Götter unken … oder wie geht das noch?

(Der früheste Rückblick des Jahres) Ungefähr genau (hä?) seit Jahresbeginn hemmte ein bronchialer Breakdown namens Influenza schniefis hustensis oder so meinen Tatendrang. Doch weil der kluge Mann vorbaut, konnte ich mich trotzdem motiviert fühlen, weil ich endlich den alten Plaschke los geworden bin. Das Buch ist raus, die Story aus. Und das mit rechtzeitiger Verspätung zum Jahreswechsel. Also erstmal Grund zur Freude. Jetzt gilt es, die durchgeschwitzte Bettwäsche auszuwringen und den vom vielen Grog noch glasigen Blick vorwärts zu richten. (Memo an mich: Scheibenwischer für Kontaktlinsen erfinden!) Wenn das kein gutes Omen ist für das noch junge neue Jahr … Und schon ertappe ich mich dabei, wie ich darüber nachdenke, was das Jahr denn nun noch bringen soll. Wo doch erst ein knapper Monat vorbei ist. Eine ebenso stressfreie wie kreative Zeit, die hier und da durch ein Wiedersehen mit Autorenkollegen gekrönt wird und möglichst ohne Krankheit auskommt, das wäre ein guter Anfang. Zu meinen größeren und naiveren Wünschen gehören dann Thomas Gottschalk als Bundespräsident und ein erneutes Comeback von Modern Talking. Ja, was ist? Soll ich etwa schreiben: Weltfrieden, Bambis Wiedergeburt und eine wirklich soziale Marktwirtschaft? Aber ich schweife ab.  Neugierig auf den Rest des Jahres bin ich allemal. Und allen Miesmachern werde ich was husten. Noch kann ich das aus vollem Halse. ( Iiiiih!) Und ich rufe euch auf, euch ebenso von Tatendrang und Vorfreude auf 2017 infizieren inspirieren zu lassen. Und während in mir immer noch das Gefühl der Zufriedenheit wütet wohnt, wegen des Buches, ihr wisst schon, wünsche ich euch für 2017 auch eine solche Erfahrung.

Vielleicht schreibe ich ja am Ende des Februars schon wieder so einen Rückblick. Aber meine Wünsche für euch bleiben gleich, versprochen. 

Nochmals: Happy New Year!

30297982116_2931438de3_z Endlich können wir einen Haken hinter das alte Jahr machen. Zum letzten Mal in diesem alten 2016, das auch endlich sterben sollte, wünsche ich allen Lesern, Mitautoren, Followern und Freunden ein frohes neues Jahr voller Tatendrang, Lebensfreude, Kreativität, Frieden, Gesundheit und Erfolg. Klingt etwas ausverschämt, wenn die Wunschliste so lang ist, oder? Dafür habe ich mir Weihnachten schon genau dasselbe gewünscht. Irgendwann muss es doch in Erfüllung gehen. Also GUTEN RUTSCH – aber nicht auf Pfützen!

Mein Jahresendfazit (2016) fällt verhalten aus

Auf in ein besseres neues Jahr 2017!
Auf in ein besseres neues Jahr 2017!

Ein nachdenklich machendes 2016 liegt in den letzten Zügen. Viele Prominente (und Nichtprominente) starben, es gab Terror, Trump und Flüchtlingsdebatten. Wie immer stürzten die Medien sich auf quotensichernde „Aufreger“ und schlachteten diese Themen aus – so dass man sich erneut über die Schlechtigkeit der Welt ärgert und vergebens hofft, es würden auch mal positive Nachrichten ausführlich recherchiert und berichtet werden. Weitestgehend Fehlanzeige. Da fällt ein beherztes und weihnachtenhoffnungsvolles Nachvornblicken schwer. Dennoch oder gerade deswegen fällt der Jahresrückblick 2016 ernüchternd aus.  Leider ist zwar keine Hoffnung groß genug,umunsterblich zu sein, aber sie stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffnung sei der letzte Strohhalm der Narren, sagt man. Okay – dann rechne ich mich dazu und hoffe auf ein besseres, motivierenderes 2017.

Das wünsche ich uns allen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Schau mal an: So siehts aus, das Cover.

skull-1205431_1280Was lange währt ( mehrere Jahre) , währt endlich gut: Das Taschenbuch geht nun in Druck – mit leicht verändertem Cover. Auch, wenn die Geschichte sicher nicht zur Weltliteratur taugt –  sprachlich hat sie durch das Lektorat auf jeden Fall noch weiter gewonnen. Sie sollte ja auch gar kein Bestseller werden. Davon gibt es eh schon genug. Aber wenn ich das Feedback mal zusammenfassen darf, dass ich bisher so erhielt, taugt sie allemal für ein Schmunzeln und kurzweilige Unterhaltung. Das über seine Geschichten zu hören, freut einen Autoren natürlich immer. Die versprochenen Interviews mit weiteren Figuren aus dieser Geschichte folgen übrigens in Kürze.

Nun hoffe ich auf die eine oder andere Rezension und Weiterempfehlung, sobald das Buch erhältlich ist. Vielleicht wäre eine Homepage mit  kleinem E-Shop für die eigenen Bücher doch eine gute Idee?

Jetzt aber wirklich: Der Countdown

colllllDas Manuskript ist fertig korrigiert und zum Drucken an den Verlag rausgegangen. Also vor Jahresendeplaschke_verblichene-harms-cover-kl könnte es noch etwas werden mit dem Buch. Übrigens: Die Leseprobenhefte kamen heute (4.11.) ebenfalls an. Darin enthalten ist auch eine Bestellkarte. Ich biete zwei dieser Hefte zum kostenlosen Versenden an. Wer interessiert ist, kann mich auf FB kontaktieren oder hier einen Kommentar hinterlassen. (Die Empfängeradressen werden nur zur Versendung dieses Heftes verwendet und danach wieder gelöscht)   Übrigens: Zur Feier des Tages speichere ich dieses Posting unter der Kategorie „Gewesenes“ ! 🙂

 

Das AUS für Glibberbauch und Co.

Die aus meiner Feder stammende Gespenstergeschichte „Gespenster sind nicht feige“ wird für längere Zeit nicht mehr im Handel und im Netz erhältlich sein. Vor einigen Monaten hat SARTURIA stillschweigend entschieden, sowohl das Buch, als auch mich als Autor aus ihrem Programm zu nehmen. Als Gründe führte ein Sprecher mangelnde Aussichten auf Erfolg und fehlende Förderwilligkeit meinerseits an. Es mangele mir an Engagement.

Ob und wann das Buch erneut erscheint, weiß ich nicht. Nach Abschluss des jetzigen laufenden Buchprojektes werde ich von weiteren Veröffentlichungen online und in Verlagen vermutlich erstmal Abstand nehmen.