Noch ne Kolumne…

frightnightHabe gerade eine „Alte“ neue Kolumne zum Thema Horror und Humor hinzugefügt. Wer lesen mag… Menüpunkt Feuilleton, Unterseite „Kolumnen“. Ist aber wie gesagt ein Text, der schon mal für ein BookRix-Magazin zur Verfügung stand, dann aber soweit ich das noch weiß, doch nicht mehr erschien…Aber er ist eben ein Gedanke zum und übers Schreiben von Geschichten, bei denen Grusel und Lachen nicht zwangsläufig ein Zeichen von Albernheit sein müssen und sollten – und ich stelle fest, es könnte mehr solche Bücher geben… Lest selbst…:-)

Autorenhumor

Autorenhumor

 

Weil die Muse manchmal den Falschen küsst,

ist´s schade, dass Pegasus keine schlechten Manuskripte frisst –

andererseits wäre er dann wohl auch für das Fliegen zu schwer

und käm mit dem Kauen

und Seiten verdauen

der küssenden Muse kaum hinterher.

BookRix wird Facebookrix – Facelifting ruiniert Team- und Fotobücher

read_free_books_onlineLeider hat es auf dem E-Bookportal BookRix eine derartige Umstrukturierung gegeben, dass diverse Bücher und Werke, die in Teams erstellt wurden, dieser Neugestaltung des Portals zum Opfer fielen. Gruppenwettbewerbe und andere gemeinsame Aktionen sind nun mitsamt ihrer Ergebnisse verschwunden. Der Aufschrei der User wird sicher nicht viel bewirken, es mehren sich die Stimmen, die das „alte“ Portal wieder zurück haben wollen – das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.  BookRix sieht nun Facebook zum Verwechseln ähnlich und hat viele nützliche und übersichtliche Details abgeschafft. Vieles ist neu und gewöhnungsbedürftig auf dem Portal – aber das sämtliche Ergebnisse der kreativen Teamarbeit von bx-Usern so missachtet werden, stimmt mich schon ein wenig wütend.  Bücher , die von mehreren beteiligten Autoren gemeinsam erstellt wurden, haben die „Umstrukturierung“ meistens nicht überstanden und sind in nicht mehr lesbarem Zustand. Fotobücher und Projekte wie Gruppenmagazine sind nicht mehr verwendbar, weil bis zur Unkenntlichkeit „zerpflückt“, soll heißen, die Arbeit war umsonst, wenn nicht irgendwer der Beteiligten die Bücher gespeichert hat.  Damit hat BookRix sich und den Usern einen Bärendienst erwiesen, auch wenn der Server nun schneller ist. Einziges Plus: BookRix ist nach wie vor kostenlos. Deswegen kann sich auch von den Usern keiner beklagen. Ein Wechsel zu einem anderen Portal bleibt jedem unbenommen, der sich mit den Neuerungen nicht anfreunden kann oder will.

Eigentlich…

ggggggNein, heute poste ich nicht übers Wetter, das Thema bin ich leid. Auch nicht darüber, dass mein Lieblingsautorenportal  wieder für einige Tage ( oder Wochen?) offline ist. Denn Schreiben kann man auch ohne Internet, einfach mit Bleistift und Anschärfer – oder Füller und Tinte, oder meinetwegen mit Schreibmaschine.  Und so kann man in Ruhe abwägen, ob und was man davon online stellt.  Oder man versteckt sich hinter einer Riesentüte Chips und blickt unverwandt auf das Pantoffelkino, wenn man denn endlich Feierabend hat – sowie ich leider in letzter Zeit. Und nach dem Til-Schweiger-Debüt-Tatort dachte ich dann: Hättste mal lieber geschrieben.  Da war nicht viel Neues, was es zu sehen gab. Geballer, machoartige Alleingänge a la Eastwood und Co und kauzige Charaktere und natürlich schutzbedürftige junge Frauen. Sonst hätte Til Schweiger vermutlich gar nicht erst mitgespielt. Meine Wertung des Films:  Eine von drei Platzpatronen.

Da möchte ich mit meinem nächsten Geschichtchen doch mindestens zwei von drei Füllfederhaltern gewinnen. Das ist eine Frage der Autorenehre. Doch dann  müsste mein „Tatort“ in den nächsten Tagen nicht das Sofa, sondern der Schreibtisch sein…

Gelegentlich tot: Fritz Plaschke aus Sterbeberg-Trauerfeld

grab_0005so heißt er, unser grauer Held aus der Unterwelt… ich rede von dem gelegentlich toten Protagonisten aus meinen Texten „Der boshafte Verblichene“ und aus der gerade entstehenden Fortsetzung „Plaschke und der Gullitunnel„. Ich habe mit einigem Abstand die anderthalb Teile der Geschichte gelesen und bin mit dem zweiten, angefangenen Buch nur mäßig zufrieden…

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Schnittchen, Tränen und Applaus – Oscarverleihung lenkt vom Alltag ab

clappingplzVon Amazon bis Oscar. Nun gibt es also wieder die begehrtesten Filmpreise der Welt, die Oscars – und Deutschland fiebert mit den wenigen europäischen Nominierten, darunter übrigens der Schauspieler Christoph Waltz für seine Nebenrolle in einem Tarantino-Western und ein Team des NDR, welches für die Coproduktion des israelischen Dokumentarfilms „Tötet Zuerst!“  mitverantwortlich zeichnet und nominiert wurde.

maulkorb_neeApplaus und Schnittchen, Tränen und Danksagungen wird es wieder im Überfluss geben, und einmal mehr darf auch der geneigte deutsche Fernsehzuschauer Anteil haben an der Welt der Reichen und Schönen in Hollywood, was in Krisenzeiten der Ablenkung dient und erfahrungsgemäß das Volk bei Laune hält. Brot und Spiele haben sich schon immer bewährt, darum machen auch die Medien vorab schon seit Tagen wieder ein Bohei darum, wer wohl in welchem Kleid, mit wem oder als Zaungast erscheint. So wird freudige Erwartung geschürt und angebliche Anteilnahme herbeigeredet, man drückt alle Daumen, die man hat, als gäbe es keine anderen Probleme. Nur Notiz davon nehmen reicht auch – mir jedenfalls. Was kümmert mich der Geschmack der Oscar-Jury…. halt – bis auf eine Ausnahme, die aber leider wegen Nichtnominierung fehlt…

Eigentlich ein toller Zeitpunkt, um auch mal das Team des Hessischen Rundfunks zu erwähnen, welches mal in die Zeitarbeitskatakomben von amazon geleuchtet und dabei einige schlimme Missstände  an das künstliche Neonlicht der Lagerhallen und so vor die Öffentlichkeit gezerrt hat. Diese Unerbittlichkeit und Konsequenz ist für mich auch oscarverdächtig.

Und künftig kaufe ich meine Bücher wieder in der Buchhandlung, auch wenn sie da etwas teurer sind. Aber solange es noch Buchhandlungen gibt, hilft man auf diese Weise der regionalen Wirtschaft eher.  Ebooks erhält man kostenlos im Netz, falls mal am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.  Es gibt ja für alle Fälle auch noch mehr Online-Händler, auch wenn sie nicht so groß sind wie der Marktführer.

Aber gegen amazon sein ist auch gegen Amerika sein, oder? Heikle Sache das, dürfen doch die deutschen Medien seit 1952 nichts Schlechtes über den großen Bruder im Westen sagen, ebenso wenig wie über Israel… lieber wird zensiert und geschnitten, damit man sich das Bündnis mit Amerika nicht verscherzt. Die Öffentlichkeit in die Irre führen ist nicht strafbar – machen das nicht alle Länder?

Und die Sache mit dem großen Bruder gab es früher auch schon mal. Da bleibt uns nur, auf die amerikanische Variante von Glasnost und Perestroika zu hoffen… Aber eine amerikanische Führungspersönlichkeit etwa vom Geiste Gorbatschows  ist weit und breit und auf JAhre hinaus nicht in Sicht. So wird der Weltpolizist USA  „seine“ Demokratie weltweit wohl weiterhin durchsetzen und dabei wie bisher über Leichen gehen.  Was ist da schon ein Großkonzern wie amazon, der ja niemanden tötet, nur ausbeutet und so tut, als falle er aus allen Wolken nach der Aufdeckung der Missstände? -znk-

 

Einfach zum Wiehern – Lasagne zum Abgewöhnen…

schimmelweissAls mir heute meine Lasagne angebrannt ist, (pferdammt!) kam mir die Idee, diese Art der Zubereitung mit einem extra Namen zu würdigen. Ich nannte sie einfach „Lasagne Black Beauty“ und notierte mir die Rezeptidee und vor allem die Dauer der Zubereitung…. Man lasse sie so lange im Ofen, bis sie sich farblich nicht mehr als Lasagne erkennen lässt.  So ist das eben heutzutage:  Alle Kinder essen Lasagne, nur Gerd, der mag kein Pferd. Der isst halt Rind, wie es sich gehört. Ist ja auch nicht ganz verkehrt….so lange es nur Vegetarier stört… 🙂

Organspende – subtiler Zwang durch ständiges Fragen?

Das Transplantationsgesetz sieht vor, dass alle Versicherten regelmäßig im Abstand von zwei Jahren nach ihrer Spendenbereitschaft befragt werden. Darüber besteht parteiübergreifend Einigkeit. Dieser Tage (Mai 2012) liegt das Thema in Berlin auf dem Tisch. Nicht, dass man irgendjemanden zur Organspende überreden oder gar zwingen möchte….aber gefragt wird immer und immer wieder….zumindest, so lange die Antwort Nein lautet. Wenn dann schließlich zugestimmt wird, könnte dann auch das nach zwei weiteren Jahren wieder hinterfragt werden. Wie sinnvoll ist das denn?

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die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges