Letzte Bemerkung vor Druck des Leuchtturmkrimis

Selten entsteht einer meiner Texte aus einem konkreten und detaillierten Plot heraus. Beim Schreiben pflege ich mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und schreibe so, dass ich Spaß dabei habe. So ist das vorliegende Resultat der Leuchtturmgeschichte auch nicht so vertrackt und verstrickt, dass jede kleine Begebenheit später irgendwo noch nachträglich einen tieferen Sinn erhält. Vielmehr soll es ein Gesamtblick in jene Zeit sein, so gut und so schlecht es eben aus dem Bauch und der Erinnerung heraus geht.

Irgendwann später mache ich mir Gedanken zur Handlung, wobei ich manchmal meine ursprüngliche Absichten und Prioritäten durchaus zu ändern pflege.

Der Klappentext entstand dummerweise schon sehr früh, was das Risiko einer notwendigen Überarbeitung maximiert hat. Wie ich gerade merkte.

Unabhängig davon geht die Geschichte in der kommenden Woche nun in Druck. Ich will sie endlich weg haben. Deswegen werde ich sie selbst herausbringen und dann das Tempo bei den nächsten Projekten mal etwas anziehen. Also, nur dass wir uns richtig verstehen: Richtig beendet worden ist „Bevor die Welle bricht“ schon von mir.
Aber eben mit ziemlicher Verspätung.

Privatsphäre zählt nix

  • Bei Plasmageräten wie Laptops und neueren Fernsehgeräten
    bringt ein seitlicher Blick auf die Bildschirmkante (in eingeschaltetem Zustand) Aufschluss darüber, ob sich jemand daran zu schaffen gemacht hat. Das ist ein Indiz dafür, dass das Gerät manipuliert und zum Abhören bzw. Aufzeichnen ausgerüstet wurde. Wie sehen Ihre Geräte aus?
  • Vermissen Sie öfter Dinge, die eigentlich ihren festen Platz in Ihrer Wohnung haben? Liegt plötzlich etwas da, wo es nicht hingehört? Haben Sie plötzlich Einbruchspuren an Ihrem Türschloss, und fährt immer, wenn Sie aus dem Haus kommen, dasselbe Auto an Ihnen vorbei? Sitzen auffällig viele oder auffällig oft Leute da, wo Sie gerade ankommen oder losfahren wollen im Auto und telefonieren, oder tun so?
  • Haben Sie auch Rauchmelder kostenlos gestellt bekommen? Werden diese neuerdings nicht mehr direkt vor Ort, sondern ferngesteuert gewartet?
  • Flackert das Bild im Fernseher irgendwann mal im Laufe des Abends, und tritt dasselbe Flackern nochmal auf, wenn Sie z.B. Anstalten machen, ins Bett zu gehen oder das Zimmer zu verlassen? Das kann ein kurzes Verpixeln sein, ein kurz laufendes Bild bei älteren Geräten, bei letzteren auch verbunden mit einem kurzen Störgeräusch. (Rauschen)
  • Was passiert auf Ihrem Laptop, wenn Sie online gehen – gibt es im Moment des Online-Gehens z,B, ein kurzes Flackern, dass alle Desktop-Icons betrifft?
  • Wenn Sie den Hörer des Festnetztelefons abheben- hören Sie ein am Anfang kurz unterbrochenes Freizeichen?
  • Wenn nur einer oder auch alle dieser Punkte zutreffen, werden Sie evtl. bereits abgehört und/ oder hatten bereits ungebeten Besuch in Ihrer Wohnung. Ich war mal journalistisch unterwegs und hab das recherchiert. Ich bin ein guter Beobachter und habe Grund zu der Annahme, dass ich auch betroffen bin. 

Noch immer Winter trotz Sommerzeit

Halleluja: Irgend so ein in Bündnis gemeinsamer Wahlsieger hat sich endlich zusammengerafft und mitten im Winter beschlossen, sich ab sofort nur noch inoffiziell anzugiften. Offiziell wollen sich diese selbsternannten Koalitionäre ab sofort den Regierungsgeschäften widmen. Sehr zur Freude der restlichen Welt, deren Nabel Deutschland nun endlich wieder „back in town“ ist und ab sofort wieder vorgibt, was geht und was nicht. Nachdem nun also die neue Regierung vorgestellt wurde, kann man nun auch getrost die Uhren wieder vorstellen – eine neue Zeitrechnung bricht an – die Sommerzeit. Wohlan, mich deucht, das klingt fürwahr nach Aufbruch.

Es brach auch die Bundesmutti auf, und zwar nach Frankreich, wo sie schon seit fast einem halben Jahr erwartet wurde. Aber Hauptsache, da war wieder wer! Und aus lauter Ergriffenheit wurde sogar das Wetter vorübergehend besser und der Winter lächelte mild, nur um dann nochmal richtig auszuholen und ein Zeichen zu setzen: Wahrscheinlich hat er den Koalitionsvertrag gelesen mit all dem Schnee von Gestern, der da drinsteht.

Naja, immerhin haben wir die Uhren neu justiert, also es beginnt eine neue Zeitrechnung im nun wieder regierten Deutschland, das damit auch wieder in der Welt mitregiert. Auch, wenn der Winter das eiskalt ignioriert – es ist Sommerzeit. In der unsicheren, regierungslosen Zeit war er uns Wählern, die wir schuldhaft und mit politikzerstörender Absicht eine Regierung unter Stress gesetzt haben, ein willkommener Sündenbock. Immerhin hatten wir ein halbes Jahr lang keine Regierung, auf die wir so richtig schimpfen konnten.

Jetzt aber schlingert das Schiff Deutschland wieder auf sicherem Zickzackkurs durch Europa und die Welt und zeigt allen, wo es langgeht. Und wo nicht.
Jetzt können wieder Waffenexporte beschlossen und Flüchtlinge abgeschoben, Unternehmen und Konzerne steuerlich weiter entlastet, Ausfuhrzölle heruntergehandelt und Hartz4 -Empfänger sanktioniert werden. Beruhigend! Da wird selbst der olle Winter grün vor Neid. Und wir sind wohl nochmal mit einem Veilchen davongekommen, oder?

Facebook adé? Och nö.

Dass Facebook das größte Datenleck der Menschheit ist, wissen wir doch schon lange. Und wer wie ich Facebook nur maßvoll mit  Daten füttert und sich dessen bewusst ist, dass alles, was er /sie postet, weiterverwertet wird, der/die kann über das gegenwärtige Mediengekeife gegen Zuckerbergs Mega-Kontaktbörse nur milde lächeln.  Zielgerichtete Werbung zu erhalten, ist nicht das Schlimmste, was einem auf dieser Welt passieren kann. Und dass wir Wähler politisch manipuliert werden, ist doch schon seit Honecker bekannt und längst ein alter Hut.  Ceausescu, Putin, Erdogan, Castro und Dschungelkönig Costa Cordalis haben doch nichts anderes getan. Wahltechnisch gesehen. Man muss nur mit wachen Augen durchs Leben gehen. Außerdem kann man den Computer und das Handy übrigens auch offline benutzen, liebe Chat-Nerds und Instatwittbook-Junkies. Was mich bettifft, darf  FB gern wissen, was ich gern bestelle und in welcher Stadt ich  wohne. Dass ich schreibe und zeitweise über etwas Humor verfüge, ist auch längst kein Geheimnis mehr. Was ich wähle, poste ich nirgends. Und meine wahre politische Gesinnung kenne nur ich.  Diesbezüglich manipulieren  mich keine  sozialen Netzwerke, das schaffen die nicht.  Also – wenn ich aus FB aussteige, dann nur, weil ICH das will und nicht weil die Medien das Netzwerk gerade  auf dem Kicker haben.  Womit ich nicht sagen will, dass die Berichterstattung unwahr oder nicht belegbar ist. UNd wenn sie das sein sollte – umso besser.

Nächstes Projekt nach dem Leuchtturmkrimi

Gegenwärtig sammle ich Einfälle und bereite ein Büchlein mit Alltagslyrik vor. Habe aber gerade erst angefangen damit. Plattenbau-Weisheiten und Proletenreime   wechseln sich mit tiefsinnigen Betrachtungen ab, immer durchzogen von einem Augenzwinkern, einem Schmunzelvers und Lebensweisheiten, die Ihnen als Hartz4-Begünstigter kein Arbeitsvermittler in einem Job-Center  je verraten würde. Und der erste Cover-Entwurf offenbart schon einen rüüchtich motivierenden Titel, oder?  Mehr möchte ich noch nicht verraten. Ganz ohne Humor geht es also auch diesmal wieder nicht … So gerne, wie´s mir leid tut, aber manchmal kann man nicht anders, obwohl man so gern auch mal anders wär … dann wiederum denkt man ach,  was soll´s.  Reicht ja, wenn die Anderen anders sind. Bin ich eben wie immer.  Halt die einzige verlässliche Konstante in meinem Umfeld.  Wie jetzt, was für eine Tante?  KONStante. Das ist weder ein Mädchenname noch ein  weiblicher Verwandtschaftsgrad!  Herrejeh! Ich glaube, ich habe es hier bereits mit der Zielgruppe für das geplante Buch zu tun … Menno!!

 

Bücher auf der Buchmesse kaufen? Warum nicht? Woanders ist auch Scheiße.

Für manchen leseinteressierten Besucher wird die Buchmesse – egal ob in Leipzig oder Frankfurt- schnell mal zur Suchmesse. Wenn es nämlich darum geht, ein für ihn oder sie interessantes Buch zu erstehen, steht der geneigte Leser – oder die geneigte Leserin – vor einer schweren Aufgabe angesichts des Angebotes. Aber zum Glück hat er/sie ja Zeit bis zum letzten Messetag: Erst dann dürfen Bücher (offiziell) verkauft werden. So kann der Messebesucher von Donnerstag bis Samstag Bücher anlesen, Autoren befragen, für 3-5min an Lesungen teilnehmen, die Suchmaschine seines Vertrauens nach seinen Favoriten befragen, so er denn ein Smartphone nebst Empfang dabeihat und fix mal eben einen Online-Kredit aufnehmen, falls sein Buch-Interesse größer als seine Lohntüte ausfällt.

Ich hingegen höre, mag und checke die Buchempfehlungen auf Deutschlandradio Kultur und kann deshalb ohne Geldbörse über die Buchmesse schlendern – auch am Sonntag, dem letzten Messetag. Nicht, dass ich den Umsatz in Leipzig schmälern will- deswegen schreibe ich diesen Blogpost ja auch erst kurz vor Anbruch von Tag1 nach der LBM.

Dennoch bin ich schon gespannt, was befreundete Autorenkollegen von der und über die, insbesondere auch nach der Messe berichten.

Oft allerdings müssen meine speziellen Buchwünsche auch in der Buchhandlung meines Vertrauens erst bestellt werden. Hm. Na, toll. Und schon ertappe ich mich dabei, wie ich im Netz auf das große A schiele, dass sich selbst immer so unnötig klein schreibt. Spätestens dann bereue ich, dass ich nicht die 120€ Benzinkosten und die 90€ Übernachtungskosten, ebenso die 40€ Eintrittskosten für Leipzig investiert habe. Geld wird nämlich überbewertet. Sagt mein Broker auch immer wieder. 🙂 Nee, im Ernst:  Bargeld soll wohl demnächst abgeschafft werden – ich kenne jemanden, der hat schon keins mehr.

Und damit mir das nicht passiert,  insbesondere beim Bücherkauf, schreibe ich mir meine Bücher lieber selbst. Vielleicht werden die dann auch mal auf Deutschlandradio Kultur empfohlen – oder wenigstens verrissen.  Vor lauter Freude würde ich dann glatt der GEZ ein Exemplar senden …  🙂

Telefon-Glücksrad

Dass wir uns richtig verstehen:  Die Farbe des Telefons auf dem Bild,  welches ich mir übrigens auch wegen des hoffnungsvollen Grüns zugelegt habe, hat keine politische Bedeutung. Und nein, ein grünes Telefon ohne Stromanschluss heißt nicht, dass ich in den Regenwald ausreisen oder nur noch Eisberg- und Kopfsalat essen will.  Kopfsalat … hm.. das ist das, was gerade in meinen Gehirnhälften fabriziert wird … ich kann gerade keinen klaren Gedanken fassen … achso:

Meinen  in Zivil operierenden Führungsoffizieren empfehle ich, daraus keine falschen Schlüsse hinsichtlich meiner politischen Gesinnung zu ziehen. Auxh nicht dem  ausrangierten Tatort-Bullen, der  mich hin und wieder ein wenig stalkt . aber er ist ein ganz ein Netter. Wirklich. Er fährt sofort weg, wenn  er mich kommen sieht . Und macht mir den Parkplatz frei.  Ist das nicht toll?  Neulich wollte ich wissen, ob er mir auch ja noch zuhört und habe einfach dreimal am Telefon das Wort Bombe gesagt.  Etwa in dem Zusammenhang, dass das Essen in der Kantine mittlerweile Bombe ist, Bombe, einfach Bombe. Und zack – Verbindung unterbrochen.

Mein Lieblingsmithörer musste wohl erstmal in Ruuuuhhheee nachschlagen, was  das Wort Bombe bedeutet.  Versteh ich natürlich.  Aber dieses Telefon hat außer einem  unterbrochenen Freizeichen  (kein Witz)  noch einen anderen entschleunigenden Vorzug: Man sieht nicht, wer anruft, denn es gibt kein Display. Es ist quasi, als  symbolisierte die Wählscheibe das Telefon-Glücksrad, denn man weiß nie, wer anruft, wenn es auf die klassische Art schellt.  Cool, oder?

Ich erfinde jetzt in Anlehnung daran und als liebenswerten Gruß an die gute alte Zeit das erste Smartphone mit echter Wählscheibe.  Whats App ist was für verwöhnte Alleswoller.  So Einer war ich nie.

Und jetzt kurbele ich meinen Wagen an und holpere mit ihm zum Konsum an der Ecke.  Der Konsum hat die Kirche gekauft und eben die Glocken geläutet – das heißt, es ist Klopapier eingetroffen!  Hurraa!!  Und  das Wählscheibenhandy  muss warten – Ach, was soll´s :  Da ich jetzt wieder Klopapier habe – Drauf g´schissen …  🙂

Fisch ist das bessere Fleisch

Ernährungsglosse. Geografisch betrachtet scheint es auf den ersten Blick logisch zu sein, dass regional gefangener Fisch im Winter teurer als im Sommer angeboten wird. Könnten doch die Binnengewässer zugefroren sein. Man kann ja wohl schwerlich den Fisch für den Winter schon im Sommer fangen oder? Doch, kann man. Eben die Möglichkeit des Einfrierens erlaubt es. Dabei werden die Fische ebenso schockgefrostet wie wir dieser Tage, wenn wir morgens aus Versehen das warme Bett verlassen und -oups! – vor die Haustür stolpern.

Wer sich nicht dauernd mit den ganzen Kriterien von Käfighaltung und Bodenhaltung auseinandersetzen will und sich nie sicher ist, ob er letztlich  ein Biohuhn wie beabsichtigt oder eine Gen-Ente im Kochtopf hat, tut gut daran,  Geflügel  auch mal  durch „Geschwimmel“ – also  schmackhaften Fisch zu ersetzen.

Warum sollte man sich seinen Karpfen für Silvester nicht schon im Laufe des Jahres kaufen und ihn als Haustier in der whirlpoollosen Badewanne halten?  Steht man daim Wasser, um sich zu duschen, pickt  er einem wenigstens nicht  in die Zehen oder zerscharrt  die schöne Wannenmatte.

Und jetzt zu Ostern, wo alle Welt auf Hühnchen und Hähnchen, Eier und Küken fixiert ist, wäre so ein Osterhecht sicher günstig zu erstehen – oder sogar zu erangeln.  Und wer stattdessen nur Stichlinge, Heringe und Plötzen fängt, sollte sie keineswegs mit Haarwasser gegen Schuppen  säubern,  das mindert den Genuss nach der Zubereitung doch erheblich. Dann wäre die ganze Arbeit mit Ausnehmen, Filetieren usw. höchstens noch für die Katz.

Also, Spiegelkarpfen statt Spiegelei lautet mein Tipp heute.  Meeresgetier und Meeresfrüchte, auch Süßwasserfische sind gesund. Also, nicht unbedingt in der Natur, ich meine, wenn man sie isst.  Es muss ja nicht gleich  exotisch auf dem Teller zugehen – wer mag schon Feuerquallenpudding  mit Seepferdchenhufen und Krabbenhoden  als Dessert?  Das kriegt man doch nur mit einem Algenkräuterschnaps weggespült.

Antho-Ebook mit mehreren Genres erhältlich

Grusel, Fantasy und Gay – das sind drei verschiedene Genres, die alle rund um das Thema Angst kreisen. Dieses E-Book, an welchem ich auch mitgewirkt habe, bedient also verschiedenste Lesegeschmäcker.  Die Printausgabe folgt demnächst. Einstweilen kann man die digitalisierte Ausgabe bereits beziehen.

Der Klappentext, den mit Frank Böhm ein weiterer Autor beigesteuert hat, lautet dazu wie folgt:

 

Angst! Weshalb ist sie in vielen Nächten unser ständiger Begleiter? Liegt es daran, dass wir uns vor der Dunkelheit fürchten? Spielt uns unser Unterbewusstsein etwa ab und zu einen Streich oder ist die Gänsehaut auf unserem Körper sogar berechtigt?

Fragen über Fragen, die diese Anthologie zu beantworten versucht. Eines sei jedoch gewiss: Sofern einem ein Wesen begegnet, dem man nicht vertrauen kann, sollte man rechtzeitig flüchten – sonst erlangt es die Oberhand. Manchmal ist es jedoch auch sinnvoll, gegen seine Ängste zu kämpfen, um sie zu besiegen. Doch auf jeden Fall ist stets Vorsicht geboten, denn Furcht ist ein Warnsignal unseres Körpers, das man nicht ignorieren sollte.

Nachts, wenn die Angst kommt – das sind drei Geschichten, die nicht nur mit den Ängsten der Figuren spielen, sondern auch mit den Ihren. Sie werden mit auf eine Reise in verschiedene Welten genommen, in denen die Furcht ihr Zuhause hat. Dabei entführen wir Sie in einen Traum, der vielleicht sogar Wirklichkeit war und in dem Ihnen ein mystisches Vampirwesen förmlich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Damit jedoch nicht genug, oder denken Sie etwa, Sie erwachen? Nein! Wir entführen Sie gleich darauf in das Reich eines mystischen Vogelwesens, das äußerst schwer zu durchschauen und somit alles andere als ungefährlich ist. Sofern Sie sich dann noch trauen, machen wir Sie noch ein wenig mit dem ängstlichen Trauma von Jan vertraut, das ihn bereits seit seiner Kindheit verfolgt. Wird er jemals mit seiner Furcht zurechtkommen und sie akzeptieren lernen? Oder muss er sich dieser Angst ein weiteres Mal stellen?

Übrigens: Es nützt nichts, mit den Zähnen zu klappern. Manchmal ist es nur ein winzig kleiner Moment und schon ist alles vorbei!

 

Falsche Ernährung macht launisch

erwaxenMit mir war die Tage nicht viel los. Mal war ich gut gelaunt, dann wieder antriebslos und griesgrämig. Jetzt weiß ich auch, dass es nicht am Wetter lag. Nein, meine  Stimmungsschwankungen hängen wohl mit meiner Ernährung zusammen. Die Schlussfolgerung liegt nahe, denn bei mir gab es gestern und heute Lachtauben mit Weinsauerkraut. Nächstes Mal höre ich auf den Rat eines befreundeten Kochs. Er hatte mir zu den Lachtauben Kichererbsen als Beilage empfohlen. Na, das wird dann sicher ein albernes Essen.

Vom Krimi-Genre bleiben nur Anleihen

Das, was vor nunmehr Jahren mal als Leuchtturmkrimi zu entstehen begann, entpuppt sich nun mehr und mehr als Sozialstudie der damaligen Zeit. Belletristisch gesehen würde ich es eher als Erzählung einordnen denn als Krimi. Etwas Fiktion und Humor füge ich derzeit auch noch hinzu und arbeite die Dialoge noch mal nach. Gleichzeitig lektoriere ich weitestgehend selbst und rechne damit, jetzt im Urlaub den letzten, entscheidenden Schritt in Richtung Veröffentlichung vollziehen zu können. Lange genug hat mich das unfertige Projekt geplagt. Es wird auf alle Fälle länger als das Buch „Fritz Plaschke – Der Boshafte Verblichene“.

Die Tatsache, dass ich merklich motivierter, aber auch merklich aufgeregter werde, wie das Buch so einschlagen wird, deutet darauf hin, dass es ein neues Themenfeld ist, auf dem ich mich versucht habe.  In welche Schublade der Leser das Werk dann steckt, genremäßig gesehen, überlasse ich ihm. Einmal mehr steht fest, dass der Weg, den die Handlung nimmt, erst während des Schreibens entsteht und der Autor quasi dem Schicksal der Protagonisten hinterherschreibt.  So jedenfalls empfand ich den Entstehungsprozess über mehrere Kapitel.

Es geht in der Geschichte sowohl  um den Umgang staatlicher Behörden mit Katastrophenopfern und deren Hinterbliebenen wie auch um die nervenzerrende Ungewissheit, wenn Ermittlungen konspirativ geführt und politische Motive eine Involvierung der Betroffenen vergindern. So erfährt die Familie Kowalski nicht, ob ihr Oberhaupt Hans Kowalski tatsächlich ums Leben kam. Hat er sich oder wurde er vielleicht sogar gerettet und beantragte irgendwo Asyl?  Ungereimtheiten in den Ermittlungsergebnissen und der Berichterstattung säen Zweifel an der Ernsthaftigkeit der geführten Nachforschungen und schüren Hoffnung …

Anbei mal eine kleine Fotogalerie mit darauf einstimmenden DDR-Fotos.

 

Einige kritische Anmerkungen. Leider war es mir nicht möglich, einen interessierten Verlag für diese Geschichte zu finden, so dass ich einmal mehr als Selfpublisher dieses Buch selbst verlegen und herausgeben werde. Das lektorierte Manuskript wird wohl am oder zum 4.April diesen Jahres in Druck gehen, und diesmal verzichte ich darauf, kostenlose Exemplare zu versenden. (Ich verkaufe ohnehin so wenig von meinen Büchern, da möchte ich wenigstens meinen investierten Aufwand symbolisch vergütet haben.)

Damit geht die jahrelange Arbeit an diesem Projekt endlich zu Ende.  Neue Ideen für neue Werke gibt es genug, geplant ist zunächst nichts Konkretes.

Mal wieder ein Wochenrückblick oder wie schwarzer Humor entsteht

Eben hatten wir noch Wochenende.  Und, was soll ich sagen, zahlreiche Überstunden und eine Autopanne später ist auch diese Woche schon wieder vorbei. Ja, das Los der Autopannen verfolgt mich von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Es hilft ungemein, wenn man schon über Erfahrung verfügt und dann weiß, auch wenn man bei -2 Grad im kalten Auto sitzt, am Ende wird alles gut, und bei einem Kantinenmuggefugg werden die blauen Glieder langsam wieder warm.  Schön, wenn man die angestaute  Wut und den Ärger dann nach Feierabend bei einem Vanille-Zwiebelpunsch oder heißer Radieschenmilch abbauen kann, indem man blutig-aggressive Stories schreibt und die Protagonisten gleich im Dutzend leiden lässt. Dann packt man noch seinen Frust darüber mit in die Worte, dass einem eigentlich nicht wirklich einfällt, wo die Handlung hinführen soll.  Und um jegliche Aufregung zu vermeiden, betrachtet man das ganze Dilemma mit einem wilden milden Lächeln und trägt es mit Humor. Das Resultat ist ein ironischer, manchmal sogar sarkastischer  Zungenschlag in den Geschichten – und schon hätten wir ein Beispiel für die Entstehung schwarzen Humors beleuchtet, der gewöhnungsbedürftig für Leser, aber therapeutisch – wohltuend für den Autor zu sein scheint.

Nein, schwarzer Humor blüht und gedeiht nicht am Wegesrand wie eine Pflanze. Psychologen bescheinigen schwarzhumorigen, zynischen Leuten, dass sie sich vom Leben zurückgesetzt und vernachlässigt fühlen und mit dieser Art von verniedlichender Vebalaggressivität auf ihre Umwelt reagieren – zum eigenen Schutz. Ich erinnere hier an die fiktive Serienfigur Gregory House M.D.  aus „Doctor House“.  Es gibt übrigens eine charmante, dunkelwitzige, um nicht zu sagen, schwarzhumorige inoffizielle Biografie, die ich gerade lese. By the way: ist „schwarzhumorig“ eigentlich ein rassistischer Ausdruck?  Ähm, aber zurück um Wochenrückblick.

Siebeneinhalb Flocken Schnee später haben wir endlich Winter. Es soll bitterkalt werden, bitter mit 5 Tee bitte! Richtig so. Die Glühweinumsätze stagnieren, das muss anders werden. Kaffee hingegen läuft immer. Das bisher war ja auch kein Winter, hallo? Mal kalt, dann mild, hin und her, Schnee ja, aber nicht mal bis Mittag, dann Sonne, plötzlich Wolken, aber welche die es gut meinen und nur Nieselregen absondern. Dann wieder  Sonne.  Und ein paar Flocken, ach nee, Petrus lässt sie dann in Regen übergehen. All das läuft genauso unentschlosssen ab wie die GroKo-Verhandlungen. Das aber ist ein anderes Thema, das aber auch langsam schon flockt. Denn das Haltbarkeitsdatum des letzten Wahlergebnisses droht abzulaufen – in gut drei Jahren ist wieder Wahl! Und Deutschland kommt, wie wir gerade merken, auch ohne Regierung klar.

 

Darüber sollten wir in der nächsten Woche mal nachdenken, wenn wir in 2 Meter hohem Schnee mit dem Auto festsitzen und die Kälte genießen, die eine Fahrzeugpanne mitunter mit sich bringt.

 

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges