Vorwort für eine „alte“ neue Rubrik: KLARTEXT.

Hin und wieder regt mich diese scheinbare Nutzlosigkeit mancher politischer Schachzüge und die gefühlte Erfolglosigkeit beim Lösen internationaler diplomatischer Konflikte auf. Angesichts der vermehrten Kriegsbesessenheit mancher Nationen, der diktatorischen Selbstverliebtheit anderer Politprimaten, des chronischen Terrors gegen Unschuldige und der stoisch-flegmatischen Dauerignoranz eigener innenpolitischer Baustellen, und das auch in Deutschland, schreibe ich mir nun hin und wieder hier als politischer Laie mit ein paar gelegentlichen Zeilen „Zur (P)lage der Nation“ meinen dicken Hals mit Klartext etwas dünner. Das tat ich manchmal auch schon in der Vergangenheit, aber ich hielt es für notwendig, explizit mal darauf hinzuweisen, dass ich angesichts mancher (welt-)politischer Ereignisse und der ständig anhalten Negativnachrichten in den Medien nicht 24Std fröhlich herumironisieren und persönliche Belanglosigkeinn posten mag und kann.

Dabei geht es mir nicht um Zustimmung und Likes, sondern darum aufzuzeigen, dass es Bürger gibt, die sehr wohl mit offenen Augen statt mit offenen Händen durch die Welt gehen.  Jüngst hörte ich im Bekanntenkreis den Vorwurf, das die Deutschen angesichts ihrer Sattheit und ihres meistens zufriedenstellenden Lebensstandards über vieles hinwegsehen und Dinge wie Machtbesessenheit, Korruption und soziale Ungerechtigkeit wortlos und kommentarlos hinnehmen würden,

Ich weigere mich, dieser Verallgemeinerung zuzustimmen und will ein kleines von hoffentlich mehreren lebenden Gegenbeispielen sein.

Balkonurlaub, wörtlich genommen

Im  Sommer mache ich traditionell bis zu einer Woche lang Balkonurlaub und betrete die Wohnung nur, um zu essen, zu trinken, Morgen- und Abendtoilette zu machen oder mich an- oder umzuziehen.  Das ist jetzt schon das zweite Jahr, wo ich das bei milden Nachttemperaturen von 12-16 Grad praktiziert habe.  Idealerweise sollte ich dann nicht arbeiten müssen, um auch was von den Tagen zu haben.  Das heißt, draußen arbeite ich schon, schreibe,  topfe Blumen und Gewächse um, reinige die Brüstung oder lese und höre Musik. Gegen zu schlechtes und zu heißes Wetter nutze ich immer eine Markise, geschlafen wird zu ebener Erde.

Und schon gibt es da die verrückte Idee, meine „Balkonerlebnisse“ während einer Woche mal in Tagebuchform oder als Kurzgeschichte festzuhalten … wobei dort sicher nicht alles tatsächlich von mir erlebt wurde. Es soll ja kurzweilig werden.

Verlinkung und Reblogging zum Karina-Verlag

Habe einen interessanten Link mit einer PM ( Pressemitteilung) über den und vom Karina-Verlag gefunden. Deswegen möchte ich euch, meinen Bloglesern und -followern,  mit dieser Verlinkung den Verlag, mit dem ich auch immer wieder gern zusammenarbeite,  mal etwas näher vorstellen.  Ich habe dort bei verschiedenen Anthologien mitgearbeitet. Ein Taschenbuch mit einer schrägen Geschichte, die nichts für zartbesaitete Gemüter ist, wurde dort auch verlegt. 

Grillgedanken, nicht ganz unpolitisch

Während der Grillsaison kommt man oft nicht umhin, seinen Fleischkonsum zu erhöhen. Es sei denn, man ist Vegetarier, Veganer oder lebt in der warmen Jahreszeit ausschließlich von Luft und Liebe.  Ganze Kühltruhen voll marinierter Steaks und Würste warten in den Märkten darauf, von Armeen hungriger Freiluftkokler geplündert zu werden, die dann über Urlaub, Alltag und WM palavern,  und, weil sie ja Kohle haben, diese unter  (und schlimmstenfalls gemeinsam mit) dem  Fleisch und so manchem Gemüse verbrennen.  Dazu eignet sich brandschutztechnisch gesehen  der eigene Garten eher als der Balkon, der Hausflur oder  die offene Einbauküche.  Erfahrungsgemäß gibt es immer Tage, an denen das Wetter mitspielt, und so ist dann im Kleingarten das Beet mit den passenden Kräutern zur Bratwurst oder den Erdbeeren zum Dessert auch nicht weit.

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Nur noch ein BookRix-Account

Zukünftig benötige ich keine 2 Accounts mehr auf dem E-Bookportal BookRix. Der Woandersmitesser-Account wird ab sofort nicht mehr genutzt, die 2 Verkaufsbücher und die beiden kostenlosen E-Books (Die Kuh MIAU und Zeilengeflüster) bleiben erstmal stehen. Ein vollständige Löschung ist zunächst noch nicht vorgesehen. Man findet mich unter meinem Klarnamen auf dem Portal. Eine sehr viel kürzere Leseprobe meines Langzeitprojektes Leuchtturmkrimi als bisher wird dort auch erscheinen, nachdem die Geschichte mit Papyrus Autor überarbeitet und der Plot etwas griffiger gestaltet wurde.  Für alle anderen bisherigen angefangenen E-Books wie die Überarbeitung des ANRUFERS gilt nebenstehender Spruch. Achso: Da oben, das ist ein altes, unverwendetes Cover vom „ANRUFER“.

Wie immer: Die WM als Ablenkung

Dieses Jahr bleibt uns wohl der Merkel-Jubler versagt. Angela Merkel und Horst Seehofer  boykottieren die WM.  Statt in Russland zu sein,  kabbeln sie sich  wegen Flüchtlingspolitik und streiten um die Offenheit oder Geschlossenheit der Grenzen.  Zu DDR-Zeiten  hätte es das nicht gegeben.  Da waren die Grenzen immer geschlossen, man konnte sich drauf verlassen. Es gab keine fremdländischen Krankheiten wie Krätze,  Pest und  Geldgier, denn die DDR-Mark war nur ein Zehntel soviel Wert wie die D-Mark. Welcher Bankräuber war darauf schon scharf?  Trotzdem gebe ich Honecker nicht recht, wenn  er behauptet, wir würden den Abriss der Mauer noch bereuen.  Das nämlich hat er nach seiner Ankunft in Chile gesagt. Ohne die Deutsche Einheit hätte  ich nicht so ein interessantes berufliches Leben führen können, wie ich es konnte. Bis zur Rente hätte ich vermutlich hinter ein und derselben Maschine gestanden. Diese WM hätte ich heimlich im Westfernsehen  oder im Radio verfolgen müssen.  Zum Glück kann ich mir das jetzt sparen.  Merkel und Seehofer haben allerdings auch Wichtigeres zu tun.  Und bekanntlich tagen während jeder WM die Beschlussfasser im Bundestag rund um die Uhr, weil des Volkes Auge vom schnöden Fußball abgelenkt ist.  Leute wie ich, denen ein WM-Titel nicht die Welt bedeutet, blicken derweil lieber nach Berlin und verspüren ebenso ein Kribbeln im Bauch wie die Fußballfans. Was wird wohl diesmal heimlich beschlossen und durchgewinkt? Haach, es ist immer wieder spannend.  Ein Spiel dauert 90 min, Bei einer Abstimmung geht es oft schneller ….

Nochmal zur Kommentarfunktion (DSGVO-Hinweis)

Wer bei WordPress als Nutzer angemeldet ist, kann übrigens hier nach wie vor einen Kommentar hinterlassen. Diese Einstellung war wegen der anhaltenden Spamflut notwendig.  An dieser Stelle weise ich gern nochmal drauf hin, dass ich die hinterlassenen Daten ( Benutzername, Mailadresse, gegebenenfalls Webseite) nur aus Sicherheitsgründen erhebe  und sie nicht weiter verwerte. Alle anderen von WordPress erhobenen Daten wie IP-Adresse und Standort interessieren mich selbst nicht und werden daher ebenfalls durch mich als Blogbetreiber nicht eingesehen oder verarbeitet.

Fotoblogheader

Erneut beabsichtige ich das ehrgeizige Projekt namens FotoBlog ins Leben zu rufen. Inspiriert von der Idee eines Autorenkollegen, ein Bildband diverser Städte zu initiieren, zog und ziehe ich mit Kamera und Belichtungsmesser durch Flora, Fauna, Alt- und Neustadt, so lange meine Zeit es noch erlaubt. Hier sind die Blogheader und Namen des zukünftigen Blogs, die mir so einfielen.

Was das Schreiben betrifft …

,,, arbeitet es sich zunächst nicht schlecht mit der Autoren-Software, die ich mir da zum Testen heranorganisiert habe, weswegen ich auch nachts mitunter am Schreibtisch sitze. Noch ist Luft nach oben, was die Auslastung des Programms betrifft. Das wird sich einem Autodidakten wie mir erst nach und nach alles erschließen.  Ich mache mir selbst immer wieder zu viel zitlichen Druck und ärgere mich, wenn andere Pflichten mich von meinem Hobby abhalten.  Aber eines steht fest:  Dieser Tage werde ich die alte Fassung der ersten 12 Kapitel des DDR-Krimis offline nehmen,

Das war mal meine Facebookseite zu dem Buch

Die neue  Fassung soll wie gesagt nach Möglichkeit auch für Buchhandlungen jenseits des Internets bestellbar sein und muss daher sehr gut lektoriert werden.  Gut, dass die sinnvolle und hilfreiche Duden-Prüfungsfunktion dabei gute Dienste leistet. Allerdings ist das lediglich die Vorarbeit und ersetzt kein Lektorat. Aber ich bin und bleibe am Ball.  Den lasse ich mir auch von Jogis Jungs nicht wegnehmen.  Sollen die mal schön ihr eigenes Spiel verlieren.  Für mich gilt frei nach Sepp Herberger: Der Kulli schreibt blau, und eine Geschichte dauert 200 Seiten.  (Im Ernst, so viele werden es wohl.)

Auf Foto-Tour

Warum eigentlich heißt es unterwegs, wenn man doch über die Wege und nicht unter ihnen geht? Es sei denn, man ist ein Maulwurf. Dann würde man aber derzeit das insgesamt tolle Sommerwetter versäumen unter der muffigen, kühlen Erde. Und weil Leute wie ich noch oberhalb des vertrockneten Rasens unterwegs sind, machen wir das Beste draus und ziehen mit Getränken und Sonnencreme bewaffnet durch die blühende, aber durstige Botanik, so wir die Zeit dafür haben. Was mich betrifft, ist das der Fall. Ich war also auf Motivjagd und habe auch gleichzeitig mein neues Bildbearbeitungstool ausprobiert, von dem ich schwer begeistert bin. Hier ein paar Ergebnisse.

Aufrüsten in Richtung Professionalität

Nach einem Fehlgriff, den ich meiner unwissenden Unvorsichtigkeit zuordne, musste mein Rechner komplett neu konfiguriert werden. Man sollte eben nie verdächtige Dateien und plötzlich erscheinende Systempartitionen voreilig löschen. Gefühlt ca. 50 Prozent meiner Daten (hauptsächlich Musik, Coverbilder und Texte) hatte ich noch (nicht) als Backup gespeichert. Wenn schon von vorn, dann richtig: Auf Anraten einiger Autorenkollegen teste ich u.a.  nun Papyrus Autor, plane ernsthaft die Anschaffung des Programms und jage meiner persönlichen „To-Write“-Liste weiter unbeirrt hinterher.

Genug Zeit werde ich ab jetzt haben, weil und auch wenn ich eine zweite solche Liste abzuarbeiten habe, auf der ausschließlich Stellenausschreibungen stehen. Solche Nebensächlichkeiten wie Arbeiten und Geldverdienen halten mich jetzt also nicht mehr auf.  Diese Veränderungen hätten mich ruhig einen Tag früher ereilen können,  dann nämlich wäre ich wie geplant zu  einer Lesung von zwei tollen Autoren und Woandersmitschreibern  nach Hamburg gefahren.

Hab wieder Blog drauf …

Good News! Meine rechtlichen Erklärungen sollten dem neuen Gesetz Genüge tun, und nachdem ich auch auf FB eine Datenschutzerklärung gepostet habe, wird auch wieder vernetzt. Nun also schlittere ich frisch, fromm, fröhlich, frei in das Risiko hinein und blogge mich um Kopf und Kragen. (Obwohl, ist alles halb so schlimm mit dem neuen Gesetz … )

Zum Ende der Buchstabendiät hier auf der Seite befindet sich (nach Werbefreiheit und Musikdateien) eine weitere Überraschung in Vorbereitung. Nicht umsonst gibt es hier die Rubrik „Vorgelesenes“ oben im Header. Getaggt unter „Vorgelesen“, soll demnächst die eine oder andere Kurzgeschichte von mir vor- (und wieder zurück-) getragen werden, gern auch auf Wunsch Auszüge aus veröffentlichten und entstehenden Projekten.

Damit wird ein weiterer unserer fünf Sinne angesprochen, nämlich nach dem optischen der akustische Sinn.

Anbieten würden sich jeweils ein Auszug aus Plaschke oder dem Gespensterbuch, eine kleine Auswahl von Gedichten und/oder Kurzgeschichten, die dann wirklich kurz sein müssten. „Der Fluch des Menschenvogels“ zum Beispiel wäre evtl. etwas zu lang. Die Episode darüber, was Die Obstfälscherin“ so angestellt hat, würde sich von der Länge her als Audio-Einstieg auch eignen.

Selbst editierte und aufgenommene Musikdateien wird es weiterhin sporadisch geben, wie schon bisher. Tja, allmählich holt selbst mich die moderne Technik ein, bin ja auch nicht mehr der Schnellste. Von eigenen Videos, einem eigenen Podcast oder so will ich aber nun wirklich nichts wissen. Falls sich das ändert, steht es hier an dieser Stelle. Und damit dann auch im Social Net, wie wir wissen.

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges