WM im Blick: Menschen, die auf Pixel starren

Das Öffentlichkeitsgucken erreicht nun bald wieder eine neue Dimension. Alle Nichtfußballfans rollen nur noch mit den Augen, wenn der Ball rollt. In jeder zweiten Kneipe, an jeder vierten Straßenecke, im Strandbad und auf jedem Marktplatz, in Fastfoodrestaurants und auf Hochhausdächern, in Straßenbahnen, Kleingärten, auf Mülldeponien, in Behörden und am FKK starren Menschen mindestens 90 min lang auf Bildschirme und Leinwände.

Einige halten sogar Smartphones hoch, wahrscheinlich in Ermangelung einer Fernseh-App, die ihnen das Programm ja gleich direkt auf das Telefon zaubern könnte. Könnte, Könnte, Witwenrente. Es geht aber um das gemeinsame Abhängen, das Wir-Gefühl, den gemeinsamen Torschrei und den Belohnungsschluck Abseitsbier danach. Beispiel: Bar oder Kneipe. Dazu muss man aber schon einen halben Tag vor Übertragungsbeginn bis zur Theke vorgestürmt sein und die Bestellung zielsicher platziert haben, vorbei an all den anderen raumdeckenden Mitbestellern. Hat der Wirt das zugeworfene Geld mit einem Hechter gehalten und das dribbelstarke Eckstoßbräu eingeglast, braucht er nicht mal mehr einen Abstoß zu machen – es wird ihm bereits aus den Händen gerissen, so dass er sich schon auf die nächste Bestellung stürzen und den Zapfhahn erneut zum Röcheln bringen kann. Hinter ihm auf der Bank wartet der Auswechslungskader in Gestalt von zwei weiteren Fässern.

Schwierig wird es, wenn dem geneigten WM-Fan  in unserer Ballspielkneipe Beispielkneipe nach dem zwölfunddrölfzigsten Bier dann die Blase drückt- wer hätte auch ahnen können, dass es Verlängerung gibt? Aber in einem Stadion ist die Quote von Zuschauern pro Toilette bedeutend höher, andererseits ist hier die Zuschauerdichte auf kleinstem Raum das Problem … 

Wohl dem, der die Stadionatmosphäre inklusive russischer Bandenwerbung in kyrillischer Schrift auf einer riesigen Freilichtleinwand draußen in einem Park genießen kann.  ( Na gut, der nächste Getränkestand ist dafür gefühlt einen Kilometer entfernt, aber irgendein durstiger Strauch wird sich auf dem Weg zum Dixie-Clo schon finden, hier ist also der Weg das Ziel.) Soweit, sogut:

Ich breche mal meine Beweisführung dafür, dass man auch einfacher an die Ergebnisse der WM-Spiele kommt ab und verweise darauf, dass es neben Apps auch TV-Geräte und Rundfunkempfänger für den Hausgebrauch gibt … Ich werde nicht so viel Zeit investieren und ein Spiel lang irgendwo aushäusig auf dessen Ergebnis warten. Daheim habe ich die Getränkelage im Griff und eine Toilette ganz für mich allein. Mir genügt ein Zusammenschnitt der Spiele, zumal mich andere Verpflichtungen umtreiben, die mir das nächtliche Fernsehen erschweren würden.

Außerdem: Der Torjubel, der mitunter aus einigen Wohnungen zu hören sein wird, ist ein Säuseln im Vergleich zu dem, was mir dann meine Stehplatznachbarn im Fuselschuppen mit TV-Anschluss ins Ohr brüllen würden.

Blogpause beginnt noch im Mai

Auch wenn ich jetzt in die angekündigte Blogpause gehe, um ganz einfach zu prüfen, ob das Blog den Anforderungen der DSVGO jetzt genügt (und um evtl die ersten rechtlichen Lockerungen  per Urteil abzuwarten), so werde ich die Seite zunächst nicht in den privaten

Ich zieh den Stecker.

Modus umstellen, so dass sie weiter aufrufbar bleibt.  Hinsichtlich einer erneuten Vernetzung mit Facebook und Twitter verspreche ich nichts.  Spätestens ab 24. Mai 2018 beginnt meine selbstauferlegte Blog-Abstinenz. Günstigenfalls schaffe ich es bis 1. Juni,  die neue Verordnung zu lesen und abzuwägen, ob die damit einhergehenden Einschränkungen auf Dauer für mich tragbar sind. Ich beeile mich, versprochen. Aber bis dahin ist wie gesagt Pause.

Sonntagsgeschichte (12): SALZSTANGEN

Ob sie ihm verziehen hatte? Würde er es jemals erfahren? Es war zu spät. Für so vieles im Leben war es zu spät. Nachdenklich rührte er die Suppe um. Porreesuppe mit süßer Schärfe, das hatte sie immer geliebt. Er zwang sich, nicht in Schwermut zu verfallen. Die Sojasprossen kannte er nur aus der China-Pfanne vom Imbiss, aber seine Carina wusste, wie man eine leckere Suppe komponiert. Komposition traf es auf den Punkt, denn auf de Zutaten kam es an, das war es, was sie immer gepredigt hatte. Nun war sie schon ein Jahr nicht mehr von dieser Welt. Lilli platzte mitten in seine Grübeleien hinein, und das war auch gut so.

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Keine zweite Auflage für „Gespenster sind nicht feige“

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Nach Rücksprache mit zwei Verlagen steht fest, dass die im Handel nicht mehr erhältliche Gespenstergeschichte nicht erneut aufgelegt wird. Mir lag zuviel an dem lustigen Abenteuer, als dass ich es nur digital und als Selfpublisher ins Netz stellen wollte, womöglich noch für 0,99€ oder so. Sie war beim Zuschussverlag SARTURIA® erschienen, der keinen Überblick über Verkaufszahlen und eingenommene Erlöse hatte und sich bei Anfragen dazu stur stellte. Nach wiederholter Nachfrage meinerseits flog das Buch unverzüglich und stillschweigend aus dem Programm wegen -Zitat – „Erfolglosigkeit“. Aber ich will die alten Kamellen nicht wieder aufwärmen.

Fakt ist: Die Geschichte hat mir auch einige Fans und viel Lob eingebracht. Es gab sogar jemanden, der sie vertont hat, Mütter lasen sie ihren Kindern vor und gaben mir das begeisterte Feedback weiter – also kann sie so übel nicht sein.

Vielleicht lese ich sie selbst mal auf MP3. Dann würde ich sie theoretisch hier einstellen können. Erstmal aber bleiben die Abenteuer von Glibberbauch und Schlotterbein in Fiesland in der von mir vielzitierten Schublade.

Austesten und Neukonfigurieren geht weiter

Was die DSGVO alles so auslöst:  Nachdem ich nun das „Kleingedruckte“, sprich: Impressum und Datenschutzerklärung  angepasst habe, geht die Phase des Experimentierens mit den Blogeinstellungen  munter weiter. Nunmehr habe ich die Kommentarfunktion wieder besucherfreundlicher konfiguriert, so dass es nun wieder leichter fällt, mal eben einen kurzen Kommi zu hinterlassen. Gleichzeitig sollte Akismet trotzdem weniger Arbeit bekommen, weil ich andere Spam-Hürden eingebaut habe. Probiert es mal – wenn ihr schon mal hier kommentiert habt, dann sollte es klappen.  Allerdings muss ich ihn nach wie vor freischalten.

Manuskripte nur noch für die Schublade – vielleicht.

Über eine Vernetzung mit Facebook und/oder Twitter nach dem 25.5. denke ich allerdings noch nach. Das wird nicht wirklich nötig sein,  da ich ja keine großen Auflagen  mit meinen Geschichten erziele.  Und das Bewerben meiner  Bücher, sei es mit Buchverlosungen oder Rezensierungsexemplaren, Preisaktionen oder anderen Marketingaktionen  hat nachweislich fast keinen Erfolg gehabt.

Deswegen werde ich künftig nur noch für das eigene Regal und die Schublade schreiben.  Von Like-Daumen und Herzen auf BookRix habe ich erstmal genug, denn deren Zahl steigt erst, wenn es um Gratis-Downloads geht.

Nur Blogging-Pause zwecks DSVGO-Studium

An dieser Stelle möchte ich nochmal ausdrücklich eine Fortsetzung des Blogs hier nicht ausschließen. Fakt ist: Ich habe Studienbedarf bezüglich der DSGVO ,  allerdings bereits nach bestem Gewissen ein Impressum und eine Datenschutzerklärung als hiesige Unterseite erstellt.  Weiter davon ausgehend, dass ich im Notfall auch Feedback erhalte, falls hier etwas nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen sollte, und damit eine Frist zur Behebung erhalte,  wage ich den Schritt, an dieser Stelle . eben nach einer Pause, weiterzumachen.

Ich hoffe, das ist eine gute Nachricht.  Für dieses Hin und Her in den Ankündigungen bin ich ja bekannt, man möge mir die Widersprüchlichkeit  verzeihen.

PS: Die Rubrik SONNTAGSGESCHICHTE wird z. B. weitergeführt. Pfingsten mache ich das Dutzend voll, dann gibts die Zwölfte. Aber über eine erneute Vernetzung mit Facebook und Twitter denke ich noch weiter nach.  Die Anzahl der Follower ist für mich nicht unbedingt das  allerwesentlichste Argument dabei.

 

Das wars – Schluss mit Bloggen! Oder doch nicht?

Weil die rechtliche Situation auch für Blogger seit dem 25.5.2018 schwieriger geworden ist, verabschiede ich mich nun von meiner kleinen, aber exklusiven Lesergemeinde. Da ich keine Millionenstrafen riskieren will, weil ich hier Daten erhebe oder Leute auffordere, auf meine Seite zugehen und damit ihre IP-Adresse und andere Daten an WordPress zu übermitteln, wofür ich belangt werden könnte, beende ich das Bloggen auf WordPress.

UPDATE 22.5. : In Klammern Denkste. Pause ja – Aufhören nein. Das habe ich einige Tage später und auf Zureden einiger LeserInnen beschlossen. Muss aber genau prüfen, dass das Impressum stimmt. Das dauert etwas … dann starte ich wieder durch.

Kommentare

advert-84460_640Wegen zunehmender Spam-Kommentare habe ich trotz der wirkungsvollen AKISMET-Filterfunktion nun die  Kommentaroptionen etwas verschärft. Nur registrierte und angemeldete User können jetzt noch Kommentare loswerden. Bisher durfte jeder Blog-Besucher kommentieren. Sollte diese Änderung trotzdem nicht die Menge der Spamkommentare verringern, erwäge ich eine gänzliche Abschaltung der Kommentarfunktion.  Außerdem habe ich die schwarze Liste der K.O.-Wörter um einfachste englische Vokabeln erweitert, weil gefühlte 98% der Spamkommentare in der englischen Sprache verfasst werden.

Neues Cover, neuer Klappentext

altes Cover

Es soll etwas zurückhaltender und gediegener wirken als das ursprünglich eingeplante Bild mit dem Leuchtturm in  den tosenden Wellen. Bisher hatte ich mit meinen etwas knalligen Covern  immer stur einen Stil verfolgt, warum also nicht mal für ein ruhig erzähltes Buch ein entsprechendes Titelbild auswählen?

Da ich noch eine Woche daheim bin und vor mir nun die letzte Phase  des Projektes liegt – das Formatieren und Hochladen, kann ich mich bald neuen Ideen widmen.   Sowie das Buch freigeschaltet ist, gebe ich auf allen üblichen Kanälen Bescheid ( Facebook, BookRix und hier natürlich)

Habe nur den Schluss etwas zu schnell erzählt, weil ich fertig werden wollte. Das muss ich noch etwas ausbauen, da muss etwas Tempo rausgenommen werden.

Passagen,  de für das Verstehen mancher Ereignisse bedeutungsvoll sind,  kann ich  nicht in zwei Sätzen abtun.  Das ist mir beim Lektorieren aufgefallen.

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges