Archiv der Kategorie: Meine Werke

Sonntagsgeschichte (12): SALZSTANGEN

Ob sie ihm verziehen hatte? Würde er es jemals erfahren? Es war zu spät. Für so vieles im Leben war es zu spät. Nachdenklich rührte er die Suppe um. Porreesuppe mit süßer Schärfe, das hatte sie immer geliebt. Er zwang sich, nicht in Schwermut zu verfallen. Die Sojasprossen kannte er nur aus der China-Pfanne vom Imbiss, aber seine Carina wusste, wie man eine leckere Suppe komponiert. Komposition traf es auf den Punkt, denn auf de Zutaten kam es an, das war es, was sie immer gepredigt hatte. Nun war sie schon ein Jahr nicht mehr von dieser Welt. Lilli platzte mitten in seine Grübeleien hinein, und das war auch gut so.

Sonntagsgeschichte (12): SALZSTANGEN weiterlesen

Keine zweite Auflage für „Gespenster sind nicht feige“

anklicken und vergrößern!

Nach Rücksprache mit zwei Verlagen steht fest, dass die im Handel nicht mehr erhältliche Gespenstergeschichte nicht erneut aufgelegt wird. Mir lag zuviel an dem lustigen Abenteuer, als dass ich es nur digital und als Selfpublisher ins Netz stellen wollte, womöglich noch für 0,99€ oder so. Sie war beim Zuschussverlag SARTURIA® erschienen, der keinen Überblick über Verkaufszahlen und eingenommene Erlöse hatte und sich bei Anfragen dazu stur stellte. Nach wiederholter Nachfrage meinerseits flog das Buch unverzüglich und stillschweigend aus dem Programm wegen -Zitat – „Erfolglosigkeit“. Aber ich will die alten Kamellen nicht wieder aufwärmen.

Fakt ist: Die Geschichte hat mir auch einige Fans und viel Lob eingebracht. Es gab sogar jemanden, der sie vertont hat, Mütter lasen sie ihren Kindern vor und gaben mir das begeisterte Feedback weiter – also kann sie so übel nicht sein.

Vielleicht lese ich sie selbst mal auf MP3. Dann würde ich sie theoretisch hier einstellen können. Erstmal aber bleiben die Abenteuer von Glibberbauch und Schlotterbein in Fiesland in der von mir vielzitierten Schublade.

Leseprobe auf BookRix jetzt für alle

Auf der Suche nach Feedback ist mir kein Weg zu seltsam – deswegen habe ich die 12 Kapitel der Geschichte jetzt für alle, auch für nicht BookRixler freigeschaltet. (Exklusivität kann ich mir bei meinen Verkaufszahlen nicht leisten.) Aber Obacht:  Spätestens Ende der Woche endet die Freischaltung.  Dann gibt es wie nun mehrfach schon angekündigt, die ganze Geschichte als Buch und e-book käuflich zu erwerben.

Die Geschichte von der Kuh MIAU

Jutta E. Schröder vertonte eine Gute-Nacht-Geschichte von mir mit Geräuschen und Tierstimmen,  Sie liest sehr langsam und kindgerecht, und die großen und kleinen Zuhörer erfahren dann , „Wie die Kuh MIAU zu ihrem Namen kam“, der ja in der Tat ungewöhnlich für eine Kuh ist.   Gute Unterhaltung. Das e-book dazu  gibt es auf BookRix, es sollte für alle sichtbar und downloadbar sein.

EXKLUSIV für Bookrixer: 12 von 17 Kapitel veröffentlicht

Für 48 Stunden ist eine umfangreiche Leseprobe, die fast schon einer gekürzten Fassung gleicht exklusiv für BookRix-Freunde (auf dem Woanders Mitesser-Account)  frei geschaltet. Die knapp 40 000 Worte umfassende Geschichte wird nach nochmaliger derzeitiger Lektorierung  dann in voller Länge käuflich erwerbbar sein.  Das e-book wird, sobald dies der Fall ist, ebenfalls zeitnah vervollständigt und zu einem günstigen Preis im Verkauf angeboten. 

Letzte Bemerkung vor Druck des Leuchtturmkrimis

Selten entsteht einer meiner Texte aus einem konkreten und detaillierten Plot heraus. Beim Schreiben pflege ich mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und schreibe so, dass ich Spaß dabei habe. So ist das vorliegende Resultat der Leuchtturmgeschichte auch nicht so vertrackt und verstrickt, dass jede kleine Begebenheit später irgendwo noch nachträglich einen tieferen Sinn erhält. Vielmehr soll es ein Gesamtblick in jene Zeit sein, so gut und so schlecht es eben aus dem Bauch und der Erinnerung heraus geht.

Irgendwann später mache ich mir Gedanken zur Handlung, wobei ich manchmal meine ursprüngliche Absichten und Prioritäten durchaus zu ändern pflege.

Der Klappentext entstand dummerweise schon sehr früh, was das Risiko einer notwendigen Überarbeitung maximiert hat. Wie ich gerade merkte.

Unabhängig davon geht die Geschichte in der kommenden Woche nun in Druck. Ich will sie endlich weg haben. Deswegen werde ich sie selbst herausbringen und dann das Tempo bei den nächsten Projekten mal etwas anziehen. Also, nur dass wir uns richtig verstehen: Richtig beendet worden ist „Bevor die Welle bricht“ schon von mir.
Aber eben mit ziemlicher Verspätung.

Antho-Ebook mit mehreren Genres erhältlich

Grusel, Fantasy und Gay – das sind drei verschiedene Genres, die alle rund um das Thema Angst kreisen. Dieses E-Book, an welchem ich auch mitgewirkt habe, bedient also verschiedenste Lesegeschmäcker.  Die Printausgabe folgt demnächst. Einstweilen kann man die digitalisierte Ausgabe bereits beziehen.

Der Klappentext, den mit Frank Böhm ein weiterer Autor beigesteuert hat, lautet dazu wie folgt:

 

Angst! Weshalb ist sie in vielen Nächten unser ständiger Begleiter? Liegt es daran, dass wir uns vor der Dunkelheit fürchten? Spielt uns unser Unterbewusstsein etwa ab und zu einen Streich oder ist die Gänsehaut auf unserem Körper sogar berechtigt?

Fragen über Fragen, die diese Anthologie zu beantworten versucht. Eines sei jedoch gewiss: Sofern einem ein Wesen begegnet, dem man nicht vertrauen kann, sollte man rechtzeitig flüchten – sonst erlangt es die Oberhand. Manchmal ist es jedoch auch sinnvoll, gegen seine Ängste zu kämpfen, um sie zu besiegen. Doch auf jeden Fall ist stets Vorsicht geboten, denn Furcht ist ein Warnsignal unseres Körpers, das man nicht ignorieren sollte.

Nachts, wenn die Angst kommt – das sind drei Geschichten, die nicht nur mit den Ängsten der Figuren spielen, sondern auch mit den Ihren. Sie werden mit auf eine Reise in verschiedene Welten genommen, in denen die Furcht ihr Zuhause hat. Dabei entführen wir Sie in einen Traum, der vielleicht sogar Wirklichkeit war und in dem Ihnen ein mystisches Vampirwesen förmlich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Damit jedoch nicht genug, oder denken Sie etwa, Sie erwachen? Nein! Wir entführen Sie gleich darauf in das Reich eines mystischen Vogelwesens, das äußerst schwer zu durchschauen und somit alles andere als ungefährlich ist. Sofern Sie sich dann noch trauen, machen wir Sie noch ein wenig mit dem ängstlichen Trauma von Jan vertraut, das ihn bereits seit seiner Kindheit verfolgt. Wird er jemals mit seiner Furcht zurechtkommen und sie akzeptieren lernen? Oder muss er sich dieser Angst ein weiteres Mal stellen?

Übrigens: Es nützt nichts, mit den Zähnen zu klappern. Manchmal ist es nur ein winzig kleiner Moment und schon ist alles vorbei!

 

Neuerscheinung im Anmarsch

Das Lektorat meines neuen Romanes läuft auf Hochtouren.  Ein unscheinbares Cover gibt es auch. Sein Erscheinungstermin wird in einem WordPress-Countdown rechtzeitig angekündigt. Der Klappentext steht auch schon, wie man unschwer erkennt. Ich freue mich auf die Veröffentlichung und versende diesmal aber wirklich maximal 2 Exemplare, wobei es  jedem Leser selbst überlassen ist, das Buch zu besprechen. Wichtiger wäre mir zunächst Feedback und Manöverkritik, die nicht zwangsläufig über amazon und co laufen muss.

K(l)eine Vorausplanung für 2018

Its almost christmas, just remember, because today we have september. Deswegen plane ich schon mal unverbindlich Lese-, Bildungs- und andere kleine Reisen sowie einen eventuellen eigenen Lesungstermin für das folgende Jahr. Günstigenfalls habe ich etwas mehr Urlaub als gewöhnlich, schlimmstenfalls bin ich sowieso wieder Nebenjobber und damit zeitlich flexibel.  Den Anrufer-Krimi in neuem Gewand möchte ich bereits im Januar in der Mangel haben.  Dann ist da auch noch eine Ausschreibung vom Karina-Verlag, in der es um Krimigeschichten zum Lachen geht. Ausgedacht hatte ich mir „Einen Knochenjob für Jochen-Bob“, so nämlich soll die Hauptfigur dann heißen. Desweiteren sammle ich Ideen und schaue mal, was sich davon schnell und witzig umsetzen lässt. 2018 wird dann mein „Jahr des Humors“, nachdem 2017 „Jahr der Spannung“ war.  Leseproben wird es nur noch in reduzierter Form geben, sofern sie aus unfertigen Geschichten stammen.  Aber ich habe dazu gelernt: Denn – darüberhinaus ist mein Plan, kein Plan zu haben und mich nicht voreilig zu Ankündigungen hinreißen zu lassen. Das riefe am Ende nur die gute alte Schreibblockade auf den Plan.