Archiv der Kategorie: Kultur

Junge Literatur: PROSANOVA zum fünften Mal in Hildesheim

In Hildesheim läuft noch bis zum 11.6. ein literarisches Treffen der besonderen Art. Die „PROSANOVA 17“ versteht sich als Festival für junge Literatur und beginnt am heutigen 08.Juni.  Seit 2005 findet das Festival in dreijährigem Rhythmus statt und wartet jedes Mal mit anderen Themenschwerpunkten, Workshops und Lesungen auf. Sowohl etablierte als auch junge Autoren finden hier eine mehrtägige Gelegenheit, sich auszutauschen und Anregungen zu sammeln. Mehr dazu auf der Homepage.

Medien-Abstinenz wegen Urlaubs

Ich verzichte auch aufs Navi.

ENDLICH URLAUBSBEGINN. Und ich kann das Vorausplanen einfach nicht lassen. Eine Variante eines einmal ausprobierten Selbstversuches ( 7 Tage ohne TV, Blogstammleser werden sich erinnern) steht in der ersten Maiwoche bevor. Damals, vor Jahren, scheiterte ich kläglich. Diesmal werde ich 48 Stunden auf jegliche Medien verzichten ( Internet, TV, Radio, Smartphone, Zeitung)  Diesmal wird es einfacher: Ich setze mich einfach einen Tag lang ins Auto und fahre in die Natur. Abends schlafe ich dann zuhause auf dem Balkon. Und am nächsten Tag räume ich meinen Keller auf, befinde mich also an einem Ort ohne Handy-Empfang. Man muss auch einfach mal loslassen können. Mal sehen, wie sich dieses Medien-Fasten sich auf einen klaren Blick und aufs Gemüt auswirkt. Wann sonst als im Urlaub kommt man mal dazu?  Vielleicht hänge ich auch noch einen Tag dran, wenn´s gut läuft …

 

Für´n eigenes Kochbuch reicht´s bei mir noch nicht…

Ich könnte während der medienfreien Zeit – während meiner medienfreien Zeit – auch mal wieder etwas kochen. Oder mein Fahrrad wieder herrichten, und natürlich benutzen. Ach, am Anfang eines jeden kurzen Urlaubs stehen einem scheinbar alle Möglichkeiten offen,  und wie schnell ist die Zeit dann vorüber …  (Kinder,wie die Zeit vergeht, sagte der Großvater, als er statt auf die Uhr auf den Ventilator schaute.) Kochen ist ne gute Idee. Aber der Zeit wegen muss eine Tasse Kaffee erstmal genügen.

Ich weiß, ich bin nicht so oft online wie andere Zeitgenossen. Aber dennoch halte ich solche Aktionen hin und wieder für eine gute Idee. Oft verspüre ich das Bedürfnis Einfälle, die ich während des Jobs habe, hinterher am Rechner festzuhalten – und schon verbringt man den Abend am Rechner, online und/ oder offline –  ganz egal. Oder der Fernseher bleibt die Nacht über an, weil er beim Einschlafen hilft, was durchaus nicht als Kompliment für die Programmgestaltung gedacht ist.

 

 

Ein wenig nachösterliche Kultur gefällig?

Die langjährige First Lady der DDR, Margot Honecker wäre am 17.April 2017 90 Jahre alt geworden.  Aber eine andere, viel großartigere Frau wäre am 25. April 2017 schon 100 Jahre geworden : nämlich die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald, die 1996 im Alter von 79 Jahren starb. 3Jahre zuvor wurden ihr übrigens aufgrund ihrer Diabetes beide Unterschenkel amputiert.

Ja und was gabs diese Ostern noch so? Die gestrigen und heutigen Ostermärsche stießen nur auf moderates Interesse – und das lag nicht nur am Wetter. Die Friedensbewegung kriegt heute niemanden mehr wirklich lange hinterm Ofen hervor oder von der kuschelgen Couch neben dem vollen Kühlschrank und dem TV mit 50 Programmen herunter…. Wir sind einfach übersatt und desinteressiert und leben in unserem eigenen Mikrokosmos, dessen Tellerrand zu hoch ist, um mal erhobenen Hauptes drüber weg zu schauen.  Ich schreibe bewusst „wir“, denn auch mir gelingt es nicht immer so, wie es angemessen wäre.

Angesichts der nun zu Ende gehenden Ostertage kann ich schon keine Eier mehr sehen – und ich bin sicher, auf Erdogan hat man heute keine geworfen.  Nicht mal assoziale … also faule, nicht wahr. Der hat sich seine Mehrheit fürs Referendum nun gerade so  zusammengekauft und darf nun endlich so tun, als sei er der Osterhase. Als erstes möchte er seinem Volk die Todesstrafe wieder ins Nest legen – soviel Nächstenliebe passt doch zu Ostern, oder? Überhaupt ist er ja ein ganz ein Lieber, und sooo umweltbewusst, auch sehr naturverbunden – sogar bei Waffen achtet er darauf, dass es BIO-Waffen sind, jahaa, siehste wohl, nur das Beste für sein Volk. Und dennoch hätte es ihn fast im Stich gelassen. Einundfünfzigkomma Hastdunichtgesehn Prozent – das ist eine hauchdünne Mehrheit … aber es hat ja funktioniert, dank des rechtzeitigen unfairen Umgangs mit den Nein-Wählern.  Das hat er vorausgeahnt, dass man da rechtzeitig gegenhalten muss.  Und? Sühst? Seine Majestät hat es geschafft.  Et hätt ja nooch maa jout jejange …

Frau Honecker hingegen hätte darüber nur müde gelächelt … Sie kannte noch richtige Mehrheiten von damals, da ging nix unter 97 %.  Überhaupt würde sie sich mit Erdogan wohl ganz gut verstehen. Bestimmt würde er sie prompt zur türkischen Bildungsministerin machen, und schon bald gäbe es die Pionierorganisation Atatürk am Bosporus … naja. Oder er hätte nüscht zu melden, würde zum Angsthasen verkommen und hoppelte nur noch mit angelegten Löffeln durch seinen 1150 Zimmer großen Riesenbunker.

In diesem Sinne: Frühliche Üstern gehabt zu haben, wünsche isch allahseits.

Self Publishing heißt auch Selbstmarketing

Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis und eine Erfahrung, die viele im Eigenverlag veröffentlichende Autoren auch immer wieder machen: Wenn ihr Buch bei den Händlern gelistet ist, dann muss es irgendwie der Öffentlichkeit nahe gebracht werden.  Die sozialen Netzwerke sind nur ein Instrument, mit welchem Marketingmaßnahmen wie Lesungen und Händlerakquise publik gemacht werden sollten. Hilfreich ist es immer, wenn Buchhandlungen nicht nur virtuell, sondern auch ganz real einen Platz in ihrem Verkaufsregal zur Verfügung stellen – sei es auf Kommission, für eine zunächst vereinbarte Dauer, oder zu anderen auszuhandelnden Konditionen.

Bisher habe ich aus Zeitgründen kaum Marketingaktivitäten unternommen. Als Autodidakt schreibe ich derzeit in meiner Freizeit. Da ist die Chance, systematisch und ausdauernd auf Erfolg hinzuarbeiten, aufgrund der begrenzten Freizeit relativ gering. Dennoch ist Selfpublishing für gute Autoren die Chance, auf diese Weise und über diesen Weg an Kontakte zu Verlagen zu kommen, ohne dauernd unverlangte Manuskripte an vermeintlich erfolgreiche Verlagshäuser zu senden und dann Monate oder Jahre lang auf irgendeine Reaktion zu warten. Auch und gerade wenn es kleine Verlage sind, ist  das ein besseres Verkaufsargument und wirkt seriöser für Buchhändler und Leser gleichermaßen , die man für das Werk später zu begeistern gedenkt.

Wiedererkennungswert: Selbstveröffentlichungen werden künftig wieder meine Initialen tragen

Texte und Ideen, die man als Autor auf Gedeih und Verderb nicht verändern, den Lesegewohnheiten der Leser anpassen oder nach Vorstellungen

 

eines Verlages umsetzen möchte, weil einem viel an ihnen liegt, eignen sich gut für eine Selbstveröffentlichung.  Lyrik zum Beispiel ist leider immer noch ein Stiefkind auf dem Büchermarkt.  Bis auf wenige Ausnahmen reagieren Verlage sehr wählerisch und  veröffentlichen nur wenige Lyrikbände.

Vernetzt zu sein, das bedeutet, dass man als Autor  von wie vielen Schreiberkollegen und Lesefans auch immer – nachund nach zumindest wahrgenommen wird. Kritik bleibt nicht aus, aber man hat so den Grundstein für einen gegenseitigen Austausch gelegt – viel mehr anfangs noch nicht. Nach und nach erst ergibt sich daraus zum eigenen Erstaunen das Eine oder Andere: Kontakte, neue Ideen, gemeinsame Projekte, erste Stammleser.

Und ich bin sicher, dass (auch renomierte) Verlagshäuser hin und wieder online gehen und die Selfpublishingszene beobachten. Dass man eines Tages aufwacht und bekannt ist, wird so sicher nicht passieren. Es ist ein langsamer Prozess dahin, ein langer Weg. Für viele wird er niemals enden – aber wer sagt denn, dass ausgerechnet man selbst nicht irgendwann mal ans Ziel gelangt?

 

Auch das Radio hat einen Gedenktag

 

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Gestern am 13.Februar war Welttag des Radios. Zum fünften Mal wurde er begangen und 2012 ins Leben gerufen, um an das mehrsprachig empfangbare Programm der Vereinten Nationen zu erinnern. Was heute, am 14.Februar für ein Tag ist, das pfeifen ja die Spatzen von den Dächern, das muss man nicht erwähnen … Heute ist Tag der Blumenindustrie und Floristen. Erfunden hat ihn ein gewisser Valentin, nach dem er dann benannt wurde. ( Karl Valentin … vielleicht??)

Insel-Premiere besonderer Art – 1. Rügener Buchmesse steht bevor

regal001Deutsche und österreichische Autoren und Verlage treffen sich erstmals am 27. und 28. Mai in Prora auf Rügen zur „Rügener Buchmesse“. Im dortigen Naturerbe Zentrum steht die Veranstaltung unter dem Motto „Buch und Baum“, wie die lokalen Medien vor wenigen Tagen berichteten. Die Rügener Autorin und Verlegerin Janet Lindemann zeichnet für die Organisation verantwortlich und wird mit ihrem Inselkinder Verlag natürlich vertreten sein. Ein weiterer Rügener Autor – der Tourismuskaufmann Frank Meierewert unterstützt sie bei den Vorbereitungen.

books-608984_640Bereits Ende Januar gab es schon mehr als 30 Aussteller für die Messe. Die Organisatoren freuen sich über ein lebhaftes Interesse verschiedenster Verlage. Neben großen regionalen Verlagen – genannt wurden der Hinstorff-Verlag und der Demmler-Verlag, sind auch Verlage und Autoren anwesend, die Belletristik, Mystery, Krimis, aber auch gesellschaftskritische Themen präsentieren werden.

Die Messe will vor allem weniger bekannten Autoren ein Podium bieten, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und ihre Bücher zu präsentieren und direkt verkaufen zu können. Marketing und Vertrieb erfordern einen finanziellen Aufwand, den zu leisten viele von ihnen nicht imstande sind. Der Eintritt zur „Rügener Buchmesse“, die an beiden Tagen von 10-18 Uhr geöffnet sein wird, ist frei. Inzwischen dürften allerdings nur noch wenige Tische frei sein – wenn der letzte vergeben ist, endet die Anmeldefrist automatisch. Außer unter oben genanntem Link können sich interessierte Autoren und Verlage auch per Mail  (janet(minus)lindemann(at)t(minus)online(Punkt)de)  informieren oder anmelden – soweit noch Plätze vorhanden sind.

Quelle: „BLITZ AM SONNTAG“ 29.1.2017, S.4

Auf Buchfühlung – Lesen ist Geschmackssache

Hin und wieder stolpert man über Bücher mit pompöser Aufmachung und pathetisch formulierten Pressekommentaren auf dem Cover. Gleich unter dem Bestseller-Aufkleber irgendeiner bekannten Zeitschrift mit mehrseitigem Kulturteil, der auf der Vorderseite des Covers den vorbeischlendernden Leser anschreit: “ Kauf mich gefälligst, du Kulturbanause! Ich bin voll angesagt!“,  lockt ein kurzer, reißerisch formulierter Titel, dessen Schrifgröße dem Dreifachen einer BILD-Schlagzeile entspricht. Er muss möglichst brutal, rätsekhaft und skurril klingen und macht nur Sinn, wenn das Buch über eine gewisse Dicke verfügt.  Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir uns immer wieder einreden lassen, man müsse abnehmen, und zwar nicht nur dem eingangs erwähnten Buch, das sich dessen Kauf lohnt, gilt bei Pseudo-Bestsellern „Masse statt Klasse“.  Ein solches Buch begann ich gerade zu … nein, nicht zu schreiben, Gott bewahre, sondern zu lesen. Nach einem dreiseitigen originellen Anfang  verlor sich die Story dann in Rückblenden und avancierte zu einem der hundertmal im TV gesehenen FBI-Fälle mit Mord, Entführung und zweifelnden, im Laufe der Zeit zunehmend ermüdenden Ermittlern.  Da wird einem doch bewusst, wie abgenutzt mittlerweile Begriffe wie „THRILLER“, „BESTSELLER“ und alle üblichen Lobhudeleien in den kurzen Cover-Rezensionen sind. All das, inklusive einer aggressiven Aufmachung, braucht ein gutes Buch nicht, welches übrigens nicht zwangsläufig farblich gut gestaltet und rein quantitativ ein echtes Schwergewicht sein muss.  Es kommt auf den Inhalt an.

Das oben beschriebene, aber nicht genannte Buch reiht sich ein in die Gruppe derer, die durch Leser wie mich spätestens nach 80 ( von übrigens 500) Seiten beiseite gelegt werden und in die Tasche für die Bücherbörse wandern. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden –  gut möglich, dass andere Leser das, was ich für lesenswert halte, ihrerseits zum Tauschen mitnehmen, bevor sie wissen, wer der Mörder war, oder ob sie sich am Ende kriegen ….

Vom alten Chamäleon Sprache und der Kunst, es gut zu gedeihen zu lassen

Die Sprache ist wie ein Chamäleon und immer wieder fähig zu Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. Sie sollte auch und gerade beim Verfassen neuer Geschichten von uns Autoren viel mehr ausgeschöpft werden. Warum sollte man vor dem Aufschreiben eines eigenen Werkes  nicht mal alte und bedeutende Autoren lesen und so seinen Sprachwortschatz erweitern?  (Turgenjew, Dickens, Twain, Goethe, um nur mal einige zu nennen. Meinetwegen auch Tucholski, Schiller, Brecht, die Strittmatters (hier empfehle ich beide, Erwin und Eva.)

nwuuAlso, was ich damit sagen will: Früher redeten die Menschen zum Beispiel bei Hofe anders, die Geschichten aus jener Zeit bringen uns diese sprachlichen Gepflogenheiten alter Zeiten nahe. Ich empfinde das heute so, dass immer weniger alter Ausdrucksweisen und Begrifflichkeiten Eingang in die heutigen Analen der Literatur finden.  Nun, das ist nicht mehr oder weniger schlimm als andere Probleme zweiten oder dritten Ranges, aber es würde uns und unsere Kinder bereichern, wenn wir uns das mal bewusst werden ließen. Und wenn wir etwas dagegen täten. Deswegen betrachte ich heute mal den Einfluss  sprachlicher Stilmittel auf das Gelingen einer Geschichte. Muss die Ausdrucksweise immer von Anfang bis Ende wie aus einem Guss wirken? Was ist, wenn man auf der Suche nach dem richtigen Wort nicht fündig wird? Welchen Einfluss üben unsere Lieblingsschriftsteller, deren Werke wir schon in frühen Jahren verschlungen haben, auf unseren Wortschatz und unsere Art zu schreiben aus?

Historische und Fantasyromane sind gerade sehr angesagt in diesen Jahren. Aber wenn sehr junge Autoren dann zum Teil entweder eine derbe oder eine „denglisch“ eingefärbte Ausdrucksweise nutzen, sehe ich damit eine Einschränkung der tatsächlichen Zielgruppe einhergehen. Sollten sich glitzernde Vampire dann mit einem norddeutsch kurzen „´sgeht, Alter?“ begrüßen, geht die Authentizität baden.  Gut, das könnte unfreiwillig komisch sein.  Floskeln, Phrasen, Straßenslang,  Analogien und Metaphern – alles wohl dosiert und zur rechten Zeit im rechten Satz. Aber eben: alles. Oder von allem etwas. Das ist es, was ich sagen und wozu ich uns Schreiberlinge anregen möchte.

Desto bunter kommt unsere Geschichte am Ende daher. Womit wir wieder bei dem Bild mit dem Chamäleon wären: Das passt sich ja schon mal den Umgebungsfarben an. Und schon merke ich, dass mein Vergleich hinkt – denn gerade habe ich dafür plädiert, nicht zu (sprachlich) angepasst und zu bieder zu schreiben.  Mist….. Ich dachte ja nur.

 

Mein Jahresendfazit (2016) fällt verhalten aus

Auf in ein besseres neues Jahr 2017!
Auf in ein besseres neues Jahr 2017!

Ein nachdenklich machendes 2016 liegt in den letzten Zügen. Viele Prominente (und Nichtprominente) starben, es gab Terror, Trump und Flüchtlingsdebatten. Wie immer stürzten die Medien sich auf quotensichernde „Aufreger“ und schlachteten diese Themen aus – so dass man sich erneut über die Schlechtigkeit der Welt ärgert und vergebens hofft, es würden auch mal positive Nachrichten ausführlich recherchiert und berichtet werden. Weitestgehend Fehlanzeige. Da fällt ein beherztes und weihnachtenhoffnungsvolles Nachvornblicken schwer. Dennoch oder gerade deswegen fällt der Jahresrückblick 2016 ernüchternd aus.  Leider ist zwar keine Hoffnung groß genug,umunsterblich zu sein, aber sie stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffnung sei der letzte Strohhalm der Narren, sagt man. Okay – dann rechne ich mich dazu und hoffe auf ein besseres, motivierenderes 2017.

Das wünsche ich uns allen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Kürbisduft und Lesefreude – unterwegs auf „Buchfühlung“

Dieses lange Wochenende ist geprägt durch Kürbisduft und Lesefreude. (Und sonnig war es bisher auch … ) Der 31.Oktober fällt auf einen Montag und die Zeitumstellung auf Winterzeit am Tag zuvor den meisten Leuten auf den Wecker. Ich widme mich der Buchinventur und inspiziere menen Bücherbestand mal näher. Habe nicht nur erneut einiges an Lesestoff dem Bücherhotel in Groß Breesen, sondern dort wohl auch etwas Unordnung zwischen den Regalen der Buchscheune gestiftet. Gerade im Herbst und Winter favorisiere ich dieses Ausflugsziel, weil die Natur dann ihre kalte Schulter zeigt und trotzdem faszinierend zu sein vermag. Das hat den Effekt, das viele Frostbeulen hinter ihrem Ofen sitzen bleiben und nicht dorthin kommen – um so idyllischer lässt es sich dort stöbern, lesen, essen und trinken. Einfach nach wie vor empfehlenswert, dieses Gutshotel – es gibt das ganze Jahr über diverse Veranstaltungen, Lesungen, Kurse und Feiern und natürlich günstige Übernachtungen in urgemütlichen Zimmern.

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In der Widgeteiste befindet sich ein Link auf die Webseite des Gutshotels Groß Breesen, dem 1.Bücherhotel Deutschlands. Ich hatte ja schon einmal ein paar eigene Fotos von dort gepostet. Die Bibliothek mit der Plattenecke, wo man LPs, und CDs, also auch Hörbücher anhören kann, sieht inzwischen etwas anders aus. Die räumliche Anordnung der Regale wurde geändert, es wurde also umgeräumt. (Kenn´ ich, denn ich selbst mache das mindestens alle Vierteljahre daheim. Und ich finde, das zeugt von einem Hang zur Kreativität.)