Archiv der Kategorie: Gewesenes

Frage

Gestern wollte ich schon im Radiosender anrufen, das Verkehrsstudio hatte dazu aufgerufen, Leser zu melden (oder so ähnlich) Ich hätte dann gesagt: „Hallo, hier ist Dirk, ich wollte einen Leser melden. In der Bushaltestelle an der B109 sitzt eine Frau und liest Kafka!“ Aber eigentlich petze ich nicht, daher hab ich´s gelassen.

Einwurf: Nix mehr mit …Schland.

Fußball-Deutschland trauert. Aber nicht im Netz, wo die Häme und der Spott wundervolle Blüten treiben. Ungeachtet dessen geht die WM mit tollen Spielen weiter. Dumm nur: Deutschland ist nun Zaungast und Yogi Löw wird nun doch nicht der nächste Kanzlerkandidat. Payback hat ihm auch die Karte entzogen, denn er sammelt ja, wie wir nun wissen, keine Punkte.
Aber ich will mich nicht den vielen schadenfrohen Spöttern anschließen, auf keinen Fall. Vielmehr lästere ich einfach so vor mich hin, denn es trifft ja keinen Armen, wenn ich die gut frisierten Angriffsallergiker mit fiesen Sprüchen etwas piesacke.

Nun wird wahrscheinlich der Fokus in den Medien mehr als beabsichtigt wieder auf anderen Dingen liegen. Eigentlich sollte der siegreiche Durchmarsch der Deutschen einen Großteil der Berichterstattung ausmachen, was angesichts der Tatsache, dass dieser in Russland stattgefunden hätte, nicht einer gewissen Brisanz entbehrt.

Aber egal. Die seltsam frisierten weinerlichen Torschusspaniker müssen nun erstmal mit sich und der bösen bösen Welt klarkommen. Kein Empfang bei Merkel, statt Champus aus dem Alukelch nun Aldi-Sekt aus Pappbechern, Wer konnte auch ahnen, dass es noch andere Nationen gibt, die auch noch das Fußballspielen beherrschen.

Irgendeine gute Seele hat ihnen dann auch noch sämtliche Verantwortung aufgeschwatzt, die sie nun dafür übernehmen sollen.

Was mir wichtiger scheint:

Ein Zeichen von Anständigkeit und ein Signal echter Reue wäre es, diejenigen DFB-Funktionäre zu feuern, die den Schweden nach dem späten Glückstor von Kros so arrogant entgegengejubelt haben.

Dieser Faux Pas wird mir jedenfalls mindestens ebenso in Erinnerung bleiben wie die arrogante Nachlässigkeit der Nationalmannschaft in der WM.Quali und der WM selber.

Vielleicht sollte man die Spieler einfach mehr motivieren, zum Beispiel durch Einführung des Mindestlohns plus Erfolgsprämie. Niemand im ganzen Internet hätte dann der Mannschaft ein Ausscheiden gewünscht, im Gegenteil: Fans würden Spendensammlungen organisieren, für jeden Punkt wäre man dankbar, und Payback würde vor lauter Euforie die Punkte des Teams mal eben verdreifachen – und zack: WELTMEISTER!

Vorwort für eine „alte“ neue Rubrik: KLARTEXT.

Hin und wieder regt mich diese scheinbare Nutzlosigkeit mancher politischer Schachzüge und die gefühlte Erfolglosigkeit beim Lösen internationaler diplomatischer Konflikte auf. Angesichts der vermehrten Kriegsbesessenheit mancher Nationen, der diktatorischen Selbstverliebtheit anderer Politprimaten, des chronischen Terrors gegen Unschuldige und der stoisch-flegmatischen Dauerignoranz eigener innenpolitischer Baustellen, und das auch in Deutschland, schreibe ich mir nun hin und wieder hier als politischer Laie mit ein paar gelegentlichen Zeilen „Zur (P)lage der Nation“ meinen dicken Hals mit Klartext etwas dünner. Das tat ich manchmal auch schon in der Vergangenheit, aber ich hielt es für notwendig, explizit mal darauf hinzuweisen, dass ich angesichts mancher (welt-)politischer Ereignisse und der ständig anhalten Negativnachrichten in den Medien nicht 24Std fröhlich herumironisieren und persönliche Belanglosigkeinn posten mag und kann.

Dabei geht es mir nicht um Zustimmung und Likes, sondern darum aufzuzeigen, dass es Bürger gibt, die sehr wohl mit offenen Augen statt mit offenen Händen durch die Welt gehen.  Jüngst hörte ich im Bekanntenkreis den Vorwurf, das die Deutschen angesichts ihrer Sattheit und ihres meistens zufriedenstellenden Lebensstandards über vieles hinwegsehen und Dinge wie Machtbesessenheit, Korruption und soziale Ungerechtigkeit wortlos und kommentarlos hinnehmen würden,

Ich weigere mich, dieser Verallgemeinerung zuzustimmen und will ein kleines von hoffentlich mehreren lebenden Gegenbeispielen sein.

Nur noch ein BookRix-Account

Zukünftig benötige ich keine 2 Accounts mehr auf dem E-Bookportal BookRix. Der Woandersmitesser-Account wird ab sofort nicht mehr genutzt, die 2 Verkaufsbücher und die beiden kostenlosen E-Books (Die Kuh MIAU und Zeilengeflüster) bleiben erstmal stehen. Ein vollständige Löschung ist zunächst noch nicht vorgesehen. Man findet mich unter meinem Klarnamen auf dem Portal. Eine sehr viel kürzere Leseprobe meines Langzeitprojektes Leuchtturmkrimi als bisher wird dort auch erscheinen, nachdem die Geschichte mit Papyrus Autor überarbeitet und der Plot etwas griffiger gestaltet wurde.  Für alle anderen bisherigen angefangenen E-Books wie die Überarbeitung des ANRUFERS gilt nebenstehender Spruch. Achso: Da oben, das ist ein altes, unverwendetes Cover vom „ANRUFER“.

Keine zweite Auflage für „Gespenster sind nicht feige“

anklicken und vergrößern!

Nach Rücksprache mit zwei Verlagen steht fest, dass die im Handel nicht mehr erhältliche Gespenstergeschichte nicht erneut aufgelegt wird. Mir lag zuviel an dem lustigen Abenteuer, als dass ich es nur digital und als Selfpublisher ins Netz stellen wollte, womöglich noch für 0,99€ oder so. Sie war beim Zuschussverlag SARTURIA® erschienen, der keinen Überblick über Verkaufszahlen und eingenommene Erlöse hatte und sich bei Anfragen dazu stur stellte. Nach wiederholter Nachfrage meinerseits flog das Buch unverzüglich und stillschweigend aus dem Programm wegen -Zitat – „Erfolglosigkeit“. Aber ich will die alten Kamellen nicht wieder aufwärmen.

Fakt ist: Die Geschichte hat mir auch einige Fans und viel Lob eingebracht. Es gab sogar jemanden, der sie vertont hat, Mütter lasen sie ihren Kindern vor und gaben mir das begeisterte Feedback weiter – also kann sie so übel nicht sein.

Vielleicht lese ich sie selbst mal auf MP3. Dann würde ich sie theoretisch hier einstellen können. Erstmal aber bleiben die Abenteuer von Glibberbauch und Schlotterbein in Fiesland in der von mir vielzitierten Schublade.

Das wars – Schluss mit Bloggen! Oder doch nicht?

Weil die rechtliche Situation auch für Blogger seit dem 25.5.2018 schwieriger geworden ist, verabschiede ich mich nun von meiner kleinen, aber exklusiven Lesergemeinde. Da ich keine Millionenstrafen riskieren will, weil ich hier Daten erhebe oder Leute auffordere, auf meine Seite zugehen und damit ihre IP-Adresse und andere Daten an WordPress zu übermitteln, wofür ich belangt werden könnte, beende ich das Bloggen auf WordPress.

UPDATE 22.5. : In Klammern Denkste. Pause ja – Aufhören nein. Das habe ich einige Tage später und auf Zureden einiger LeserInnen beschlossen. Muss aber genau prüfen, dass das Impressum stimmt. Das dauert etwas … dann starte ich wieder durch.

Kommentare

advert-84460_640Wegen zunehmender Spam-Kommentare habe ich trotz der wirkungsvollen AKISMET-Filterfunktion nun die  Kommentaroptionen etwas verschärft. Nur registrierte und angemeldete User können jetzt noch Kommentare loswerden. Bisher durfte jeder Blog-Besucher kommentieren. Sollte diese Änderung trotzdem nicht die Menge der Spamkommentare verringern, erwäge ich eine gänzliche Abschaltung der Kommentarfunktion.  Außerdem habe ich die schwarze Liste der K.O.-Wörter um einfachste englische Vokabeln erweitert, weil gefühlte 98% der Spamkommentare in der englischen Sprache verfasst werden.

Ein Kalauer über Suchmaschinen

Ich hoffe, die fehlenden Werbebanner unter den Blogposts sowie die Möglichkeit, MP3files zu posten, von der ich ab und zu gern Gebrauch mache, beeinträchtigt das Lesevergnügen hier auf der „Schreibjagd“ nicht. Vorher hieß dieses Blog „Verstival“. Das wollte ich insbesondere auch nochmal den Such(t)maschinen mitteilen. Ich war übrigens der, der vor seinem Blog Block an der Straße ein Yahoo!-Schild hochgehalten hat, als das Google Streetview Car unten vorbeifuhr. 😀

Umbenennung – aus verstival wird Schreibjagd

Der Name verstival findet sich ohnehin mehrmals im Netz, auch widerspiegelt diese unglücklich gewählte Wortspielerei nicht wirklich, was hier im Blog so auf den geneigten Leser wartet. Deswegen die Namensänderung, die nun ebenfalls mindestens so lange Bestand haben soll, wie es der Name verstival hatte. Na und wenn sich die Suchmaschinen nun auch etwas verschlucken, bevor sie das richtige Suchergebnis auskotzen, was solls? Irgendwann kriegen die sich auch wieder ein. Die Domain und auch der Blog bleiben. der übrigens im August diesen Jahres 6 Jahre wird und damit ins Einschulungsalter kommt.

Facebook adé? Och nö.

Dass Facebook das größte Datenleck der Menschheit ist, wissen wir doch schon lange. Und wer wie ich Facebook nur maßvoll mit  Daten füttert und sich dessen bewusst ist, dass alles, was er /sie postet, weiterverwertet wird, der/die kann über das gegenwärtige Mediengekeife gegen Zuckerbergs Mega-Kontaktbörse nur milde lächeln.  Zielgerichtete Werbung zu erhalten, ist nicht das Schlimmste, was einem auf dieser Welt passieren kann. Und dass wir Wähler politisch manipuliert werden, ist doch schon seit Honecker bekannt und längst ein alter Hut.  Ceausescu, Putin, Erdogan, Castro und Dschungelkönig Costa Cordalis haben doch nichts anderes getan. Wahltechnisch gesehen. Man muss nur mit wachen Augen durchs Leben gehen. Außerdem kann man den Computer und das Handy übrigens auch offline benutzen, liebe Chat-Nerds und Instatwittbook-Junkies. Was mich bettifft, darf  FB gern wissen, was ich gern bestelle und in welcher Stadt ich  wohne. Dass ich schreibe und zeitweise über etwas Humor verfüge, ist auch längst kein Geheimnis mehr. Was ich wähle, poste ich nirgends. Und meine wahre politische Gesinnung kenne nur ich.  Diesbezüglich manipulieren  mich keine  sozialen Netzwerke, das schaffen die nicht.  Also – wenn ich aus FB aussteige, dann nur, weil ICH das will und nicht weil die Medien das Netzwerk gerade  auf dem Kicker haben.  Womit ich nicht sagen will, dass die Berichterstattung unwahr oder nicht belegbar ist. UNd wenn sie das sein sollte – umso besser.