Archiv der Kategorie: Buch- und Lesetipps

Lesetipp mit Link: „Der Stein am Strand“ von Datore

Die folgende kurze Geschichte stammt vom Autor René Deter, der sie auf myStorys veröffentlicht hat. Da ich dort kein Mitglied bin, „like“ ich sie auf diesem Wege. Ich hoffe, lieber René, es ist in deinem Sinne.

Es ist eine wohltuend andere Geschichte mit einem interessanten, keineswegs durchschnittlichen Ende, soviel sei hier verraten. Kleiner Wermutstropfen aus meiner Sicht – rein sprachlich – sind sehr viele gleiche Satzanfänge im ersten Drittel der Geschichte. Viele aufeinanderfolgende Sätze beginnen mit „Er“ oder „Es“. Das jedoch ist meine subjektive Meinung, diese Wiederholungen stören nicht übermäßig. Aber die Idee und die Umsetzung gefallen mir ansonsten trotzdem sehr gut.clappingplz

Romane & Erzählungen: Der Stein am Strand.

Leseprobe und Kurzabriss zur Erzählung „Plaschke und der Gullitunnel“

plaplDies ist die Fortsetzung zu „Der boshafte Verblichene“.

Fritz Plaschke war gestorben und in aller Eile und unter maximaler Kosteneinsparung beerdigt worden. Dabei hatten auch die Bestatter Urnentreter und Grabzuweit ihren Schnitt gemacht, indem sie sparten, wo es nur ging. Die Grabstätte war aufgrund eines bedauerlichen Irrtumes noch gar nicht ausgehoben worden, weil der verantwortliche Totengräber sie im Suff mit der Baugrube für die neue städtische Klärgrube verwechselt hatte, welche seltsamerweise ausgerechnet auf dem Friedhofsgelände entstanden war.

So versank Fritz Plaschkes Sarg aus Presspappe – eigentlich hatte er für sich zu Lebzeiten Buche bestellt – in der zukünftigen Klärgrube und wurde einige Tage später, nun ja, sagen wir, im Überfluss bedüngt…. Das wiederum machte eine Umbettung nötig, die zu Lasten des Bestattungsunternehmens „Und Tschüß“ gehen sollte. So jedenfalls wollten es Hauab Plaschke und seine Mutter Halogenia, die hinterbliebene Witwe des Dahingeschiedenen.

Plaschke sollte bald schon selbst einen Weg aus seiner stinkenden Grabstätte finden, sehr zur Verwunderung von ganz Sterbeberg-Trauerfeld.

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Abstrus und aberwitzig – Sterbeberger Stadtzombie wird zum Güllegott

sarg_0003„Der boshafte Verblichene“ formally known as Fritz Plaschke findet einfach in seinem Klärgrubengrab keine Ruhe. Im zweiten Buch der makaberen Reihe um den cholerischen Untoten findet er immer wieder einen Weg und einen Grund, seinem durchgeweichten Presspappesarg unter dem Fäkaltümpel der offenen Klärgrube Sterbebergs  zu entsteigen und das Städtchen und seine Bewohner aufzumischen. Hier in Sterbeberg-Trauerfeld, der Zeitschrift grab_0005„Schöner Sterben“ zufolge die Heimat des Erlebnissterbens schlechthin, wo die Sterbeberger Friedhofsschwalben schon mal Livekonzerte auf Beerdigungen geben und das Dahinsiechen noch Format hat, buchen Zu-Ende-Lebende bereits Wochen vor ihrem letzten Atemzug ihre Grabstätte.

Das hatte auch Plaschke gemacht, doch durch widrige Umstände wurde der potenzielle Grubenschläfer in der frisch ausgehobenen Klärgrube in einer Ecke des Friedhofsgeländes beigesetzt. Grund genug für eine geisterhafte Abrechnung mit den geizigen Bestattern und seinen Hinterbliebenen.  Welche Rolle dabei ein Gullitunnel spielt und wen er alles fasziniert, schockiert, erschreckt, hereinlegt und konfrontiert – das steht in Band 2 der Reihe „PLASCHKE UND DER GULLITUNNEL“. 

( Anmerkg. Links folgen, Buch ist derzeit auf bx in Bearbeitung und daher nur für bx-Freunde sichtbar)

Nun geht es los – ich werde gedruckt.

Diese Anthologie erschien im November 2012 beim net-Verlag. Zum Bestellen – auf die Abbildung des Covers klicken!

Der Reigen meiner Veröffentlichungen ist nun  – mal abgesehen von diversen ebooks auf bookrix- endlich eröffnet. Für´s Erste freue ich mich über  den Abdruck eines Gedichtes im Rahmen einer Ausschreibung in der Anthologie „Gedichte, Gedichte, Gedichte“, die im net-Verlag als Printausgabe erschienen ist. ( Siehe Cover-Abbildung)  

Der Herbst ist die Jahreszeit der fallenden Blätter. Das kann ich bestätigen. Ich muss nur mal auf den Teppich unter meinem Schreibtisch und in den Papierkorb gucken. So viele Blätter… Da ich zu Hause schreibe, nennt sich das wohl Schreibhauseffekt…:-)

Dann werde ich wohl nicht darum herum kommen, mir einen e-Reader zuzulegen. 🙂 Gerade hörte ich im Deutschlandradio, dass eine bayerische Vampirgeschichten-Autorin  770.000 Dollar allein über den Download ihrer e-Books in den USA verdient hat. Na, wenn das nicht anspornt…. Aber als Schreiberling, Kritzelfink und Autor will ich ja helfen Herzen mit Freude, Hirne mit Kopfkino und Bücherregale mit guten Büchern zu füllen, soweit es in meiner Macht liegt. Bei der heutigen Energiesparhysterie kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass so ein Kindle-Nerd seine Regale mit akkubetriebenen E-Bookreadern vollstellt. Was will er denn unter seinen wackelnden Couchtisch legen? Womit will er dann im Sommer  nervende Mücken erschlagen?

Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Ich mache das natürlich nicht mit Büchern. Neeeeeiiiiin…*kopfschüttel*  Ich nehme dafür nur Tageszeitungen, und zwar ausschließlich alte Ausgaben nicht mehr erscheinender, weil pleite gegangener Blätter. Die sind auch viel sanfter beim Insektentöten als so ein Nachschlagewerk, welches man, wie der Name schon erkennen lässt, auch erst beim zweiten Versuch benutzt. Das gehört sich so. -©dh-