Blogger sein auf der LBM – vielleicht, wenn ich groß bin

Auch als literaturbegeisterter Blogger ist eigentlich die LBM ein interessanter Ort, um Autoren, Verlagsvertreter und ähnliche bibliophile Zeitgenossen zu treffen und zu interviewen. Die Bloggerlounge auf der Leipziger Buchmesse erfordert eine Akkreditierung und einen in der Branche etablierten Blog, auf dem regelmäßig Fachbeiträge oder dergleichen erscheinen. Also müsste ich erst einmal anfangen, an dieser Stelle öfter Interviews oder Rezensionen zu schreiben und/ oder  über Selfpublishing und DKZV´s schwadronieren. Vielleicht genügen auch Autorentipps ( achgott, wie innovativ) oder Buchempfehlungen?

Man kann wohl kaum dieses sporadische Schreibgebrabbel hier auf der Seite, unterbrochen von vereinzelten Fotogalerien und ein wenig MP3 (und damit meine ich keinen neuen betörenden Autorenduft) als fachlich schwer bedeutsames Philosophieren bezeichnen, das leuchtet selbst mir ein. Andererseits würde das bedeuten, nicht mehr so zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist, oder zumindest immer an bestimmte Themen zu denken. Ob ich das will und durchhalte auf Dauer?

Natürlich würde ich gern mir bekannte und verhörenswerte Schriftsteller und Autorenkollegen zu einem BlogTalk auf die von ihren Werken umsäumte Couch bitten, hätte auch einige originelle Fragen parat, gleichwohl bleibt mir dieses Jahr mangels gehaltvollem und tiefgründigem Blogging  zwar der Versuch einer Akkreditierung unbenommen, aber noch ist er nicht die Mühe wert.

Trotz alledem: Auf nach Leipzig!

Wenigstens sieht es bisher so aus, als führe ich wenigstens als Besucher nach Leipzig. So kann ich wenigstens mal an der Bloggerlounge vorbei huschen oder Fotos machen. Und Leute treffen ist auch eine Option. Ich würde ja hier darüber berichten, aber dann liefe das ja auf eine angestrebte Versachlichung dieses Blogs hinaus und röche doch zu sehr nach gekünstelt-seriöser Fachlichkeit mit dem Bestreben, für die nächste LBM als Blogger akkreditiert zu werden.  Nee, meine Fachkenntnisse gehen keinen was an, der  mich nicht danach fragt.  Mein Humor schon. Wieso? Ach, fragense mich lieber nicht.

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