So viel Regen auf der Welt

So sollte eigentlich ein Essay, also eine aufsatzartige, philosophisch angehauchte Betrachtung an dieser Stelle heißen, deren metaphorische Überschrift dann mindestens im Text als zwei- oder dreideutig entlarvt wird. So wollte ich zunächst einen meteorologischen Bezug herstellen, dann auf das Schlechte im Menschen zu sprechen kommen ( was nicht bedeutet, dass er etwas Verdorbenes gegessen hat) und am Ende in eine melancholisch-trübsinnige Zukunftshellseherei verfallen. Aber das schien mir am Ende doch zu düster. Deswegen mache ich mich nun lediglich über mich und meinen regenschirmlosen Ausflug in diesen Herbst der kleine Leute lustig- tiefsinnigen Pessimismus überlasse ich dann doch lieber anderen. Besonders lustig finden übrigens die wenigen in freier Wildbahn lebenden Wetterfrösche das nasse Wetter. Das stachelt auch die Wanderlust bei den Unken und Kröten an. Auch mein Portemonnaie fühlt sich wegen der ständigen Krötenwanderung irgendwie so ausgelaugt und leer. Ich muss aufpassen, dass es am Ende nicht depressiv wird.

Foto oben: Nicht nur in London ist dieser Tage schlechtes Wetter. Obwohl – was schert uns London, das ist ja nicht mehr Europa. 😉

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