Vom Kaum-noch-Schreiben in gewohnter Umgebung

Man müsste mal wieder irgendwo ablenkungsfrei und ausgiebig schreiben können. Daheim kommt immer mal wieder etwas dazwischen, so scheint es. Wenn ein Autor die Abgeschiedenheit und Ruhe sucht für seine Kreativität und nicht findet, ist auch das sicher eine Geschichte wert. Aber um sie niederzuschreiben, ist es immer die falsche Zeit und der falsche Ort, ein Teufelskreis eben …

hro berlinUnd wenn´s dann doch mal klappt? Wie kurz erscheint einem da der Jahresurlaub, welcher das triste Arbeiten für einige Tage unterbricht und an den man sich erstmal gewöhnen muss, bevor man richtig loslegen kann. Also nichts wie eine Reise gebucht, die Bahncard gezückt und ab in ein stilles, abgelegenes Zugabteil. Wohin die Reise geht? Egal. Möglichst dahin,wo eine spatanische Übernachtungsmöglichkeit wartet und einen die Stille förmlich erschlägt. Da lässt es sich trefflich plotten und reimen, korrigieren und konstruieren.  Einstweilen beginnt man damit schon mal eben im Zug. Und – wer hätte es gedacht – dank Verspätung geht die Arbeit gut voran … Wenn das kein gutes Omen ist?

book-sculp_guylarameeNoch ist das aber reine Fiktion in meinem Fall. Aber hin und wieder braucht man eben mal einen Perspektivwechsel, also etwas Abstand und eine andere Sicht auf die Dinge. Den vermisse ich derzeit; deswegen geht es mit meinen Geschichten nur schleppend vorwärts. Obwohl von einer Schreibblockade keine Rede sein kann. Wahrscheinlich habe ich die ein für alle mal verschreckt, als ich über sie geschrieben habe. 😉  So, genug gejammert. Eine halbe Stunde Zeit und zwei kleinere Einfälle habe ich jetzt noch, wenn ich schnell bin, macht das etwa 2 A4-Seiten…

2 Kommentare zu „Vom Kaum-noch-Schreiben in gewohnter Umgebung“

  1. Vielleicht mal so: Ich stehe jeden Morgen gegen 5.30 Uhr auf, wenn ein röhrendes Motorrad bei uns vorbeifährt. Jeden Morgen und immer die gleiche Uhrzeit, das muss einer sein, der frühzeitig zur Arbeit fährt, das animiert mich. Mach mir einen Kaffee und leg los.
    Wenn der Kopf erholt ist, klappt’s bei mir am Besten und wenn noch nicht so viel um mich rum ist.
    MvH

  2. Loslegen, machen, tun. Zu schade, um die unendlichen Ideen, die Kreativität!
    M.

Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.