Die Mauer als Exportschlager

usa-1120579_6400002Wer hätte das gedacht: Der weltweit so gefeierte und bestaunte Mauerfall ist knappe zwanzig Jahre her, und man dachte schon, ein grenzoffenes Europa wäre die bessere Alternative, da avanciert die Mauer zum Exportschlager und feiert in den USA prompt ihre Wiederauferstehung. Während aber der antifaschistische Schutzwall in Europa von den „Guten“ gebaut wurde, um die eigene Bevölkerung zu schützen, macht sich in Übersee nun der imperialistische Klassenfeind diese erfolgreiche Verteidigungsstrategie des Sozialismus ganz ungeniert zu eigen und möchte sich und sein Volk so vor mexikanischen Republikflüchtlingen schützen. Wir fassen zusammen: Der Sozialismus wollte in durchaus fürsorglicher Absicht sein Volk vor den imperialistischen Häschern und der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen schützen. Es misslang.

Die Mauer zwischen der USA und Mexiko schützt folglich die Mexikaner vor dem verlockenden scheinbaren wirtschaftlichen Wohlstand, der sie in Amerika erwarten könnte? Falsch. Trump, diese Reinkarnation Walter Ulbrichts meint es zwar gut – aber auch wieder nur mit dem eigenen Volk. Nicht umsonst ist er übrigens China-Fan. Sicher hat er sich schon erkundigt, ob er ein paar gelernte Maurer von dort arbeitsbedingt ausleihen kann. Befristet natürlich – nicht dass sie am Ende noch illegal in Amerika bleiben ….

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