Prota-Interview (01): Fritz Plaschke

In loser Folge interviewe ich einige meiner Protagonisten. Das wird eine neue Rubrik. Heute geht es um den Hauptprotagonisten Fritz Plaschke. Ich habe ihn seltsame Dinge erleben lassen und fürchte, er wird nicht so gut auf mich zu sprechen sein … aber da es ein Leserwunsch ist, habe ich nachfolgendes kurzes Gespräch mit ihm geführt.

zombie-453092_1280Fritz Plaschke, ich freue mich, dass Sie sich bereit erklärt haben, mir – und Ihren potenziellen Lesern –  ein paar Fragen zu beantworten. Erstmal möchte ich mich nach ihrem Gesundheitszustand erkundigen. Sie sehen irgendwie nicht so gut aus ….

Du bist schuld daran, du Arsch! Wer hat mich denn unter die Erde und wieder hervorgeschrieben, hä? Und diese überflüssige Nummer mit der Klärgrube … Bloß um von den Lesern ein paar lausige Lacher zu ernten? Ich wollte, ich könnte es dir heimzahlen, du Wortverdreher!

Entschuldigung, aber anfangs war das nicht geplant … Wenn Sie sich erinnern, die erste Fassung der Geschichte (Titel siehe oben) war ganze 2 Seiten lang. Woher konnte ich wissen, dass ich sie noch dreimal verlängern würde? Dafür ist das nun ein richtiges Buch geworden. Was mich zu der nächsten Frage bringt: Im Falle einer Verfilmung – also wenn Hollywood anruft, oder die DEFA, oder Babelsberg … welcher Schauspieler  sollte Fritz Plaschke spielen?

Was, woher soll ich das wissen? DU hast mich doch erschaffen, dann musst du das doch entscheiden … Louis de Fúnes vielleicht?

Der ist aber Franzose und schon tot. Und schlanker als Sie war er auch.

Achso, hm … auch schon tot … in welche Klärgrube haben sie den denn gekippt?

Weiß ich nicht. War sicher ein richtiges Grab. Aber ein Toter kann keinen Untoten spielen. Das überfordert jeden Regisseur.

Na und? Ich war auch überfordert mit dem, was du mir vorgeschrieben hast … Und was hast du dir eigentlich bei dieser komischen Werbeaktion gedacht? Und wieso hat Kalle Trunkig mich da als Doppelgänger gespielt? Grottenschlecht war er, der Schluckspecht, der gottverdammte!

Herr Plaschke, nicht fluchen … Und wenn ihr Sohn Sie gebeten hätte, den Sie ja nicht gerade mit Liebe überschüttet haben … hätten Sie es denn für ihn getan? Ich denke mal nicht.

Was, ach hier … na … wie hieß er noch … Hauab. Nee, wieso sollte ich diesem Einfaltspinsel den Gefallen tun? Hör mir auf mit dem! Wie kommste denn auf das schmale Brett?

Weil er es in dem Fall mal gut gemeint hat? Es war ja eine Aktion zur Rettung der Apotheke. Aber ich dachte mir sowas schon. Deswegen schob ich Kalle Trunkig die Aktion in die Tasche.  Und was ist eigentlich nun aus dem Geld geworden, das Sie und die Apothekerin Cremina Pflaster beim Banküberfall erbeutet haben?

Tja woher soll ich das denn wissen, wenn DU das nicht mal weißt? Ha, du bist ja witzig, du Märchenonkel. Und überhaupt: Wieso konntest du mich nicht mit Cremina zusammenkommen lassen? Schon mal was von Happy End gehört?  Haach, ich rege mich schon wieder auf …

Mal was anderes: Wollten Sie schon immer Elektriker werden? Wie kam es zu der Berufswahl – wo Sie doch in Mathe so schlecht waren früher?plaschke als junge

In Mathe? Nee das stimmt nicht. Mit Plus und Minus hatte ich es schon immer raus. Und einen Elektrikerbaukasten bekam ich schon mit 9 Jahren.

Darüber und über ihre ersten elektrischen Basteleien würden die Leser sicher auch gern mehr erfahren … Aber später haben Sie Plus und Minus auch schon mal verwechselt, wie wir ja nun alle wissen … Soll ich denn eine Fortsetzung schreiben und sich die Dinge zu Ihrer Zufriedenheit entwickeln lassen? Wie sollte das denn aussehen?

Untersteh dich!! Du hast genug in meinem Leben herumgepfuscht … obwohl … *zögert einen Moment* ach nee … du schreibst uns alle noch in den Wahnsinn. Aber warte nur, ich werde dir noch im Traum erscheinen; du wirst noch an mich denken!

Das muss ich jetzt auch schon – immer, wenn ich Exkremente rieche oder Hinweisschilder zu Kläranlagen lese. So und nun möchte ich Ihre Zeit nicht länger in Anspruch nehmen, Herr Plaschke. Ich wünsche Ihnen immer eine Handbreit Erde … ähm … alles Gute! 

Das hängt ja nun mal nicht von mir ab, oder? *stapft davon und murmelt vor sich hin* Diesem Schreiberling wünsche ich die Schreibblockade an den Hals. Soviel Unfug wie der zu Papier bringt … tss-tss…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Kommentare zu „Prota-Interview (01): Fritz Plaschke“

  1. 😀 Danke sehr … Hauptsache ich habe nun weder Albträume noch Schreibblockaden … 😉

Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.