Stadtherbst

Nebel zerkocht die Lichter zu Brei

die in der Dämmerung zerfließen

breitgetreten von vorwärts drängenden

sich durch ein Dickicht

aus müdem Sehnen schleppender

Menschen.

Feuchte Tristesse

fönt Pfützen krisselig

pustet wild den Alltag vor sich her

wirbelt Gedanken auf

und reinigt des Herbstes

Gewissen von falscher Scham

 

 

 

 

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