Nur mal angenommen – Wenn man Urlaubspatient ist

Um es vorweg zu nehmen: Nein, es gibt keine Ähnlichkeit mit tatsächlichen Zuständen und Ereignissen. Trotzdem kommt hier mal eine „weitergedachte“ Betrachtung. Ich dachte wirklich, ich kanns nun knacken lassen. Urlaub hat man eben nur 5mal im Jahr. Also, jeweils 5 Tage, versteht sich 🙂  Zu kurz für eine Weltreise, eine Affäre oder eine Privatinsolvenz – zu lang für einmal Ausschlafen. Aber um krank zu sein, genügen 5Tage bestimmt… Pünktlich mit dem ersten Urlaubstag gesundheitlich gehandikapt zu sein, das muss man mal erlebt haben. Man könnte theoretisch alles machen… wenn man eben könnte. Und man träumt von den unmöglichsten Urlauben, die man gerade jetzt versäumt… Actionurlaub im Dschungel, Chillout am Strand, Schreiburlaub irgendwo im Abseits der Zivilisation, wo man sich auf das Wesentlichste beschränken kann/ muss… Stattdessen erlebt man dann eine seiner eigenen nächsten Kurzgeschichten und findet sich in der Rolle eines Patienten wieder. Ist zwar suboptimal für die Reproduktion der Arbeitskraft, aber was soll´s. Wenn dabei eine Story-Idee rauskommt – dann war die im Urlaub enthaltene Arzt-Odyssee wenigstens für etwas gut. Das Glas mit dem Schmerzmittel ist eben immer halbvoll, nie halbleer. Und wer weiß: Bei interessanten Nebenwirkungen wird vielleicht ein Roman draus…

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