Anfangs hieß er „Leuchtturmkrimi“…

Leuchtturm und Teepott in Warnemünde

Die Idee zu diesem Retro- Lokalkrimi hatte ich mir selbst in den Kopf gesetzt: Am Anfang war ein Cover und der Titel „Leuchtturm des Verderbens“ schien dazu zu passen. Dann erst, von Cover und Titel gleichermaßen inspiriert, entwickelte ich so etwas wie einen Plot.

Ich wollte eine breiter angelegte Wiederspiegelung des damaligen Lebensgefühls erreichen, indem ich die Figuren in ihren alltäglichen Gewohnheiten und ihrem natürlichen Umfeld einfach handeln lasse.

Dennoch ist der zweite Erzählstrang mit den Schlossereibesitzern Anna und Walter Lüders, deren Kleinbetrieb dem Kombinat Schiffbau als ein VEB angegliedert werden soll, vielleicht etwas zu weit hergeholt. Im ersten Erzählstrang rankt sich eine Familiengeschichte um den Untergang des DDR-Tankers „Böhlen“ 1978, der aus Venezuela Kurs auf die Heimat genommen und zehntausend Tonnen Rohöl geladen hatte. Vor der Küste Westfrankreichs dann geriet er auf Grund – und jegliche Hilfe von Schiffen des „Klassenfeindes“ schlug die Besatzung aus. Stattdessen steuerte der Kapitän das Leck geschlagene Schiff auf die offene See hinaus…

Am Ende werden die Erzählstränge und die Erlebnisse der Personen zusammengeführt, denn sie leben ja in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander – an der Ostseeküste in Dünow auf dem Sundhaff, einer fiktiven Halbinsel.

Der Titel „Leuchtturm des Verderbens“ wird nach einiger Überlegung bestehen bleiben – denn eine besorgte Mutter rät ihrer Tochter, trotz Drohungen nicht zu den konspirativen Treffen mit ihrem Führungsoffizier auf dem Leuchtturm zu gehen und damit nicht in ihr Verderben zu rennen. Voller Idealismus schlägt das Mädchen die Warnung ihrer spießigen, überängstlichen Mutter in den Wind… und ward nie wieder gesehen. Oder wird die Suche nach ihr am Ende erfolgreich sein?

Es wird sicher weder Krimi noch Thriller, sondern so etwas wie ein Krimi-Thriller-Mix mit dramatischen Elementen und mit eher sparsam eingesetztem Humor.

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