Schreibgedanken (2)

jp1Schreiben ist Macht. Also, schreib es nur nicht zu weit. Wenn man schon genetisch bedingt immer freundlich und wertschätzend mit der heutigen Menschheit umgeht, dann möchte man mitunter mal wenigstens beim Schreiben seine Macht ausleben und Schicksal, um nicht zu sagen, Gott spielen – ähnlich einem Schauspieler, der gern verschiedenste Facetten und Rollen spielt, wobei ja meistens Bösewichte und fiese Rollen sich bei heiter-harmlosen Gemütern besonderer Beliebtheit erfreuen. Deswegen gilt dann wenigstens beim Schreiben ein Motto wie dieses:

blogpostnews02Wohl dem, der das dann auch gut umsetzen kann. Ob dieser Wunsch aus tiefster Seele kommt, merkt man den Ergebnissen an. Je mehr das der Fall ist, desto schräger und böser werden die geistigen Ergüsse sein, und desto eindeutiger wird es von den Lesern wahrgenommen. Zum Glück gibt es viele Stilrichtungen und Genres, die allesamt bedient werden wollen – und zum Glück findet so jeder Schreiberling auch seine „Lieblingsrichtung“….  Das können gern auch mehrere sein, aber nur selten werden es viele sein. Mich interessierten bisher zum Beispiel Gedichte, Glossen, Erzählungen und Kurzgeschichten.

 Als Autor lebe ich beim Schreiben in meiner eigenen Welt. Aber das ist okay. Denn da bin ich der Meister aller Reusen und der Chef aller Protagonisten. Wer nicht gehorcht, den schreibe ich kurzerhand… ab!

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