USA-Waffenshoppingsender GUN-TV vom Geheimdienst finanziert?

Zum Schießen: Ausspionieren von Waffenkäufern live im Fernsehen

tv maulGLOSSE. Die Amis sind doch total verrückt! Im amerikanischen Fernsehen soll nun der erste Shoppingsender für Waffen auf Sendung gehen. „Peng Peng24“ auf amerikanisch, wenn man so will… Noch vor 2 Wochen forderte Präsident Obama abermals eine Verschärfung der Waffengesetze. ( Das war aber ohne Gewehr Gewähr.)

Eine Sprecherin des Senders wird in den Medien zitiert mit der Aussage, man wolle die Waffenverkäufe auf diese Art sicherer machen. Aha, sehr gut! Also handelt es sich um eine gemeine Abhörfalle, die da zunächst nachts, später rund um die Uhr über die Mattscheibe flimmern soll! Dann stecken also CIA, FBI, oder gar NSA hinter dem Sender und in sämtlichen Leitungen der Hotline, natürlich nur der Sicherheit wegen? Aber sicher doch. Denn Präsident Obama weiß doch, was er da angekündigt hat und arbeitet auf diese gewiefte Weise bereits an der Umsetzung.

usa-1120579_640Die Waffenhersteller denken noch, sie haben einen neuen Vertriebskanal erschlossen und reiben sich die Hände, aber am Telefon knistert und knackt es, wenn Kunden anrufen…  „Guten Tag, also ich benötige mal Hilfe. Ich habe meine Schwiegermutter mit der Nagelfeile umbringen wollen, das war so mühsam, dass ich schließlich aufgegeben habe. Können Sie mir da was empfehlen?“

Solche und ähnliche Anrufe wird es dann sicherlich häufiger geben – vielleicht melden sich auch unglückliche Nutzer deutscher Bundeswehrwaffen, die an der Treffgenauigkeit des alten SG36 schier verzweifelt sind und nun Alternativen suchen. Oder es schwärmen Amokläufer von der Streukraft ihrer Waffen und erhoffen sich Tipps und Anregungen für weitere… nun ja…Anwendungsbereiche.

Beanstandungen und Reklamationen werden sich bei solchen Sendern erfahrungsgemäß in Grenzen halten – denn das Ziel ist ja der Verkauf. Also werden nur begeisterte, interessierte Kunden durchgestellt und mit der Möglichkeit belohnt, ihre Daten zu hinterlassen, ein Loblied auf das Schießen zu singen und für einen Anruf lang vielleicht sogar die Aufmerksamkeit der Waffenlobby und der Geheimdienste gleichermaßen zu erhalten.

Wie praktisch: Wenn dann der Kunde bei Auslieferung die Nachnahme nicht zahlt, hat der Zusteller ja gleich schon mal ein zielsicheres Argument parat, das er dann nur mal eben auspacken muss. So tragen Waffenverkäufe per TV schon mal wenigstens zu dessen Sicherheit bei…

Sie fragen nun, ob dieser Sender jemals einen Kundenstamm haben wird? Nein, antworte ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen. – Jedenfalls nicht, wenn die alle heftig das Sortiment untereinander ausprobieren. Wie hoch wohl die Sterblichkeitsrate bei den Moderatoren sein wird, wenn es zu Beanstandungen kommt… oder zu Missgeschicken bei den Präsentationen… Unterhaltend ist das allemal, glaube ich.

Bestenfalls schnappen Amerikas präsidententreue Patrioten und Waffengegner die Kunden schon, bevor die ihre Bestellungen erhalten. Dann wäre der Sender wirklich bald seine Zuschauer los und hätte statt einer Einschalt- eine Einlochquote zu verzeichnen. Wer hat das schon?

Aber andererseits – dieses Kribbeln, wenn der Moderator den Countdownknopf drückt… das wird eine ganz neue Erfahrung. Ist das nicht zum Schießen? Wohl eher nicht.

Ich möchte nun auch gedrückt werden.

Ihr Red Button aus PENGsylvania.

4 Kommentare zu „USA-Waffenshoppingsender GUN-TV vom Geheimdienst finanziert?“

  1. Danke für deine Gedanken dazu, Uta… Dass man Kindern als Normalität beibringt, Waffen zu tragen, ist schlimm. Dann muss sich Amerika nicht über Amokläufer und Co. wundern. Aber scheinbar kommt ja selbst das Staatsoberhaupt gegen die Mächtigen der Waffenlobby nicht an. Traurig.

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  2. So ein dummes Geschreibsel gab ich schon lange nicht mehr gelesen!!! Jeder Hacker weiß wo man im Internet sehr billig Waffen u Munition bestellen kann. Der Paketversand liefert weltweit!!!

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  3. Hi Dirk, das ist ja schrecklich toll. Hast echt ins Schwarze getroffen. 🙂 Wenn ich mir vorstelle, dass man es vielleicht hier auch sehen und bestellen kann. Oh je. Aber zu mindestens brauchen die Moderatoren vor den deutschen Kunden keine Angst haben, von denen erschossen zu werden, denn der Flug wäre sicherlich zu teuer. Ich habe mal eine Dokumentation gesehen, darin stellen Deutsche in einer amerikanische Schule Fragen, warum sie dort auf Waffen setzten. Die Kinder haben sich über diese Fragen gewundert und die Lehrerin hat ihnen erklären müssen, wie in Deutschland mit Waffen umgegangen wird. Es ist normal, wenn Kinder Waffen besitzen und wenn sie sich mal gegenseitig erschießen, ist es Gottes Wille gewesen. Uta

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