Wintersonntag unnerwegens – und ich treffe einen Dichter.

SD530060Heute stieß ich nach einiger Zeit mal wieder auf einen Dichter, den ich noch nie mochte. Aber es gibt ihn immer noch. Mein Weg führte mich heute früh wie jeden zweiten Sonntagmorgen Richtung Ostseeküste…. und wer trieb mich da fast zur Verzweiflung? Dichter Schneeschauer! Mitten in der Dunkelheit lauerte er mir auf und warf sich über das Land und mein Auto. Immer, nachdem ich kurz ausgestiegen war, klopfte ich mir die Flocken ausm Anzug und ordnete meine Skalpprothese auf dem Kopf… Weil der Straßendienst gerade an mir vorbeigetuckert war und mit seiner Schuhputzmaschine aus dem ETAP-Hotel die Fahrbahn schneefrei und blitzeblank geputzt hatte, benutzte ich die Straße dabei als Spiegel…

Nein, Winter ist nicht meine Lieblingsjahreszeit. Darüber täuschen auch verpuderzuckerte Bäume und jauchzende Rodelgnome nicht hinweg. (Sonntags begegnet man denen schon mal…) Wenn ich also -wie man umgangssprachlich zu meiner Zeit zu sagen pflegte – eine Zappen habe auf Frau Holle und Herrn Winter, klingt das meiner Meinung nach durchaus jahreszeitengemäß.

SD530272Oder habe ich damit die Jahreszeiten als Randgruppe diskriminiert? Das täte mir leid. Aber Dichter Schneeschauer und Dichter Eisregen – auf die werde ich mir wohl nie einen Reim machen können… geschweige denn sie mit „Verdammt, ich lieb´dich“ ansingen. Haach… und meine schneeweißen Möbel treiben mich noch in den WAHNSINNNNNNNNNN…

2 Kommentare zu „Wintersonntag unnerwegens – und ich treffe einen Dichter.“

  1. Liebe Uta – ich hatte deinen ersten Eintrag bekommen. Wegen desselben Inhaltes habe ich den aber mal nicht reingestellt, das wäre doppelt gemoppelt. 🙂 Danke für dein Lob, und noch eine kurze Anmerkung: Wenn der Schnee erstmal liegt ( nur noch neben den Straßen), ist er mir als Autofahrer egal… *grins*

  2. Hallo Dirk, noch einmal. Mein erster Eintrag hat sich in Luft aufgelöst, so wie du es dir mit dem Schnee wünscht. Dein Beitrag gefällt mir. Habe zugeschaut, wie deine Skalpprothse davongeflogen ist. Seit vielen Jahren wünsche ich mir, dass der Schnee nur neben die Straße fällt. Jedoch das passiert nicht. Dennoch deine Fotos geben die weiße Pracht wundervoll zur Geltung. 🙂 Viele Grüße Uta.

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