DKZV – nichts für mich.

nein2Einerseits kann man nicht oft genug warnen, andererseits muss das jeder Autor für sich entscheiden. Aber die Mehrheit der schreibenden Zunft, das ist mein Eindruck, verurteilt das Abzocken meist unbedarfter Neulinge durch überhöhte Druckkostenbeteiligungen –  wie auch immer diese sich auf der Rechnung dann nennen. Auch wenn solche Verlage ein umfassendes Marketingkonzept versprechen, inklusive Talk-Shows und Medienprädsenz durch Rezensierung des Werkes – hier ist Misstrauen angebracht. Und selbst, wenn der Verlag als DKZV sich daran hält: Es geht mit einem riesigen Aufwand an Zeit und Geld einher, durch die Republik zu solchen Terminen zu reisen – dafür sollte man schon einen Bekanntheitsgrad erlangt haben, damit es sich rechnet, auch wenn das paradox klingt. Ein „Schreib-Anfänger“ hat nichts zu erzählen und wird in einer Talk-Show mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur wenig Interesse generieren. Ein Bestseller-Autor hingegen hat beim Lesepublikum bereits gepunktet. Und: Für Geld würde der Verlag IMMER positives Feedback geben und alles drucken – sogar wenn es sich um ein Telefonbuch oder sogar  um einen Psycho-Thriller handelt, in welchem ein DKZV seine Stammautoren über den Tisch zieht.

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