Einfältigkeit als Trend bei Protagonisten?

av-portraits158Bei einer Literatursendung im Radio wurden heute Bücher vorgestellt, welchen eines gemein ist: Die Protas haben allesamt kleine, liebenswerte Macken. Sowas habe ich schon öfter gehört. Das scheint ein neuer Trend zu werden: Soll damit die „Einfachheit“ der mitwirkenden Charaktere unterstrichen werden? Sieht so die neue „Volksnähe“ aus? Suggerieren uns die Autoren damit nicht: Möönsch! Guckmal: Es gibt noch mehr Einfältige ( so wie dich, mein lieber Leser) ?

Eine andere Interpretation wäre: „Die Leute hier in meiner Geschichte sind nur halb so klug und haben´s doppelt so schwer wie du…“ Das würde sich mathematisch gesehen, auf den ersten Blick fast wieder aufheben. Halb so klug klingt nach Minus. Doppelt so schwer nach Addition. Da kommt dann Null raus, womit ich nicht auf die Botschaft am Ende, die sogenannte Moral der Geschichte angespielt haben will…

Dann bin ich mal gespannt, wann mir der erste ICH-Erzähler mit einer Macke in einem Roman begegnet. Der das dann auch noch zugibt! Aber wahrscheinlich kriegt der keinen Roman zustande…
Und am Ende muss ich mal wieder ran… 😛

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