Klappentext für „Was möchten Sie hören….“ und ne Idee im Nachhinein

Wenn er nicht so freundlich aussähe, könnte er es sein: Fritz P.
Wenn er nicht so freundlich aussähe, könnte er es sein: Fritz P. 😮

„In Sterbeberg-Trauerfeld lebt – und stirbt eines Tages- der Elektrikermeister Fritz Plaschke. Da er in seinem Beruf oftmals buchstäblich unter Spannung stand, starb er aber nicht so richtig… Zum Glück hatte er Vorkehrungen für den Tag seines Ablebens getroffen. Doch das Bestattungshaus im Ort ist alles andere als seriös und nimmt es mit dem letzten Wunsch des vermeintlich Verstorbenen nicht so genau. Pech für die Bestatter Grabzuweit und Urnentreter, dass Plaschke später noch in der Lage ist, sich zu rächen… Wie konnte der versoffene Totengräber ihn auch nur in der Klärgrube neben der Kirche beisetzen lassen?

Cremina? Bist du das?
Cremina? Bist du das?

 

Im zweiten Kapitel schlägt Plaschkes Herz immer mal wieder – unter anderem für eine Leidensgenossin, die Apothekerin Cremina Pflaster aus Totlebenich, die ihre selbsgedrehten Pillen nicht vertrug und seitdem Plaschke´s Los teilt – und für das marode und ständig wetterdurchlässige Kirchendach von Sterbeberg-Trauerfeld… Diese schräge, schwarzhumorige Kurzgeschichte wartet mit grotesken Protagonisten sowie mit subtiler Kritik an der Geiz-ist-geil-Mentalität unserer Gesellschaft auf.“

Soweit der auch diesmal wieder selbstformulierte Klappentext, mit dem ich im Nachhinein nicht ganz so zufrieden bin… 


book-sculp_guylaramee Vielleicht macht es Sinn, wenn Lektoren oder andere Korrigierige, die eine andere Beziehung zu dem Werk haben als der Verfasser, einen kurzen Klappentext nach dem Lesen beisteuern… Das käme mal auf einen Versuch an. SOLL HEIßEN: Wer meine nächsten Sachen lektoriert, der darf also, wenn er möchte – ganz nach Verlagsart – auch zusammenfassend ausformulieren, welchen verbalen Nonsens der Autor da wieder dem Leser zuzumuten gedenkt, indem er das Buch kaltblütig auf den Markt bringt. Mal sehen, was meine Korrektoranten zu diesem Vorschlag sagen…  🙂 (Siehe Abb.: Selbst aus hohlen Büchern kann man noch was machen und ihnen eine gewisse Tiefe verleihen…)

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