Sich bewerben ist ätzend

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ – Das hab ich gedacht als ich jüngst in einem Accessment Center dazu verdonnert wurde, abstruse Fragen kongenial zu beantworten, damit ich einen unterbezahlten Job bekomme, dessen Sinn mir niemand erklärt hat. Denn im Bewerbungsgespräch vorab hat man mich sonst was gefragt, aber mir nicht erzählt, was es zu gewinnen gibt, also was ich im Einzelnen zu tun hätte, sollte ich den Job bekommen. Gut, dass ich ihn nicht bekommen habe, denn ich war in dem besagten Test nicht der Beste. Jobs, für die solche „Auswahlverfahren“ angewendet werden müssen, sind meistens sowieso ungeeignet, um Karierre zu machen, wegen ihres Verfallsdatums. Ich werde stattdessen lieber  Bewerbungsgesprächsfragebogenentwickler. Dann werde ich den Dshungel von Bewerbungsfragen für jeden durchsichtiger und verständlicher machen.
„Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ – Das wird dann kein Bewerber mehr denken. Und im Gedenken an meinen Verdienst wird man mir das einst auf meinen Grabstein schreiben…. also, wenn er groß genug ist. Aber auf die Größe kommt es ja angeblich nicht an, sagen manche Frauen *grins* Eine hat sich letztens revidiert, als ich so vor ihr stand… Wieso eigentlich? *grübel*

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