Zuschussverlage – mehr Schein als Sein

druckNEINMittlerweile gibt es soviele Alternativen, mit Verlagen oder Self Publishing Plattformen seinen Weg zum gedruckten Buch zu beschreiten, dass man nicht mehr auf teure Druckkostenzuschussverlage zurückgreifen muss.  Manche aber bieten für ihre hohen Preise dann auch ein Marketingkonzept an und unterstützen den Autor aktiv bei der Werbung und dem Verkauf des Buches (z.B. durch organisierte Interviews in den Medien, Lesungen usw.) Und schon tingelt man von einer Stadt in die andere, kommt kaum noch zum Schreiben und  – Stopp! Das wäre der Idealfall für viel Geld…  In Wahrheit muss mal ein Artikel im Feuilleton einer Tageszeitung oder eine Erwähnung in Kultursendungen im Rundfunk ausreichen. Und- wer hätte das gedacht – auch Rezensionen auf Amazon und Co sind verkaufsfördernde Marketingmaßnahmen.  (Dass sie nichts kosten, weiß der Autor ja nicht… und wenn doch – najaaa… )  Ich wollte einem solchen Verlag mal ein Manuskript für ein Telefonbuch senden mit dem Hinweis, Geld spiele keine Rolle… Vermutlich hätte ich bald einen Anruf des Lektors erhalten, ob ich nicht die Telefonnummer von Harry Potter, Don Quichote, Helene Fischer, Philip Lahm  oder dem Sterntaler-Mädchen miteinbeziehen könnte in die ohnehin etwas fade Handlung….

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