Wirken vertraute Rituale vor dem Schreiben hilfreich?

Es ist gar nicht so einfach, wenn man anfangen will sich gewisse Rituale anzugewöhnen, die einem den Einstieg in das kreative Arbeiten immer wieder erleichtern sollen. Das soll helfen, erfuhr ich mal von Autorenkollegen. Und eins steht fest: Schreiben soll künftig – ab Ende diesen Urlaubs – für mich zum Tagesablauf gehören, und wenn es hundert Wörter, also ca. 5 Zeilen sind. Deshalb bin ich nun bemüht, mit immer denselben Handlungen diesen Prozess einzuleiten und mich somit mental darauf vorzubereiten.  Dazu gehören für mich dann: Handy ausschalten, Getränk bereitstellen, nochmal die letzten Passagen  des entsprechenden Textes lesen. Ob das genügt, wird sich zeigen… Und ich schreibe immer an derselben Stelle  – räumlich und geografisch gesehen – weil ich hoffe, dass dann irgendwann ein Gewöhnungseffekt auch bezüglich der Umgebung einsetzt.

gggggg
Wer den Fernseher nebenbei laufen lässt, riskiert Ablenkung. Bei mir bleibt er beim Schreiben aus.

Natürlich überkommt einen die Kreativität und die Eingebung auch an anderen Stellen und zu anderen Zeiten. Aber das muss man eben in den Griff bekommen. Wenn der Ablauf vor dem Schreiben immer der gleiche ist, gewöhnt man sich sicher schnell daran, was hoffentlich begünstigend wirkt… In meinem Alltag will ich mir täglich 30-45 min. Zeit zum Schreiben, Korrigieren und dergleichen nehmen.  Auch dann kann in einem Monat etwas an Seiten zusammen kommen.

2 Kommentare zu „Wirken vertraute Rituale vor dem Schreiben hilfreich?“

  1. Ich denke auch, dass man sich selbst keinen Druck machen sollte… Aber ein wenig… nun ja… ich nenne es mal „unverbindliche Selbstdisziplin“ *ggg* sprich: gute Vorsätze, die können helfen. Aber wenn nicht… dann muss man sich irgendwie anders inspirieren in der Zwischenzeit… Lesen, Bloggen, Wohnung saugen, Essen, *ggg* was auch immer… Also – einen Versuch ist es wert… 🙂

  2. Du kannst das … ich weiß das 🙂

    Ich hatte es mal mit einem Autorentagebuch versucht … jeden Tag notieren, wie viel man geschafft hat … aber wenn man das sich selbst gesetzte Ziel mehrere Tage nicht erreicht hat, ist es dann doch zu deprimierend … das habe ich dann wieder aufgegeben … ich will kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich aus irgendeinem Grund nicht zum Schreiben gekommen bin … und wenn es schlicht und ergreifend der Grund gewesen ist, einfach mal keine Lust zu haben. Auch das soll nämlich vorkommen … dann lese ich stattdessen … der SuB ist riesig 🙂

Kommentare

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