Im Sozialen Netzwerk verheddert

hhhhhstromHabe gerade einen Vierzeiler getwittert aus Anlass meines eintausendsten Tweets. Zwar werden hier erscheinende Blogposts auch weiterhin automatisch getwittert, aber Facebook und Twitter habe ich jetzt entkoppelt. Man muss auch loslassen können. Ich hatte sogar die doppelte Verbindung, so dass alles Getwitterte auf Fb erschien und alles erstmals auf FB veröffentlichte auch getwittert wurde – das ist einfach zu viel. Das automatisch das getwittert wird, was man gerade gebloggt hat, dient der Verbreitung und macht noch Sinn. Aber auf Facebook die Tweets zu posten, oder jede Albernheit von Facebook zu twittern, das hat mit niveauvollem Bloggen nichts zu tun.

fotoAußerdem verlieren alle Datenabgreifer ja sonst den Überblick und geraten vollends in Stress, weil sie einfach nicht mehr wissen, wohin sie einem noch folgen sollen: Mails, Tweets, Blogposts, Kommentare, Likes, … Ist doch schön, wenn man von sich sagen kann: Ich bin so wichtig – meine Daten schützt der Geheimdienst! Ehrensache, dass er sie dafür erstmal bekommen muss. Soll er mich anmailen – ich kassiere pro preisgegebenes Passwort von mir auch nie mehr als eintausend Euro. Und was ich wirklich denke, schreibe ich nur noch offline und in einer Geheimsprache, so lange meine Wohnung keine Alarmanlage und mein sehr fürsorglicher Nachbar noch keinen Schäferhund hat.  

 

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