Weltbild ist insolvent…halleluja!

maulkorb_neeDas scheint mir nur logisch und folgerichtig. Warum auch musste der Verlag schwule Literatur aus dem Programm nehmen? Weil die Katholische Kirche Eigentümerin des Verlages ist? So eine unzeitgemäße Entscheidung wirkt sich eben aus. Auch, wenn sie nicht allein der Grund gewesen ist… Ich finde es nur gerecht. Das fiel mir als erstes ein, als ich diese Meldung heute las. Clubmitgliedschaft und ein vorgegebenes Mindesteinkaufslimit, um Rabatte nutzen zu können sind eben out, genauso wie die Bertelsmann Lexikon Bände,  welche im Außendienst auf oftmals nervende Art und Weise vertrieben wurden. Das sorgte nicht gerade für  ein positives Image. Es ist noch nicht lange her, dass dieser Vertrieb eingestellt wurde.  Dann hat also der zugegeben bessere Kindle  e-book-Reader namens Tolino Shine das Ruder auch nicht mehr herumgerissen… Wer nicht mit der Zeit geht, geht eben mit der Zeit.  spaetsommer02Das ist keine Häme und keine Schadenfreude – denn für die Beschäftigten, die es vielleicht im Zuge der Insolvenz erwischt, tut es mir leid.  Böse Zungen empfehlen bereits, Bulgaren und Rumänen einzustellen. Die würden vielleicht ja um Arbeit in Deutschland zu bekommen, auch die Religion wechseln… Spaß beiseite: Die Katholische Kirche ist eben kein zeitgemäßer Verlagsbetreiber… und ist es noch nie gewesen.  Die Bibel aber würde ich mit gutem Gewissen dort kaufen – jedoch nur, wenn ich katholisch wäre. Bin ich aber nicht, also warum sollte ich… Oder liest der Papst vielleicht den „WACHTURM“?  

3 Kommentare zu „Weltbild ist insolvent…halleluja!“

  1. Ist um den Verlag nicht wirklich schade. Denn wer einzelne Gruppen von Menschen ausgrenzt, muss damit rechnen, dass ihm seine Grenzen aufgezeigt werden. Und sei es durch sinkende Käuferzahlen und damit entstehende Verluste.
    Nur die Beschäftigten tun mir leid.

  2. Ja das stimmt schon – Weltbild ist ja nicht nur Enzyklopädie-Druckverlag. Vielleicht wäre es ohne die Katholische Kirche als Eigentümerin anders ausgegangen? Insolvenz muss ja nicht zwangsläufig Abwicklung bedeuten….und was die Autoren betrifft, glaube ich nicht, dass dort von jetzt auf gleich ein Schnitt gemacht wird. Erfolgte Zusagen wird man sicher noch einhalten, oder vermittelt weiter. Ich drücke allen Betroffenen die Daumen.

  3. Schade für die Beschäftigten und die Autoren, die dort erschienen sind oder demnächst erscheinen sollten. Für die hoffe ich auf eine gute Lösung. Eine gute Freundin von mir (Autorin) ist beispielsweise betroffen.

Kommentare

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