Sind wir schon ein Volk der self publisher?

wenn das alles e-book reader wären...gefunden auf pinterest.com
wenn das alles e-book reader wären…gefunden auf pinterest.com

Wer – außer manchen Verlagen – sagt eigentlich, dass in ein Buch nur Texte eines Genres hineingehören? Darüber habe ich heute so nachgedacht… Aus dieser Perspektive ist es gut, dass es self publishing gibt, auch wenn manche konventionelle Verlagshäuser die Nase rümpfen und abwinken, ich wette, ganz so gelassen sehen sie das nicht. Natürlich ist das fehlerfreie Selbstveröffentlichen für manchen Autoren eine Herausforderung, mit anderen Worten, erstmal steht es jedem frei, egal wie gut er in der Schule war oder ist… Dass man damit reich wird, ist derzeit sicher noch nicht der Regelfall… Dass es einem bei qualitativ guter Schreibe die Tür in den weltweiten Buchhandel öffnet und auch Verlagen neue Talente verschafft, kann schon eher mal passieren. Aber auch dafür muss man was tun. Und auch das bringt nicht immer das schnelle Geld.

Verlage werden sicher flexibler werden und sich von eingefahrenen „Programmen“ bald verabschieden müssen, denn self publishing setzt den Markt unter Druck.

Es kann einem das Klinkenputzen bei seriösen Verlagshäusern vereinfachen, was vielleicht für eingie Selfpublisher Grund genug sein mag, diesen Weg zu gehen. Aber Verlage haben oft bestimmte Vorstellungen und wünschen sich im Laufe der Zusammenarbeit hier und da Mitspracherechte, da sie die Werke ihrer Schützlinge ja „marktkompatibel“ gestaltet wissen möchten… Und natürlich schielen sie – wir haben ja Marktwirtschaft – nach den Verkaufszahlen.  Was ist nun die Alternative?

Muss man sich nun etwa entscheiden: Entweder möglichst viel verkaufen – oder sich die dichterische Freiheit bewahren? Das hängt vom Verlag und dem Können und Wollen des Autoren ab.  Wer schnell viel Geld verdienen möchte, kann das sicher einfacher haben, als sich die Finger wund zu kritzeln und (massenkompatible ) Sachen zu schreiben, hinter denen er nicht hundertprozentig steht. Zum Bekanntwerden und Dazulernen ist das self publishing allemal zu gebrauchen.  Warum nicht mit kleinen Erfolgserlebnissen anfangen? Positive Überraschungen sind willkommen, aber kleine Brötchen schmecken (mir) auch. Was allerdings mit dem Buchhandel passiert, wenn sich irgendwann jeder seine Bücher selbst schreibt… ich weiß es nicht.  Ich bin sicher, sogar NSA, MI5 und BND haben mittlerweile längst e-book reader.

Ein Gedanke zu „Sind wir schon ein Volk der self publisher?“

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