Glossen und Kolumnen als Buch: Co-Produktion nimmt den Zahn der Zeit auf die Schippe

Covervorschlag 1 -%0d%0a VorderseiteEs gibt Neuigkeiten! Demnächst erscheint das Büchlein „Neurosen und andere Schnittblumen“, in welchem von der Autorin und Herausgeberin Signe Winter und mir kurze unernste Texte zusammengestellt wurden, die dennoch durchaus aktuelle Geschehenisse aus Politik und Gesellschaft beleuchten. Dabei geht es um Kolumnen, Gedichte, Glossen und Verrisse, die humorvolle, zeitgemäße Splitter eines Spiegelbildes der hiesigen Gegenwart sein sollen. Und sie sollen unterhalten.

(Das Buch wird voraussichtlich 3,99€ kosten und auf amazon als Printversion erhältlich sein)

Statt einer langweiligen Selbstvorstellung haben wir uns mal eben ein Gespräch  geleistet, welches letztendlich zum einseitigen Interview verkam…  Hier kommen nun vorab exklusiv einige von Signes Fragen an mich und meine naseweisen Antworten:

Du nennst dich *woandersmitesser*. Bist du Mitesser der Gesellschaft oder nur zu träge zum Selbstkochen?

Mitesser können sich im Allgemeinen nicht (selbst) ausdrücken. Ich helfe ihnen dabei, bin also selbst nicht wirklich einer…Denn ich mache sie ja platt. Was die Trägheit betrifft: Eben weil ich selbst koche, ähm…. esse ich dann doch lieber woanders (mit).

– *Schriebtäter* – eine weitere Wortschöpfung von dir. Ist Schreiben (bei dir) zwanghaft? Ist Haft zu befürchten, weil etwas haften bleibt? Und wenn ja, bei wem? Beim Leser (=Opfer) oder beim Autor (= Täter)?

Schriebtäter sind Autoren dann, wenn sie was geschrieben haben. Ist ihr geistiger Erguss gut, nehmen sie den Leser quasi in ZWANGhaft, weil er einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen… Erst wenn Haftcreme notwendig ist, damit der Leser dabei bleibt, ist der Schreiberling kein Schriebtäter mehr. Dann war sein Gekritzel nur ein bloßer Zeitverschreib.

– Was macht der von dir so genannte *Schreibhauseffekt*? Führt er zur Primakatastrophe? Oder gibt es am Ende für uns Autoren eine Schreibblock(schokol)ade?

Oh, also dieser Effekt lässt Gedanken wuchern, meistens während des Schreibens…Und manchmal schreibt es einen in den Wahnsinn, dass einem beim Schreiben die Pupillen beschlagen… und man wird zum schreibhaftigen Vielkritzler…das Gegenteil dieses Krankheitsbildes ist die Schreibblockade…mit meiner hatte ich übrigens mal einen Dialog, den ich gleich mal aufschrub, ähm aufschrieb – und seitdem gilt sie als vermisst. (Lesetipp: Dialog mit meiner Schreibblockade)

-gekürzt-

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