Schreibblog als Alternative zu Self-Publishing-Plattformen?

Bloggen kann nur ansatzweise eine Alternative zu großen Community-Portalen sein, wenn es um Self-Publishing von Texten geht. Der Bekanntheitsgrad steigt um ein Vielfaches in kürzester Zeit auf Communities wie bookrix und co – im Gegensatz zu einem Blog, welches intensiver und zeitaufwändiger Pflege bedarf und immer nur einzelne Follower zu generieren vermag.

Andererseits macht der Kommentator eines Blogposts seinerseits den Anfang, indem er Kontakt mit dem Autor aufnimmt und wird so schon mal ein begründetes, wie auch immer geartetes Interesse haben – was bei der mannigfaltigen Zahl von Community-Usern schwerer zu kontrollieren und zu überschauen sein dürfte.

Gezieltes Marketing vermag durchaus auch, entsprechende Zielgruppen zu einem Blogpost zu bringen – oder dazu, diesen wenigstens zu lesen – so dass ein gut vermarkteter Blog, mit dem man übrigens auch Geld verdienen kann, durchaus eine Überlegung für manchen Hobby-Autoren wert sein sollte. Allerdings entscheidet hier dann das Marketing, und das Kontaktknüpfen war nie so leicht wie derzeit in Social Networking Communities a lá Facebook, Twitter und Co….

Daraus folgt, dass sich auch beides ergänzen kann, auf die Art der Nutzung kommt es an und die Mischung macht´s…