Meine Geschichten 2019: Mehr Um- statt gute Vorsätze?

Dieses Jahr war eines meiner uneffektivsten in Bezug auf mein Hobby. Na und? Auch wenn es da das Arbeitswochenende in Groß Breesen, die Buchmesse in Bad Oldesloe und so manche Marketingmaßnahme wie ein neues Leseprobenheft zu meinem jüngsten Taschenbuch und die Veröffentlichung meiner Gedichte als preisgünstiges Paperback gab. Naja, vielleicht sollte ich mich mehr auf kurze, weniger zeitintensive Kolumnen hier im Blog konzentrieren als auf umfangreichere Erzählungen in Buchform.

Paradoxerweise steckt in der Überschrift hier schon der erste gute Vorsatz für das kommende Jahr. Genau genommen ist es eher ein Wunsch. Ich habe nach wie vor mehr Ideen als Pippi Langstrumpf Sommersprossen, Lust mit Autorenkollegen zusammen zu arbeiten und keine Ahnung, wie ich das zeitlich bewerkstelligen könnte. Aber Schluss mit meinem persönlichen Jahresrückblick.

Blick nach vorn: Ich werde mir eine Facebookseite statt ein Profil zulegen, damit ich WordPress- Beiträge dort wieder problemlos teilen kann. Über geplante weitere Ideen für Geschichten plaudere ich erstmal nicht. Ich plane weiterhin mindestens einen Messebesuch und eine Lesung im neuen Jahr. Dann schreib ich es hier im Blog auf. Da hab ich nämlich Blog drauf.

Außer Spam nichts mehr los hier

 Alles hat seine Zeit, und die Zeit dieses mittlerweile 6 Jahre alten Blogs scheint nun abgelaufen zu sein. Leserschwund und zunehmende Spamkommentare sind alles, was hin und wieder als so eine Art Feedback hochschwappt. Der Followerrückgang ist sicher auch meiner Faulheit geschuldet, zugegeben. Aber dennoch ist es die erhöhte Tarifgebühr von 48 €zuzüglich weiterer 26 € für den Erhalt der Domain nicht wert, zumal diese Unsummen nur für ein weiteres Jahr gelten würden. Und wenn ich nur selten etwas poste, rechnet sich das nicht.

Daher danke ich an dieser Stelle allen, die mir hier die Treue gehalten haben. Ich werde dieses Blog vermutlich nicht löschen, die Inhalte werden wohl erhalten bleiben, aber WORDPRESS wird hier Abspeckungen vornehmen, so nenne ich das mal.

Man wird keine neuen MP3-Files mehr hier vorfinden, evtl wird aus Platzgründen auch ein Teil der ca 1100Beiträge gelöscht, Gedichte und exklusive Geschichten inklusive. Das liegt nicht in meiner Hand. Sei´s drum. Ich denke eh über eine Webseite mit einem eigenen e-book-Shop und Büchershop nach.

 In jedem Fall gilt : Man liest sich! Danke an euch bis hierher und ab sofort betreibe ich dieses Blog  nur sporadisch,  kostenfrei und in abgespeckter Version weiter.

Blog wird zu teuer – Abspecken nötig

Im nächsten Jahr erhöht sich mein derzeitig genutzter  WordPresstarif drastisch, hinzu kommt eine Extragebühr für den Fortbestand der Domain. Dagegen muss und werde ich etwas unternehmen. Ob ich dann diese Seite hier reduziere ( z.B. keine MP3 mehr) , woandershin umziehe, oder das Bloggen beende – Ihr erfahrt es noch vor Weihnachten  hier und auf Twitter und Facebook. Fakt ist: Allgemein ist die Bloggergemeinde zugunsten Facebook Instagram und Co an Schrumpfen.  ( Also nicht körperlich, versteht sich. Eher … quantitativ. Sie nimmt ab. Ähm, nein … nicht gewichtsmäßig, obwohl, das in gewissem Sinne auch, ich meine damit die Mitgliederzahl, wenn man es so sagen kann , ach, ihr wisst schon)

In eigener Sache

Ja ich weiß, es ist hier still um mich geworden. Das hat persönliche und familiäre Gründe. Ich habe vor, diese laufende, nicht angekündigte Auszeit spätestens mit Beginn des neuen Jahres zu beenden. Gesundheit und ein stressarmer Alltag, der nicht an die Substanz geht, sind aber Voraussetzungen dafür. Genau das strebe ich an, um wieder mehr schreiben und bloggen zu können. An Ideen mangelt es nach wie vor nicht, auch wenn deren zeitaufwändige Umsetzung für mich derzeit aus o.g. Gründen nicht die oberste Priorität hat. Dafür poste ich mal wieder eine MP3 für euch … Habe etwas rockiges ausgesucht,  hier ist Mike Tramp mit Coming Home.  Seine neue Single heißt übrigens „One more Chance“ und ist auch auf Youtube zu sehen und zu hören.

Die ABC-Woche

Ja ich weiß, ich hatte da eine Geschichte versprochen. Die ist in Arbeit, so wie ich auch jeden Tag.  Deswegen und weil mein entstehendes Buch Vorrang hat, dauert es noch etwas mit Alwin, dem Reiseblogger. Aber nun gibt es erstmal was Neues: Ich präsentiere die ABC-Woche. Sieben oder sogar acht Tage lang poste ich alphabetisch ein paar Eckpunkte meines Tagesablaufes, und zwar immer vier pro Tag. Heute ist Sonntag, der 28.10.20018. Also geht es heute mit A los.

 

  • Arbeiten gehen
  • Anrufe tätigen
  • Ausruhen
  • Abendbrot essen

Die Fortsetzung gibt es in den Folgetagen auf Facebook.

Nicht direkt ein Bildgedicht

Bald ist Helloween

Wenn Geister um die Häuser ziehn und sammeln eifrig Kalorien dann ist Helloween. Wer ihnen diese je verwehrt wird eines Besseren belehrt Ihm wird gar übel mitgespielt mit fiesen Steichen ganz gezielt. Und sind diese Geister auch Kinder – so Manchen reut´s nicht minder. Drum rückt er, Ei der Daus! schnell Bonbons noch heraus.

Teil 2 der Rankingliste über schlechte Hobbys

blogtheme

5.Grübeln und Jammern

Zugegeben, es fällt schwer in der heutigen Zeit immer nur positiv zu denken und sich nicht in Grübeleien und melancholische Gedanken zu vertiefen, wenn man die Situation auf der Welt im Ganzen und sein eigenes bisweilen auftretendes Pech im Einzelnen betrachtet.  Dennoch haben nächtliche Heimlichweiner die Angewohnheit, ihre derzeitige Situation ständig zu analysieren und zu hinterfragen, statt mit dem Denken mal weiter zu kommen als bis zu „Mir gehts schlecht, alles Scheiße.“  Ich lasse hier gesundheitliche Herausforderungen mal außen vor, aber bezogen auf den Alltagmeine ich – Grübler kriegen Sorgenfalten, graue Haare – so sie nicht schon barhäuptig sind – und sind anfälliger für Süchte wie Alkoholismus, Sekten wie Scientology und Ersatzbefriedigungen wie Ein-Personen-Sex, Home Shopping, Überstunden im Job ( siehe auch oben „ARBEITEN“)  oder Eiscreme, Suizid und RTLII

4.Briefmarken sammeln

„Nur echt mit 52 Zähnen“ lautete mal ein Werbeslogan, der aber nicht etwa einer wertvollen Briefmarke oder Stefan Raab galt, sondern einem Keks. Mittlerweile ist Briefmarkensammeln,  was ich als ein beliebtes Hobby der Sechziger einordnen würde, eher out und unangesagt.  Das erklärt sich aus dem Umstand, dass SMS und MMS-NAchrichten, ja selbst Faxe und Anrufe erfahrungsgemäß kein vom Absender angespucktes Postwertzeichen benötigen und der Marktanteil der DEUTSCHEN POST seit damals gesunken ist. Philatelisten mit dicken Briefmarkenalben sind zwar durchaus in der Lage tausende von Briefen spontan zu schreiben und zu frankieren,  ohne dafür zum Postschalter zu müssen, aber sie bevorzugen es, voller Ehrfurcht und Ergriffenheit tränenden Auges auf ihr Regal mit den Alben zu starren und sich zu freuen.  Der MArktwert ihrer mehrzackigen Lieblinge steigt aus meiner Sicht nur in dem Maße, in dem die Portopreise bei der Post steigen. Eine wenig lohnende Investition also.

 

3.Insekten und Schmetterlinge aufspießen

Nur um in Ruhe bestimmen zu können, ob ein Schmetterling männlich, weiblich oder beides ist, sich gerade verpuppen will oder schwanger, verfressen und nicht bunt genug für seine Art ist, muss man ihn nicht töten, aufspießen, abheften und dafür sorgen, dass er in einem Glaskasten sehr viel langsamer verwest als die Natur das für ihn vorsah. Das ist unmenschlich und unnötig, da er uns Menschen nicht als Nahrungsquelle dient. ImZeitalter des Insekten(aus)sterbens ist es umso unnötiger, wenn es Bienen oder Hornissen betrifft. Bei Fliegen oder Mücken hingegen könnte ich da ein Auge zu drücken … wenn es nicht so klein wäre 🙂

2.extrem smartphoning

Dazu muss ich wohl nicht viel schreiben. Das wird mal Gegenstand einer eigenen Glosse zum Thema.

1.Rankinglisten wie diese aufzustellen

Ääh, ja. 😮

Diese Steckenpferde kann man stecken lassen (1)

10. Fernsehen

Man wagt es nicht, von der Glotze aufzustehen, weil man denkt, man könnte etwas verpassen, und so ziehen manche bierdurchfluteten Abende dahin. Oder man schaut gezielt einen Film oder eine Reportage an, ohne zu merken, dass man eigentlich Werbung guckt, die von kurzen Filmschnipseln unterbrochen wird, und nicht umgekehrt. Was bleibt, ist am Ende eine erhöhte Stromrechnung, eine Kuhle in der Sitzfläche des Sofas und Chipskrümel auf dem Tisch so wie die Erkenntnis, dass von dem Gesehenen kaum was im Gedächtnis hängen bleibt, weil es so banal war, dass man die schleichende Verblödung oft gar nicht bemerkt.

9. Arbeiten

Wer Arbeit Hobby nennt, dem ist nicht mehr zu helfen, oder es handelt sich um einen Ruheständler mit viel Zeit, einem Gärtchen und/oder  einer Art Heimwerkeritis.  Arbeit beschleunigt die körperliche Abnutzung, die Verbrennung von Kalorien und Eletkrolyten im Körper und bringt meistens nur steuerpflichtiges Geld ein, auch Lohn genannt. Wer einen Beruf ausübt, darf deswegen auch Steuern zahlen. Wer seine Arbeit zum Hobby macht, der hat in Wahrheit keins. Also kann er es auch genauso gut sein lassen.

8.Mit Pflanzen sprechen

Dabei geht es oft sehr einsilbig zu,  ich zumindest habe noch nie eine Pflanze erlebt, die mir bei derartigen Versuchen und Gesprächsangeboten geantwortet oder gar „Halts Maul!“ geschrien hätte.  Einzig der Umstand, dass diese Geschöpfe viel Durst haben, macht sie mir sympathisch. Aber mit ihnen zu quatschen ist ein Hobby, bei dem nicht viel herauskommt.

7. Fitness im Studio

Hohe Monatsbeiträge dafür zu zahlen, dass man sich dreimal im Monat nicht dazu  überwinden kann, auf einem Laufband in einem verschwitzten Raum mit Fremden um die Wette zu laufen, schießt für mich den Vogel ab. Oder man rudert auf der Stelle, fährt Rad ohne sich vom Fleck zu bewegen und dergleichen mehr. Diese Absurditäten strengen sehr an, weswegen man, um sich nicht zu  sehr zu verausgaben, mit dem Auto die acht Minuten hin und zurück zu dem Fitnessstudio fährt, wobei anzumerken ist, dass man 4 Minuten davon im Ampelstau steht.

6.Speed Dating

Längst sind die Zeiten, in denen Singlebörsen etwas mit kleinen Schallplatten zu tun hatten, vorbei. In unserer kurzlebigen Zeit müssen selbst erste Dates in wahnsinniger Eile abgehandelt werden, was Speed Dating heißt und eine umfangreiche Vorbereitungs- und Überwindungsstrategie erfordert, damit man dann maximal 3Minuten einem/ einer Fremden gegenüber zu sitzen vermag, ohne dass einem die Brosche von der Bluse springt vor Aufregung. Meistens steht am Ende die Erkenntnis, dass man nun einige Menschen mehr kennt, die man garantiert nicht anrufen möchte.

-ENDE Teil1 –

 

Urlaubsrückblick

Eine viel zu kurze Woche Freizeit, unter Arbeitenden und Angestellten als Urlaub bekannt, neigt sich dem Ende entgegen.  So groß vorher auch die Vorfreude und der Ehrgeiz sind, die Zeit maximalst zu nutzen – so spontan ergeben sich dann doch meistens Dinge, an die man im Voraus nicht gedacht haben konnte.  Fakt ist, dass aus meiner Sicht ein gewisser Erholungsfaktor das Hauptziel sein sollte, sowie eben gemeinsame Stunden mit Freunden und Familie. Ob sich das optimal realisieren ließ, wird sich erweisen.

Also Augen zu und hinein in den Tümpel Alltag, strampeln, strampeln, um durchzuhalten. Ein, zwei Minireisen, eine Tagestour nach Hamburg und etwas kreatives Schaffen sowie viel Schlaf liegen hinter mir. Manches habe ich nicht geschafft, andere Sachen sind verschoben worden und Arzt- sowie Behördentermine stehen auch noch aus – dafür ist der Urlaub einfach zu kostbar, wenn man nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub bekommt.

Bildgedicht (21)

	


Steigt kühl der Morgen aus den Nebeln
Knarrt die schwere Eichentür
Ein Geist versucht sie aufzuhebeln
War wohl hundert Jahr nicht hier


Sein Spuk begann zur Geisterstunde
Nun zieht es ihn zurück ins Moor
Von drauß´ der Wind bringt schlechte Kunde
Zu schwer der Riegel vor dem Tor.


Es schwitzt die ruhelose Seele
Keine Chance dass sie enfleucht
Umsonst gibt sie der Tür Befehle
Moment … Durchs Dachfenster vielleicht?


So schafft unser Gespenst den Abflug
Entschwebt über dem Fluss zum Moor
Höchste Zeit wars schon zum Aufbruch -
Sonnenaufgang steht bevor...





die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges